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Telekom meckert über "esoterische Technologien" der Konkurrenz


15.03.2016 10:47 - Gestartet von Altklug
"Kopf entgegnete dem, dass die Telekom ein privatwirtschaftliches Unternehmen sei, dass nicht dazu da sei, den Business-Case der VATM-Mitgliedsunternehmen zu verbessern. " Offenbar hat der Betriebswirt Kopf dabei nicht beachtet, dass es ja hier durchaus um eine WIN-WIN-Option gehen kann!
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[1] helmut-wk antwortet auf Altklug
17.03.2016 05:13
Benutzer Altklug schrieb:
" Offenbar hat der Betriebswirt Kopf dabei nicht beachtet, dass es ja hier durchaus um eine WIN-WIN-Option gehen kann!

Kurzfristig ist es WIN-WIN, aber langfristig geht es wohl darum, die lästigen kleinen Mitbewerber (wie kommunale Netze) totzubekommen.

Ob das aufgeht weiß ich natürlich nicht ...
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[1.1] thomas-bamberg antwortet auf helmut-wk
18.03.2016 22:39
Kurzfristig ist es WIN-WIN, aber langfristig geht es wohl darum, die lästigen kleinen Mitbewerber (wie kommunale Netze) totzubekommen.

Ob das aufgeht weiß ich natürlich nicht ...

Die sind doch jetzt schon tod, weil FTTB und FTTH viel zu teuer. Gegenüber VDSL und Kabel viel billiger sind.
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[1.1.1] helmut-wk antwortet auf thomas-bamberg
19.03.2016 05:29
Benutzer thomas-bamberg schrieb:
Kurzfristig ist es WIN-WIN, aber langfristig geht es wohl darum, die lästigen kleinen Mitbewerber (wie kommunale Netze) totzubekommen.

Ob das aufgeht weiß ich natürlich nicht ...

Die sind doch jetzt schon tod, weil FTTB und FTTH viel zu teuer. Gegenüber VDSL und Kabel viel billiger sind.

So tot können die nicht sein, wenn die Telekom über deren "exotische" Netztechnologie meckert ...

Zitat aus dem Artikel:
Das beträfe nicht nur die rein privatwirtschaftlich gebauten Netze,
sondern auch jene, die von Kommunen errichtet wurden.
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[1.2] Altklug antwortet auf helmut-wk
19.03.2016 13:48
Benutzer helmut-wk schrieb:
Benutzer Altklug schrieb:
" Offenbar hat der Betriebswirt Kopf dabei nicht beachtet, dass es ja hier durchaus um eine WIN-WIN-Option gehen kann!

Kurzfristig ist es WIN-WIN, aber langfristig geht es wohl darum, die lästigen kleinen Mitbewerber (wie kommunale Netze) totzubekommen.

Ob das aufgeht weiß ich natürlich nicht ...
Die Telekom wurde aus öffentlichen Mitteln der BRD (=Steuern!) durch ihren Rechtsvorgänger Bundespost AUFGEBAUT (!) - der Bund hält noch ca. 31% an der Telekom (!)- auch die "lästigen kleinen Mitbewerber (wie kommunalen Netze)" sind aus deutschen STEUERMITTELN aufgebaut (!) - hier haben die Gesetze der Marktwirtschaft & des Wettbewerbs zum Nutzen des deutschen Verbrauchers zu gelten- und NICHT die eines schädlichen MONOPOLS! Dies hat auch ein Betriebswirt & Lobbyist KOPF (Jahresgehalt 200,000 Euro/Rente 10.000 Euro/Monat!) zu beachten! Das volkswirtschaftliche Interesse des WETTBEWERBS geht vor!
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[1.2.1] helmut-wk antwortet auf Altklug
20.03.2016 04:07
Benutzer Altklug schrieb:
hier haben die Gesetze der Marktwirtschaft & des Wettbewerbs zum Nutzen des deutschen Verbrauchers zu gelten- und NICHT die eines schädlichen MONOPOLS!

Dieser moralischen Bewertung kann ich mich anschließen. Ich hatte nur klar gestellt, dass die Kalkulation von Kopf nicht unlogisch ist. Sie ist eher typisch für die neoliberale Elite.
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[1.2.2] teknican antwortet auf Altklug
12.06.2016 12:11

Ob das aufgeht weiß ich natürlich nicht ...
Die Telekom wurde aus öffentlichen Mitteln der BRD (=Steuern!) durch ihren Rechtsvorgänger Bundespost AUFGEBAUT (!)

