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billig...


04.08.2016 08:42 - Gestartet von CIA_MAN
ist das gerade nicht :-(
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[1] tatort antwortet auf CIA_MAN
04.08.2016 08:44
Benutzer CIA_MAN schrieb:
ist das gerade nicht :-(

Sehe ich genau so. Ein Privatkunde wird das nicht zahlen.
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[2] lucky2029 antwortet auf CIA_MAN
04.08.2016 09:06
Benutzer CIA_MAN schrieb:
ist das gerade nicht :-(

WIr reden hier ja auch über 1 GBits/s
Ich finde die 84€ sind da schon sehr günstig. Schau einfach mal was so ein Anschluss bei 1&1 für Geschäftskunden kostet. Übrigens die meisten privaten Haushalte werden zumindest im nächsten Jahr noch keine so schnelle Anbindung benötigen. Man kann ja auch einfach einen 200 Anschluss bestellen ;-)
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[3] Fony antwortet auf CIA_MAN
04.08.2016 11:22
Benutzer CIA_MAN schrieb:
ist das gerade nicht :-(

Im Verhältnis schon. Rechne mal aus was du bei DSL oder VDSL pro MBit/s zahlst und was du hier zahlst pro MBit/s

Fony
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[3.1] marius1977 antwortet auf Fony
04.08.2016 12:09
Benutzer Fony schrieb:
Benutzer CIA_MAN schrieb:
ist das gerade nicht :-(

Im Verhältnis schon. Rechne mal aus was du bei DSL oder VDSL pro MBit/s zahlst und was du hier zahlst pro MBit/s

Fony
...FTTH ist auch keine frickelige, störungsbehaftete Kupferleitung ala Reichspostzeiten die schon seit Jahrzehnten abgeschrieben ist.

Da ist die Zukunft. Ich wünschte, bei mir wäre das verfügbar.
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[4] Anspruchsdenken...
postb1 antwortet auf CIA_MAN
04.08.2016 15:48
Benutzer CIA_MAN schrieb:
ist das gerade nicht :-(

Wie bitte? Der Preis ist für 1Gbit doch wohl mehr als nur fair.
Die Frage ist eher wer das braucht, im privaten Umfeld. Es dürfte auch in Zukunft kaum Anwendungen dafür geben, zumindest außerhalb der ganzen Entertainment-Geschichte. Auch wenns hier keiner hören will.
Schon heute haben Provider Schwierigkeiten, den Kunden in gut versorgten Gebieten die grösste mögliche Geschwindigkeit zu verkaufen. Eine ADSL-Leitung am oberen Limit um die 16Mbit wird von den meisten Privatkunden nicht mal ansatzweise ausgenutzt, auf VDSL zum geringen Aufpreis verzichten daher viele.
Und ja, jetzt warte ich schon wieder auf die an den Haaren herbeigezogenen fiktiven Beispiele, von der Familie mit 8 Kindern, bei der jeder gleichzeitig unbedingt 4k streamen will....das hat mit der Realität aber nix zu tun.
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[4.1] trundle antwortet auf postb1
04.08.2016 16:18
Nutze gerne VDSL, brauchen tue ich es aber sicherlich nicht. Es ist halt einfach angenehm wenn große Downloads schneller abgeschlossen sind. Und auch kommen bei ADSL ja oft nicht 16 MBit/s sondern 12-14 MBit/s an.

Aber es stimmt schon, die Masse wählt den günstigsten Tarif, dann meistens mit 16 Mbit/s, was ja auch ausreichen sollte.
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[4.2] HunterMW antwortet auf postb1
04.08.2016 16:51
Benutzer postb1 schrieb:
Es dürfte auch in Zukunft kaum Anwendungen dafür geben, zumindest außerhalb der ganzen Entertainment-Geschichte. Auch wenns hier keiner hören will.

