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Das passiert wenn man MSC's zusammenlegt


11.06.2016 13:06 - Gestartet von marius1977
2x geändert, zuletzt am 11.06.2016 13:11
Bis vor einigen Jahren hatte das Telekom-Mobilfunknetz viele regional verteilte MSC (MobileSwitchingCenter) welche eigene Datenbanken (HLR/VLR) hatten und größtenteils eigenständig arbeiten konnten.

Jetzt gibt es bundesweit nur noch fünf, zusammengefasst sind mehrere Bundesländer. Die Datenbanken sind nach meinem Kenntnisstand sogar noch weniger.

Siehe hier: https://www.t-mobile.de/downloads/so_funktioniert/rollout-netzmodernisierung-mobilfunk-stand-22122010.pdf

Das spart wohl Kosten, so wie man das ja auch bei der IP-Umstellung als Hauptgrund hat.

Also wieder Single Points of failure...
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[1] teknican antwortet auf marius1977
11.06.2016 16:53
Benutzer marius1977 schrieb:
Bis vor einigen Jahren hatte das Telekom-Mobilfunknetz viele regional verteilte MSC (MobileSwitchingCenter) welche eigene Datenbanken (HLR/VLR) hatten und größtenteils eigenständig arbeiten konnten.

Jetzt gibt es bundesweit nur noch fünf, zusammengefasst sind mehrere Bundesländer. Die Datenbanken sind nach meinem Kenntnisstand sogar noch weniger.

Siehe hier:
https://www.t-mobile.de/downloads/so_funktioniert/rollout-netzmodernisierung-mobilfunk-stand-22122010.pdf

Das spart wohl Kosten, so wie man das ja auch bei der
IP-Umstellung als Hauptgrund hat.

Also wieder Single Points of failure...

Naja, 100% kann man technisch gesehen eh nie erreichen, und durch das Zusammenlegen veringert sich die Anzahl der SPoF. Staitisch gesehen somit eine Verbesserung, da ja weniger ausfallen kann.
Damit wird aber auch die Reichweite eines Ausfalls erhöht, was aber für jeden einzelnen Kunden auch egal ist, Ausfall ist Ausfall und ob 100 oder 100.000 betroffen sind, ist für dem Betroffen ja eh nicht relevant.