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Was soll das?


09.08.2016 17:43 - Gestartet von wolfbln
Wenn ich mir die Zahlen so ansehe, stellt sich schon die Frage, warum da noch in O2 und Eplus unterschieden wird?

Warum wird auch der Verschiebung Eplus -> O2 irgend eine Bedeutung gegeben? Eplus hat nicht über Nacht die Hälfte der Kunden verloren, sondern diese verstehen sich offenbar jetzt als O2-Kunden, wie auch im Artikel beschireben.

Seit einigen Monaten gibt es schon nationales Roaming in 3G zwischen beiden Netzen, seit einigen Wochen nun auch in 2G und LTE nur noch von O2.

Für viele Nutzer ist es gar nicht so einfach festzustellen, in welchem Netz sie gerade sind. Was spricht also dafür, dass die beiden Netze weiter getrennt betrachtet werden?

Da es in der Umfrage um die "Sprachqualität" geht, geht es bewusst nur um 2G und 3G, die zwar noch getrennt existieren. Aber durch den ständigen Wechsel des Roamingpartners ist es z.B. bei Netzabbrüchen gar nicht so einfach festzustellen, in welchem Netz das nun stattgefunden hat.

Schließlich sollte man sich auch mal fragen, ob es noch zeitgemäß ist, das Feature "Sprachqualität" in den Mittelpunkt zu stellen, da es viele andere Kriterien in den Hintergrund stellt. Wenn 3/4 der Nutzer ein Smartphone statt einem "einfachen Handy" haben, scheinen sie ja noch etwas anderes damit zu machen.
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[1] mobiNerd antwortet auf wolfbln
09.08.2016 22:12
Benutzer wolfbln schrieb:
Wenn ich mir die Zahlen so ansehe, stellt sich schon die Frage, warum da noch in O2 und Eplus unterschieden wird?
>
Für viele Nutzer ist es gar nicht so einfach festzustellen, in welchem Netz sie gerade sind. Was spricht also dafür, dass die beiden Netze weiter getrennt betrachtet werden?

Weil es noch massive Unterschiede gibt. Telefoniere ich in Berlin mit VoLte oder irgendwo über eine Eplus Station, da ist der qualitative Unterschied sehr stark bemerkbar.

Schließlich sollte man sich auch mal fragen, ob es noch zeitgemäß ist, das Feature "Sprachqualität" in den Mittelpunkt zu stellen, da es viele andere Kriterien in den Hintergrund stellt. Wenn 3/4 der Nutzer ein Smartphone statt einem "einfachen Handy" haben, scheinen sie ja noch etwas anderes damit zu machen.

Natürlich, aber das Thema Internet und LTE Ausbau wird bereits genug behandelt, es gibt außerdem auch immer noch genügend Leute, die mit Ihrem Smartphone telefonieren, nur eben nicht nur.

Und solange die Sprachverbindungen nicht an eine stabile Festnetzleitung mit entsprechender Qualität herankommen, gibt es noch Raum für Verbesserungen und Unterschiede zwischen den Betreibern
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[2] Telly antwortet auf wolfbln
09.08.2016 22:22
Für viele Nutzer ist es gar nicht so einfach festzustellen, in welchem Netz sie gerade sind. Was spricht also dafür, dass die beiden Netze weiter getrennt betrachtet werden?

Würde man diese Trennung gar nicht mehr vornehmen, könnte der Eindruck entstehen, der Status Quo der Netze wäre "in Stein gemeißelt" und es könnte von da an nur noch besser werden. Schlechter jedenfalls nicht.

Dem ist aber nicht so. Manche haben jetzt schon keine LTE-Versorgung mehr, obwohl es vorher bestens funktionierte.

Was spricht denn wirklich dafür, die Werte ausschließlich kumuliert zu betrachten? Ich habe lieber "zuviel" Informationen, als zu wenig. Addieren kann man gut. Einen Wert ins Verhältnis setzen kann man aber nicht, wenn einem nur eine Summe zur Verfügung steht.

Telly