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Schlechter Text


26.08.2016 00:52 - Gestartet von bastian
Ihr gebt ellenlang PR-Sprech von Arvato und Telefonica wieder. Was berichten Euch denn die Agenten, von denen Ihr schreibt. Das verschweigt Ihr.

Was ist das denn für ein schlechter Journalismus? Schämt Euch. Ach so, ist ja auch nur teltarif.de.

Fassungslos über so viel Missachtung der einfachsten journalistischen Grundregeln. Ernst habe ich Euch ja noch nie genommen ...

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[1] xkaaay antwortet auf bastian
26.08.2016 10:43
Benutzer bastian schrieb:
Ernst habe ich Euch ja noch nie genommen ...

Und trotzdem liest und kommentierst du hier ;)
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[1.1] bastian antwortet auf xkaaay
26.08.2016 11:19
Benutzer xkaaay schrieb:
Benutzer bastian schrieb:
Ernst habe ich Euch ja noch nie genommen ...

Und trotzdem liest und kommentierst du hier ;)

Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
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[2] Kuch antwortet auf bastian
26.08.2016 10:57
Hallo,

ein Grund dafür ist, dass uns die Arvato-Mitarbeiter entweder anonym schreiben, oder sie bitten uns inständig darum, die Berichte nicht zu veröffentlichen, da sie immer noch bei Arvato im o2-Kundenservice arbeiten. Eine Veröffentlichung hätte dann wahrscheinlich rechtliche Konsequenzen für die Mitarbeiter.

Zum anderen verbietet es uns die journalistische Sorgfaltspflicht, anonyme Texte ungeprüft zu veröffentlichen. Im Prinzip kann jeder unter falschem Namen und mit einer Fake-E-Mail-Adresse eine Mail an teltarif.de schreiben und irgend ein Unternehmen verunglimpfen, obwohl er vielleicht dort gar nicht arbeitet. So etwas dürfen wir niemals ungeprüft veröffentlichen (Stichwort: Rufschädigung)

Die Grundsätze, nach denen wir handeln, sind im Pressekodex des Presserats niedergelegt:

http://www.presserat.de/pressekodex/pressekodex/

Alexander Kuch
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[2.1] bastian antwortet auf Kuch
26.08.2016 11:25
Benutzer Kuch schrieb:
Hallo,

ein Grund dafür ist, dass uns die Arvato-Mitarbeiter entweder anonym schreiben, oder sie bitten uns inständig darum, die Berichte nicht zu veröffentlichen, da sie immer noch bei Arvato im o2-Kundenservice arbeiten. Eine Veröffentlichung hätte dann wahrscheinlich rechtliche Konsequenzen für die Mitarbeiter.


Sehe ich anders: Man kann versuchen, telefonischen Kontakt zum Absender einer solchen Mail herzustellen und ihm Anonymität zusichern. Wenn sich Aussagen in den Mails ähneln oder gleichen, ist das ebenfalls ein Indiz für den Wahrheitsgehalt. Ellenlang PR-Aussagen zu zitieren, ist schlechter Journalismus. Der Leser will wissen, was genau die Mitarbeiter kritisieren.

Der Pressekodex ist mir hinlänglich bekannt. Ich empfehle mal einen Recherche-Kurs zu besuchen.