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Ekelhafte Argumentation von Höttges


12.08.2016 08:56 - Gestartet von MrRob
Der rosa Panther verschweigt natürlich, dass die Telekom der einzige Anbieter war, der die gesamte Telefoninfrastruktur in Deutschland in den 90er Jahren geschenkt bekommen hat - und alle anderen Wettbewerber nichts erhielten.
Insofern sollte er mal die eigene Arroganz etwas zurückstellen und klar sagen, sie hatten 100% der Netze bekommen, die anderen gar nichts. Die Telekom konnte alles sofort für Kunden anbieten und abkassieren, die anderen mussten sich elendig bemühen um Kunden. Sie zahlen der Telekom für die Netznutzung; für ein Netz, das die Telekom selbst gar nicht finanziert hatte.

Also soll der Typ einfach mal aufhören herumzujammern und stattdessen aufgrund seines unvergleichlich hohen Wettbewerbsvorteils etwas mehr Bescheidenheit zeigen.
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[1] yes_mc antwortet auf MrRob
12.08.2016 09:24
Damals gab's ja auch noch keine Wettbewerber!
In den USA wurde diese Wettbewerbsverzerrung bei Einführung der Deregulierung ja bekanntermaßen konsequent durchgezogen und hat bestens funktioniert ... Bekannt geworden unter dem Begriff: Zerschlagung von AT&T. Korrekt beschrieben: Zwang für das alte Unternehmen, eigenes Netz von eigener Anbieter-/Provider-Tätigkeit komplett abzukoppeln.
Fazit: somit keine andauernde Quersubventionierung innerhalb des eigenen Hauses und pausenlose Nötigung der anderen Wettbewerbsteilnehmer mehr möglich. Eben genau das, was die Telekom ja praktisch zum "Geschäftszweck" erhoben hat.

Benutzer MrRob schrieb:
Der rosa Panther verschweigt natürlich, dass die Telekom der einzige Anbieter war, der die gesamte Telefoninfrastruktur in Deutschland in den 90er Jahren geschenkt bekommen hat - und alle anderen Wettbewerber nichts erhielten.
Insofern sollte er mal die eigene Arroganz etwas zurückstellen und klar sagen, sie hatten 100% der Netze bekommen, die anderen gar nichts. Die Telekom konnte alles sofort für Kunden anbieten und abkassieren, die anderen mussten sich elendig bemühen um Kunden. Sie zahlen der Telekom für die Netznutzung; für ein Netz, das die Telekom selbst gar nicht finanziert hatte.

Also soll der Typ einfach mal aufhören herumzujammern und stattdessen aufgrund seines unvergleichlich hohen
Wettbewerbsvorteils etwas mehr Bescheidenheit zeigen.
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[2] Leiter Kundenverarsche³ antwortet auf MrRob
12.08.2016 13:54
Benutzer MrRob schrieb:
Sie zahlen der Telekom für die Netznutzung; für ein Netz, das die Telekom selbst gar nicht finanziert hatte.

Exakt. Und ich Teile deine Auffassung bezüglich Telesumpf (um mal den hier wirklich passenden Duktus eines bekannten Forentrolls zu übernehmen) voll und ganz. Die Telekom ist zu einem geistig-moralischer Dreckspfuhl verkommen, der permanent auf die Wettbewerber und gar den Wettbewerb an sich spuckt.

Also soll der Typ einfach mal aufhören herumzujammern und stattdessen aufgrund seines unvergleichlich hohen Wettbewerbsvorteils etwas mehr Bescheidenheit zeigen.

Ja, an Dreistigkeit ist das nicht mehr zu überbieten.
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[3] marius1977 antwortet auf MrRob
12.08.2016 18:44
Benutzer MrRob schrieb:
Der rosa Panther verschweigt natürlich, dass die Telekom der einzige Anbieter war, der die gesamte Telefoninfrastruktur in Deutschland in den 90er Jahren geschenkt bekommen hat - und alle anderen Wettbewerber nichts erhielten.
Insofern sollte er mal die eigene Arroganz etwas zurückstellen und klar sagen, sie hatten 100% der Netze bekommen, die anderen gar nichts. Die Telekom konnte alles sofort für Kunden anbieten und abkassieren, die anderen mussten sich elendig bemühen um Kunden. Sie zahlen der Telekom für die Netznutzung; für ein Netz, das die Telekom selbst gar nicht finanziert hatte.
Der Vergleich mit der nackten TAL, also die reine Vermietung der Kupferader ist eine reine Geldmaschine der Telekom.
Allerdings passt das doch nicht mit der Anmietung der Wettbewerber von Bitstream-Anschlüssen. Hier hat die Telekom aktive Netzwerkinfrastruktur die sie finanziert und aktiv betreibt.