Die Bundespost hat durch das Telefonnetz mehr Geld erwirtschaftet, und hat den Gewinn an die Staatkasse überwiesen, die Kunden haben also das Netz bezahlt und sogar die Steuerzahler entlastet.

- der Bund hält noch ca. 31% an der Telekom (!)- auch die "lästigen kleinen Mitbewerber (wie kommunalen Netze)" sind aus deutschen STEUERMITTELN aufgebaut (!) - hier haben die Gesetze der Marktwirtschaft & des Wettbewerbs zum Nutzen des deutschen Verbrauchers zu gelten- und NICHT die eines schädlichen MONOPOLS! Dies hat auch ein Betriebswirt & Lobbyist KOPF (Jahresgehalt 200,000 Euro/Rente 10.000 Euro/Monat!) zu beachten! Das volkswirtschaftliche Interesse des WETTBEWERBS geht vor!

Der Wettbewerb funktionierte nicht, da keine homogenen Voraussetzungen da waren (Stadt-Landgefälle). Ein Irrtum, den auch die Politik zu verantworten zu hat, deswegen wir ja in Deutschland international soweit zurückgefallen sind. Breitbandziel von 2011 waren noch 2 MBit flächendecked, und natürlich sollte das der Wettbewerb, sprich die Privatunternehmen unter sich ausregeln.
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[1.2.2.1] Altklug antwortet auf teknican
13.06.2016 22:03
Benutzer teknican schrieb:

Ob das aufgeht weiß ich natürlich nicht ...
Die Telekom wurde aus öffentlichen Mitteln der BRD (=Steuern!) durch ihren Rechtsvorgänger Bundespost AUFGEBAUT (!)

Die Bundespost hat durch das Telefonnetz mehr Geld erwirtschaftet, und hat den Gewinn an die Staatkasse überwiesen, die Kunden haben also das Netz bezahlt und sogar die Steuerzahler entlastet.
Dies ist eine unkorrekte Betrachtungsweise: Es darf hier nicht "Miete" mit "Kauf" verwechselt werden. Ein Mieter der zig Jahre eine Wohnung mietet hat die Wohnung dann auch NICHT "in Raten gekauft"-sondern der Mieter hat vom Vermieter&Eigentümer nur eine monatliche Dienstleistung bezogen-trotzdem bleibt die Wohnung im EIGENTUM des Vermieters&Eigentümers. Außerdem sind die Geldzuflüsse des Mieters an den Vermieter jeweils "gegenwartbezogen" (Zinsberücksichtigung!) zu bewerten.
Insofern haben die Kunden beim Bezug ihrer Telekommunikati­onsdienstleitung lediglich für die jeweils bezogene Dienstleistung (welche sich aus Personalaufwand, Kapitalaufwand und vielerlei andere Aufwände zusammensetzt!) "bezahlt". Damit haben die Kunden keinesfalls das Netz "abbezahlt" - sondern das Netz gehörte bei der Privatisierung noch dem BUND (=Steuerzahler) als Eigentümer. Der Bund brachte das Netz dann in die Deutsche Telekom Aktiengesellschaft mit bestimmten Auflagen - die das Management zu erfüllen hat - ein!

- der Bund hält noch ca. 31% an der Telekom (!)- auch die "lästigen kleinen Mitbewerber (wie kommunalen Netze)" sind aus deutschen STEUERMITTELN aufgebaut (!) - hier haben die Gesetze der Marktwirtschaft & des Wettbewerbs zum Nutzen des deutschen Verbrauchers zu gelten- und NICHT die eines schädlichen MONOPOLS! Dies hat auch ein Betriebswirt & Lobbyist KOPF (Jahresgehalt 200,000 Euro/Rente 10.000 Euro/Monat!) zu beachten! Das volkswirtschaftliche Interesse des WETTBEWERBS geht vor!

