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für Stadtzentren...


14.03.2016 13:26 - Gestartet von CIA_MAN
muss die Glasfaser her.

Ohne sehe ich auf lange Sicht wenig Hoffnung für die Tcom gegen Kabel zu gewinnen :D denn... Kabel ist und bleibt das bessere Medium im Vergleich zum Kupferdraht....
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[1] jackieoh antwortet auf CIA_MAN
14.03.2016 13:43

einmal geändert am 14.03.2016 13:44
Benutzer CIA_MAN schrieb:
muss die Glasfaser her.

Ohne sehe ich auf lange Sicht wenig Hoffnung für die Tcom gegen Kabel zu gewinnen :D denn... Kabel ist und bleibt das bessere Medium im Vergleich zum Kupferdraht....

Warum ich finde es sinnlos mit 'Kabel', Kupfer und Glasfaser drei verschiedene Techniken, für den selben Zweck, bis in jedes Wohnzimmer auzubauen.. Es geht ja auch so... ... ... ... ... ...
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[1.1] CIA_MAN antwortet auf jackieoh
14.03.2016 14:15
Benutzer jackieoh schrieb:
Warum ich finde es sinnlos mit 'Kabel', Kupfer und Glasfaser drei verschiedene Techniken, für den selben Zweck, bis in jedes Wohnzimmer auzubauen.. Es geht ja auch so... ... ... ... ...
...

ganz einfach... -> ohne Konkurrenz auf lange Sicht an einer Adresse, steigt schnell der Preis fürs Inet ins unendliche :( und das will denke ich niemand :)

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[1.1.1] Chris111 antwortet auf CIA_MAN
14.03.2016 14:58
Benutzer CIA_MAN schrieb:
Benutzer jackieoh schrieb:
Warum ich finde es sinnlos mit 'Kabel', Kupfer und Glasfaser drei verschiedene Techniken, für den selben Zweck, bis in jedes Wohnzimmer auzubauen.. Es geht ja auch so... ... ... ... ...
...

ganz einfach... -> ohne Konkurrenz auf lange Sicht an einer Adresse, steigt schnell der Preis fürs Inet ins unendliche :( und das will denke ich niemand :)

Nicht unbedingt, in Schweden gibt es Bürgerinitiativen, die Glasfaser in Eigeninitiavtive ausbauen. Jeder ist selbst daran beteiligt. Ein Anschluss kostet 1.000-4.000 Euro. Auf diesem eigenen Glasfaser können dann verschiedene Dienste gebucht warden, Telefon, Fernsehen, Internet. Bis zu 1 Gigabit Down und Up. Konkurrenz der Dienste, das Netz gehört einem selbst.
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[1.1.2] jackieoh antwortet auf CIA_MAN
14.03.2016 15:00
Benutzer CIA_MAN schrieb:
Benutzer jackieoh schrieb:
Warum ich finde es sinnlos mit 'Kabel', Kupfer und Glasfaser drei verschiedene Techniken, für den selben Zweck, bis in jedes Wohnzimmer auzubauen.. Es geht ja auch so... ... ... ... ...
...

ganz einfach... -> ohne Konkurrenz auf lange Sicht an einer Adresse, steigt schnell der Preis fürs Inet ins unendliche :( und das will denke ich niemand :)

Ich glaube eher der Preis steigt ins unendliche wenn jetzt nochmal Dutzende Milliarden für FTTH-Ausbau verblasen werden.
2 Technologien müssen reichen. Und Glasfaser wird doch eh in beiden Fällen benutzt, oder?. Nur halt jeweils nicht in die Wohnstube.
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[2] lkb antwortet auf CIA_MAN
14.03.2016 15:09
Benutzer CIA_MAN schrieb:
muss die Glasfaser her.

Ohne sehe ich auf lange Sicht wenig Hoffnung für die Tcom gegen Kabel zu gewinnen :D denn... Kabel ist und bleibt das bessere Medium im Vergleich zum Kupferdraht....

