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Der wahre grund für die überlastung


19.08.2016 16:22 - Gestartet von anonymann
O2 war jahrelang kunde eines grossen deutschen servicedienstleisters, der grossteil der O2 callcenter lief darüber. Dieser dienstleister lässt diese verträge dieses jahr auslaufen da O2 zu geizig ist und zu hohe auflagen hatte zb mausklicküberwachung jedes mitarbeiters.
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[1] mr999 antwortet auf anonymann
20.08.2016 07:17
Benutzer anonymann schrieb:
O2 war jahrelang kunde eines grossen deutschen servicedienstleisters, der grossteil der O2 callcenter lief darüber. Dieser dienstleister lässt diese verträge dieses jahr auslaufen da O2 zu geizig ist und zu hohe auflagen hatte zb mausklicküberwachung jedes mitarbeiters

mausklicküberwachung?.
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[1.1] anonymann antwortet auf mr999
20.08.2016 08:05
Benutzer mr999 schrieb:
Benutzer anonymann schrieb:
O2 war jahrelang kunde eines grossen deutschen servicedienstleisters, der grossteil der O2 callcenter lief darüber. Dieser dienstleister lässt diese verträge dieses jahr auslaufen da O2 zu geizig ist und zu hohe auflagen hatte zb mausklicküberwachung jedes mitarbeiters

mausklicküberwachung?.

Das würde bedeutend dass auf jedem PC ein Programm mitläuft welches aufzeichnet wohin und wann ein Mitarbeiter klickt, dies sollte bewirken dass jeder Mitarbeiter für Fehler persönlich haftbar gemacht werden kann. Du kannst dir vorstellen welch ein Mehraufwand dies für den Dienstleister wäre
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[2] Donaldfg antwortet auf anonymann
20.08.2016 14:47
Hallo,


Benutzer anonymann schrieb:
O2 war jahrelang kunde eines grossen deutschen servicedienstleisters, der grossteil der O2 callcenter lief darüber. Dieser dienstleister lässt diese verträge dieses jahr auslaufen da O2 zu geizig ist und zu hohe auflagen hatte zb mausklicküberwachung jedes mitarbeiters.

soweit mir bekannt hatte O2 noch 3 Callcenter in Hamburg, Bremen und Nürnberg mit zusammen gut 2000 Mitarbeitern noch als Tochtergesellschaft betrieben.
Mit der Übernahme von Eplus wurde nun alle Callcenter komplett an externe Dienstleister ausgelagert .
Federführend bei der Aktion soll der neue Chef gewesen der das bei Eplus auch schon durchgezogen hatte.
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[2.1] Karlfranz antwortet auf Donaldfg
21.08.2016 10:20
Benutzer Donaldfg schrieb:
Hallo,


Benutzer anonymann schrieb:
O2 war jahrelang kunde eines grossen deutschen servicedienstleisters, der grossteil der O2 callcenter lief darüber. Dieser dienstleister lässt diese verträge dieses jahr auslaufen da O2 zu geizig ist und zu hohe auflagen hatte zb mausklicküberwachung jedes mitarbeiters.

soweit mir bekannt hatte O2 noch 3 Callcenter in Hamburg, Bremen und Nürnberg mit zusammen gut 2000 Mitarbeitern noch als Tochtergesellschaft betrieben.
Mit der Übernahme von Eplus wurde nun alle Callcenter komplett an externe Dienstleister ausgelagert .
Federführend bei der Aktion soll der neue Chef gewesen der das bei Eplus auch schon durchgezogen hatte.

Telefonica als Kunde für einen Dienstleister ist anscheinend nicht rentabel. Wie sonst sind die Mindestlohnverträge der dort angestellten Mitarbeiter zu erklären? Telefonica war nicht bereit, den Vertrag mit einem großen Dienstleister zu verlängern, weil der nicht bereit war, für noch weniger Umsatz zu arbeiten. Wirtschaftlich gesehen absolut richtig, Problem ist hier, das 3000-4000 Mitarbeiter beim Dienstleister umgeschichtet werden, Befristete Arbeitsverträge nicht verlängert, Entlassungen passieren und ganze Standorte vor der Schließung stehen.

Und das alles, weil Telefonica nicht in der Lage war, die Übernahme von Eplus wirtschaftlich durchzurechnen und festzustellen, das das finanzielles Harakiri ist. Ausbaden muss das der Endkunde, der die Hotline nicht mehr erreicht, weil der Dienstleister, über den geschätzt 70% aller Kundenkontakte liefen, nun sein Personal drastisch abbaut, bestenfalls in andere Projekte schiebt.

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[2.1.1] mr999 antwortet auf Karlfranz
21.08.2016 10:41
Benutzer Karlfranz schrieb:

Mit der Übernahme von Eplus wurde nun alle Callcenter komplett an externe Dienstleister ausgelagert .

In Duisburg auch?
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/callcenter-mitarbeiter-von-arvato-in-sorge-um-ihre-jobs-id12067425.html