Der Wettbewerb funktionierte nicht, da keine homogenen Voraussetzungen da waren (Stadt-Landgefälle). Ein Irrtum, den auch die Politik zu verantworten zu hat, deswegen wir ja in Deutschland international soweit zurückgefallen sind. Breitbandziel von 2011 waren noch 2 MBit flächendecked, und natürlich sollte das der Wettbewerb, sprich die
Privatunternehmen unter sich ausregeln.
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[1.2.2.1.1] Altklug antwortet auf Altklug
13.06.2016 22:26
Benutzer Altklug schrieb:
Benutzer teknican schrieb:

Ob das aufgeht weiß ich natürlich nicht ...
Die Telekom wurde aus öffentlichen Mitteln der BRD (=Steuern!) durch ihren Rechtsvorgänger Bundespost AUFGEBAUT (!)

Die Bundespost hat durch das Telefonnetz mehr Geld erwirtschaftet, und hat den Gewinn an die Staatkasse überwiesen, die Kunden haben also das Netz bezahlt und sogar die Steuerzahler entlastet.
Dies ist eine unkorrekte Betrachtungsweise: Es darf hier nicht "Miete" mit "Kauf" verwechselt werden. Ein Mieter der zig Jahre eine Wohnung mietet hat die Wohnung dann auch NICHT "in Raten gekauft"-sondern der Mieter hat vom Vermieter&Eigentümer nur eine monatliche Dienstleistung bezogen-trotzdem bleibt die Wohnung im EIGENTUM des Vermieters&Eigentümers. Außerdem sind die Geldzuflüsse des Mieters an den Vermieter jeweils "gegenwartbezogen" (Zinsberücksichtigung!) zu bewerten.
Insofern haben die Kunden beim Bezug ihrer Telekommunikati­onsdienstleitung lediglich für die jeweils bezogene Dienstleistung (welche sich aus Personalaufwand, Kapitalaufwand und vielerlei andere Aufwände zusammensetzt!) "bezahlt". Damit haben die Kunden keinesfalls das Netz "abbezahlt" - sondern das Netz gehörte bei der Privatisierung noch dem BUND (=Steuerzahler) als Eigentümer. Der Bund brachte das Netz dann in die Deutsche Telekom Aktiengesellschaft mit bestimmten Auflagen - die das Management zu erfüllen hat - ein!

- der Bund hält noch ca. 31% an der Telekom (!)- auch die "lästigen kleinen Mitbewerber (wie kommunalen Netze)" sind aus deutschen STEUERMITTELN aufgebaut (!) - hier haben die Gesetze der Marktwirtschaft & des Wettbewerbs zum Nutzen des deutschen Verbrauchers zu gelten- und NICHT die eines schädlichen MONOPOLS! Dies hat auch ein Betriebswirt & Lobbyist KOPF (Jahresgehalt 200,000 Euro/Rente 10.000 Euro/Monat!) zu beachten! Das volkswirtschaftliche Interesse des WETTBEWERBS geht vor!

Der Wettbewerb funktionierte nicht, da keine homogenen Voraussetzungen da waren (Stadt-Landgefälle). Ein Irrtum, den auch die Politik zu verantworten zu hat, deswegen wir ja in Deutschland international soweit zurückgefallen sind. Breitbandziel von 2011 waren noch 2 MBit flächendecked, und natürlich sollte das der Wettbewerb, sprich die Privatunternehmen unter sich ausregeln.
Der Wettbewerb funktionierte auch deshalb NICHT, da die Telekom viele sie begünstigende Vorteile hatte z.B. 1.) von Anfang an einen historischen Kundenstamm & Kundenbindung; 2.) den BUND als festen Kapitaleigner (32%) 3.) ein von Anfang an bereitstehendes & betriebsfähiges Netz uvam. Durch eine asymmetrische Regulierung versuchte man die Wettbewerbsvorteile der Telekom "einzuschränken" - dies gelang jedoch leider NICHT immer! Das bisherige Primat der Technik (bei der Bundespost Telekom) wurde zugunsten betriebswirtschaftlicher Zielsetzungen aufgegeben, wobei auch das volkswirtschaftliche Interesse der Bereitstellung einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur für die BRD zur Förderung von Wettbewerb & Wachstum (uvam) auf der Strecke blieb. Das der Telekom von der Bundespost überlassene Netz ist durch die allgemeine technische Entwicklung und den wachsenden Bandbreitenbedarf bei Industrie & Verbraucher inzwischen schneller veraltet als man 1995 ahnte. Telekom und ihre Wettbewerber sind aus eigner Kraft finanziell hier kurzfristig Abhilfe und einen Anschluß an die internationalen Standards zu schaffen.