Wie sieht's denn aus mit den Kabel-Sektoren, ich bin kein Kabel-Kunde und frage deswegen aus Interesse wie viel ihr in den Stoßzeiten immer noch durch eure Leitungen bekommt? Man kann viel Kritik an VDSL üben, und es ist definitiv eine Übergangstechnologie, aber zumindest ist es ziemlich Immun zu der Zeit am Abend an dem die Halbe Nachbarschaft Netflix und andere Sachen streamt. Wenn man dann täglich nur 20 Stunden annähernd an die gekaufte Geschwindigkeit kommt, und die restlichen 4 das Modem abtrennen könnte, ist dass natürlich auch ein Problem - besonders in den Städten wo schon mal mehr Menschen an einem Fiber Backhaul hängen können. Daher denke ich mir, besonders in den Stadtzentren würde doch ein VDSL Ausbau mehr Sinn machen als in Kabel zu investieren, da jegliche Tiefbau arbeiten sich sowieso rentieren würden. Meines Wissens nach würde sich Kabel besonders in Vororten und anderen Gegenden lohnen, wo Kabel bereits ausgebaut ist aber die Dichte nicht so hoch ist wie in den Städten.

Würde mich um Meinungen dazu freuen :)
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[2.1] Donaldfg antwortet auf lkb
14.03.2016 18:06
Hallo,

Benutzer lkb schrieb:
Benutzer CIA_MAN schrieb:
muss die Glasfaser her.

Ohne sehe ich auf lange Sicht wenig Hoffnung für die Tcom gegen Kabel zu gewinnen :D denn... Kabel ist und bleibt das bessere Medium im Vergleich zum Kupferdraht....

Wie sieht's denn aus mit den Kabel-Sektoren, ich bin kein Kabel-Kunde und frage deswegen aus Interesse wie viel ihr in den Stoßzeiten immer noch durch eure Leitungen bekommt? Man

ich war seit dem Internetstart bei Kabeldeutsachland Internet und Telefonkunde früher auch mal Kabelfernsehkunde als sie noch zur Telekom gehörten.
Ich war von O2 Dsl zu KDG gewechselt weil über das Telefonnetz hier damals nur 16Mbit möglich waren und selbst die wurden oft nicht erreicht.
KDG brachte sagenhafte 32/2 Mbit das war eine Sensation.
Leider wurde das Netz dann immer langsamer da immer mehr Vodafone DSL Kunden in das Kabelnetz umgeschwenkt wurden .
Diie Technik-Hotline bestätigte mir sogar offen das der Strang überlastet wäre
ein Ausbau wäre geplant aber es passierte nichts nur das Vodafone auch noch die Preise erhöhte.
Da habe ich verlangt die alten Preise zu behalten daraufhin hat Vodafone mich gekündigt.
Nun bin ich zufriedener O2 VDSL Kunde das mit 50/10Mbit mehr geht hier auch über die Telekom nicht und das mit kostenfreier Fritzbox und 2 Amtleitungen und 5 Rufnummern .Bei Vodafone sollte ja schon die Box extra Miete kosten und das Netz ist überlastet.
Ja um es auf den Punkt zu bringen wenn Vodafone in sein Kabelnetz nichts investiert und die Glasfaser weiter zum Kunden bringt ist es ähnlich wie bei Telekom und co ohne Outdoor Dslam.
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[3] Droedel antwortet auf CIA_MAN
14.03.2016 18:35
Benutzer CIA_MAN schrieb:
muss die Glasfaser her.

Ohne sehe ich auf lange Sicht wenig Hoffnung für die Tcom gegen Kabel zu gewinnen :D denn... Kabel ist und bleibt das bessere Medium im Vergleich zum Kupferdraht....

