Diskussionsforum
  • 18.03.2016 21:53
    marius1977 schreibt

    Schlechte Hausinstallation.

    Benutzer BASE STATION schrieb:
    > Die Kabellecks kommen durch schlechte Hausinstallation. Die
    >
    Kabelnetze bis Netzebene 3, bis zum Hausübergabepunk sind
    >
    dicht. Das Problem gibt es seit es Kabelfernsehen gibt, also
    >
    seit über 30 Jahren.

    > "Das Resultat ist eine Dämpfung der Signalstärke bei
    >
    DAB+-Übertragungen ..."
    >
    > Das Resultat ist nicht Dämpfung sondern die Verringerung der
    >
    SNR.
    >
    > Die Lösung ist Glasfaserausbau.
    Na dann bin ich mal gespannt wie man seinen TV oder Radio direkt an Glasfaser anschließt.
    Hier im Artikel geht es doch um TV-Kabelnetze und nicht um IP-TV.
  • 18.03.2016 23:35
    R o E s I antwortet auf marius1977
    Wo liegt das Problem, unsere Wohnungsgenossenschaft hat auf eigene Kosten ein Glasfasernetz für Kabelanschluß verlegen lassen bis in jeden Keller der jeweiligen eigenen Häuser. Dazu wurde ein Knotenanschlusspunkt für den Kabelanbieter geschaffen. Eigentümer des Glasfaserkabels bleibt die Wohnungsgenossenschaft. Dadurch kann ein Monopol durch einen Kabelanbieter umgangen werden wenn sich die Konditionen bei diesen verschlechtern und auf einen anderen gewechselt werden.
  • 20.03.2016 15:17
    LilaFox antwortet auf marius1977

    Also ich finde ein Gigabitswitch und zwei RJ45-Anschlüsse für TV und Internet in jede Wohnung sollten eigentlich reichen.

    Ich glaube man nennt sie S/FTP oder SF/FTP Kabel, die den gesamten Weg nach innen und aussen alle Daten optimal vor Störeinflüssen abschirmen.

    Mediaboxen sind bereits Zwang und werden auch nur noch über diese LAN-Kabel mit dem Abschlussbox des Kabelrouters verbunden. SmartTVs haben den Anschluss auch längst.

    Und die Verlegung ist denke auch einfach. Dafür gibt es doch diese Schächte, wo auch die Wasserleitung entlang laufen.


    Warum hat diese uralte alte Standard-Büro-Technik bis heute nicht in moderne Hausinstallation Einzug gehalten?

    Die dauerhaften Kosten hierfür dürften hier sogar deutlich günstiger sein, da man keine Modems braucht. Und wer mehr als einen TV oder/und Computer hat, greift einfach zum klassischen Router mit Switch ohne Modem.


    Und in einigen Jahren, wenn es doch zu langsam wird, kann dieser Switch einfach durch 10 Gigabit getauscht. In diesen sehr zuverlässigen Twisted-Pair-Kabeln steckt noch viel Potential, welches es mit der Leistung von Glas sicher noch lange Zeit aufnehmen kann. Ich glaube allerdings, dass 10 wirklich das Maximum sein wird, was ein Haushalt braucht.

    Ich wüsste keine Anwendung, die heute schon mehr als 50-100 MBit benötigt. Einzig wenn man mal Dateien von einem zum anderen Computer überträgt, machen die üblichen 1 GBit sinnvoll.



    Aber vermutlich setzt man lieber auf diese alte Technik um den Kunden/Vermietern nicht zu viel Macht zu geben, indem man es zu einfach macht. So dass am ende der Hausmeister es erweitern und warten könnte. Es sind nur einfache Steckverbindungen und Switches die sich selbst verwalten.

    Einzig bei der Anbindung zum Gateway des Anbieter, sollte vielleicht noch ein externer Techniker mal nach dem rechten schauen müssen.


    Es wird endlich mal Zeit für eine richtige Modernisierung und auch Gesetze, die diese neuen Techniken endlich vorschreiben.