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Aus "Privatsicht" nachvollziehbare Contra-Gründe,aber nicht weiter gedacht...


12.08.2016 15:14 - Gestartet von mattes007
Wenn ich den Artikel lese und die entsprechenden Kommentare, dann schreiben hier vornehmlich die Leute aus Sicht eines Privatmenschen...ohne zu wissen wie eine "große Firma" oder ein Konzern denkt.

Eine Firma ist nicht daran interessiert, dass auf einem System tausend Apps laufen, sondern auf die Hauptanwendungen Telefonie, Mailing, Kalender und vor allem Sicherheit.

Android fällt da schon mal komplett raus, weil keine Updates eingespielt werden und es damit potenziell unsicher ist. Für ein großes Unternehmen ein No-Go.

Bei Apple sieht die Sache schon anders aus, aber hier spielt der Preis eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Der entscheine Faktor in der Smartphone Welt für eine Firma ist aber das "Device-Management".
Hat eine Firma / Konzern schon ein Microsoft Vertrag, ist das Device-Management für Windows Mobile schon im Preis inklusiv. Dazu erhält der Kunde (=Firma) günstige Devices, kostenlose Updates und eine perfekte Integration von Exchange-Konten in das System.
Dieses Device-Management kostet für die beiden verbleibenen Systeme dagegen richtig viel Geld.

Kaufe ich also 1000 iPhones und muss zudem noch teuer fürs Device-Management oben drauf zahlen ... oder ... kaufe ich 1000 Lumia 650 und habe das Device-Management schon inklusiv ... ist ein großer Unterschied.

Daher denken große Konzerne durch den Wegfall von Blackberry eher darüber nach auf Windows Mobile zu wechseln, als auf iPhone oder Android.

Das jetzt nur mal zum System "Windows Mobile".

Jetzt zum HP Elite Smartphone.
Das dieses Smartphone den Massenmarkt erreicht, ist nicht HP`s Ziel. Vermutlich wird der Business-Kunde auch nicht entsprechenden Preis zahlen. Am Ende dann einfach das Smartphone in die Docking stecken und Mails beantworten, OneNote Notizen verfassen oder einfach nur eine Web-Anwendung bearbeiten...reicht dem Business-Kunden schon aus.

Ganz nebenbei kann man dann zentral von der IT auch noch einstellen, was der Anwender auf dem Gerät tun kann.

Ich selber nutze Windows Mobile privat seit über 2 Jahren. Ich würde es trotz mangelnder App-Auswahl jedem iPhone oder Android vorziehen. Es ist einfach "durchdachter" als ein Android und bietet den Update-Komfort eines Apple. Dazu sucht das Anrufmanagement, Adressbuch, Kalender und Mailing seines gleichen.
Für mich ist - trotz Privatnutzung - ein Smartphone halt ein Gebrauchsgegenstand und kein Spielzeug...und so denken die Firmen auch...und dafür bekommt man für 100 Euro ein performantes Smartphone.
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[1] Pitt_g antwortet auf mattes007
13.08.2016 14:08
das mag ja alles stimmen, aber die Leuts wollen trotdem Apps v.a. auch welche ohne Funktionsunterschied. Ich kenn wei Firmen die von BB lieber auf IPhone gewechselt sind, auch wenn deren Service Mitarbeiter vor Jahren mal mit Windows Mobile 6 ausgestattet werden sollten.