Nichts für ungut, aber ich halte diese Ansicht für etwas kurzsichtig. Meiner Meinung geht es nicht unbedingt darum, ob die erreichbaren Bandbreiten sofort oder kurzfristig von Privatkunden "gebraucht" werden, sondern eher darum, dass hier eine zukunftsfähige Infrastruktur aufgebaut wird. Und diese ist in jeder Hinsicht sinnvoller als Hilfskrücken wie VDSL-Vectoring, DOCSIS etc. pp., bei denen durch verhältnismäßig hohe Investitionskosten verhältnismäßig wenig Zukunftssicherheit erreicht wird.
Den Großteil der Kosten beim Glasfaserausbau macht der unerlässliche Tiefbau aus, bei dem in der Regel gleich Leerrohre und nicht nur Kabel vergraben werden, was eine spätere Aufrüstungen und etwaige Reparaturen signifikant billiger macht. Des Weiteren finde ich es auch gut, dass viele Gemeinden selbst Glasfasernetze bauen und diese dann als Open-Access-Modell Providern zur Verfügung stellen - so bleibt die Infrastruktur in der Hand der Gemeinde und es wird dafür Sorge getragen, dass sie nicht vor sich hin gammelt wie die von der Post an die Telekom vererbten Kupferleitungen.
Das Argument, dass wir uns derzeit kaum Anwendungen für solch hohe Bandbreiten vorstellen können, will ich auch nicht so ganz gelten lassen. Ich gehe mal davon aus, dass der Kaiser beim Aufbau des Telefonnetzes auch nicht an DSL oder die Bundespost beim Aufbau des Kabel-TV-Netzes an DOCSIS bzw. das Internet generell gedacht hat.
Meiner Meinung nach tut man sich durchaus einen Gefallen, indem man das erste Mal in Deutschland ein "echtes", zukunftssicheres Datennetz aufbaut, anstatt wie bisher andere, nur subotimal geeignete Medien (Telefonkabel, TV-Kabel etc.), die nie für diesen Zweck gedacht waren, zweckzuentfremden.

Das war soweit mein Senf - jetzt beklagt euch drüber.
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[4.3] marius1977 antwortet auf postb1
04.08.2016 17:33
Benutzer postb1 schrieb:
Eine ADSL-Leitung am oberen Limit um die 16Mbit wird
von den meisten Privatkunden nicht mal ansatzweise ausgenutzt, auf VDSL zum geringen Aufpreis verzichten daher viele. Und ja, jetzt warte ich schon wieder auf die an den Haaren herbeigezogenen fiktiven Beispiele, von der Familie mit 8 Kindern, bei der jeder gleichzeitig unbedingt 4k streamen will....das hat mit der Realität aber nix zu tun.
Vor ein paar Jahren galt DSL 768 als blitzschnell. Als dann DSL 1000 als "Turbo" verkauft wurde hatte jeder gefragt wozu man sowas jemals braucht. Heute könnte man darüber nicht mal vernünftigen auch nur einen Videostream ansehen.

Die Zukunft liegt klar in Onlinediensten, bzw. Cloud. Schon jetzt kannst Du Office bzw. ganze Betriebssysteme in der Cloud nutzen.
Homeoffice wäre ebenso für mich selbst schon unmöglich mit einer langsamen Internetverbindung.

Ich habe vor ein paar Jahren meine gesamte Datenhaltung von lokal auf Cloud umgestellt. Wenn hier schon der Upstream nicht eine vernünftige Geschwinigkeit von mindesten 5 MBit hätte wäre es für mich witzlos. Und bei eben diesem Upstream liegt der Knackpunkt: Und da hat und wir sich das Verhältnis zwischen Download und Upload massivst verändern. Hier hat die Glasfaser ihre Daseinsberechtigung: Keine technologiebegrenzten Uploadraten wie wir sie heute bei DSL bzw. Kabelinternet haben.

Also niemals nie sagen :-)
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[4.3.1] bholmer antwortet auf marius1977
04.08.2016 23:25
Was ist schon auf Dauer zukunftssicher?

Irgendwann werden auch die Glasfaserkabel am Ende der Kapazität angekommen sein, weil man virtuell sein ganzes Leben im Netz verbringt und alles muss quasi verzögerungsfrei überall sein.
Dann wird man vielleicht ganze Faserbündel und nicht nur eine Faser brauchen.
Es werden sich aus den vorhandenen Möglichkeiten neue Dienste generieren lassen, über die man wahrscheinlich heute noch gar nicht nachgedacht hat.

Genauso wie man die Explosion der Datenraten über das Kupferkabel nicht voraussehen konnte wird man das eben auch bei Glasfaser nicht können.

Insofern wird jede Investition irgendwann veraltet sein.