Kabel ist erstmal auch Kupfer! ;-)

Da die Telekom auch als Kabelanbieter auftritt (bei mir so) fahren sie alle Strategien.
So muss die Telekom hier auch kein VDSL anbieten, da sie ja gleichzeitig Kabel vermarktet und die Konkurrenz ohne eigenen Ausbau (was wohl nicht passieren wird) sich vom Leib halten kann.
Und mal ehrlich, wer braucht z.Zt. wirklich mehr als 50MBit im Kabel ? Der Flaschenhals ist doch eh der abgebende Server. Und da wird der Admin schon auf ein gerechtes load-sharing seiner Bandbreite achten.
Bei DSL ist es angebracht auf 50MBit VDSL zu gehen (so es denn angeboten wird), wenn man darüber auch IPTV (Entertain / Vodafone TV) in HD machen und nebenbei auch mal downloaden möchte !
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[4] aleman64 antwortet auf CIA_MAN
15.03.2016 06:23
Benutzer CIA_MAN schrieb:
muss die Glasfaser her.

Ohne sehe ich auf lange Sicht wenig Hoffnung für die Tcom gegen Kabel zu gewinnen :D denn... Kabel ist und bleibt das bessere Medium im Vergleich zum Kupferdraht....

was du so alles siehst......und Kabel ist wohl kein Kupfer ?? :D
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[5] postb1 antwortet auf CIA_MAN
15.03.2016 09:49

einmal geändert am 15.03.2016 09:51
Benutzer CIA_MAN schrieb:
muss die Glasfaser her.

Ohne sehe ich auf lange Sicht wenig Hoffnung für die Tcom gegen Kabel zu gewinnen :D denn... Kabel ist und bleibt das bessere Medium im Vergleich zum Kupferdraht....

Sehe ich anders. Die Telekom offenbar auch. Und die Wettbewerber von Breko, VATM & co wohl ebenfalls. Letztere hindert ja keiner daran, in Städten/Zentren auszubauen. Tun sie aber nicht. Warum wohl?

Gerade letztens erst kam in der Regionalzeitung ein Bericht von der Kreisstadt, 50.000EW, 5 Hvt-Standorte der Telekom im Stadtgebiet.
Ist-Zustand wie eigentlich in vergleichbaren Fällen überall:
Direkt in den Nahbereichen um die Hvt, bis ca.300m Kabelstrecke VDSL50, darüber bis etwa 600m VDSL25.
Die Gebiete dazwischen allesamt nur ADSL16Mbit aber nicht "biszu" wie auf den Dörfern draußen mit ihrer langen Leitung, sondern am Endanschlag.
bestehende Gewerbegebiete mit Fördergeld, neu erschlossene Wohngebiete eigenwirtschaftlich mit FTTB ausgebaut.
Konkurrenzsituation im Ort: KabelD/VF flächendeckend mit reichlich Geschwindigkeit (zumindest auf dem Papier...)

Seit einiger Zeit wird innerstädtisch Outdoor ausgebaut, Ausbauende bis Spätherbst dieses Jahres.
Danach überall an Kupferanschlüssen VDSL Vectoring 100/40. Interessant dabei ist, daß selbst direkt um die Hvt herum ODSLAM (oder wohl eher OMSAN) aufgestellt werden - um den bekannten Ärger mit dem Indoor-Vectoring-Antrag zu entgehen, basiert Vectoring dann im Endausbau wohl alles komplett auf Außentechnik.
Die Anzahl der MFG ist beachtlich, da die Kupferstrecke hintenraus so kurz wie möglich gehalten werden soll. Das System, und damit auch die Standortwahl der MFG, wird auf SuperVectoring mit bis zu 250Mbit/sek ausgelegt sein, welches in den kommenden Jahren starten soll.
Kostenpunkt: zwischen 5 und 6 Mio€, Fördergeld gibts keins, die Telekom finanziert das alles selbst.
Für noch schnellere Zugänge wird man mittelfristig LTE Hybrid bis 550Mbit/sek anbieten.
Soweit die Fakten aus dem Zeitungsartikel.

Damit wird man erstmal gut aufgestellt sein und auch gegenüber Koaxial-VF konkurrenzfähig bleiben.
FTTB/H würde ein Mehrfaches an Kosten verschlingen.
Aber gleichzeitig kaum Mehreinnahmen bringen, denn schon heute geben sich viele Kunden mit 16Mbit zufrieden auch wenn sie deutlich mehr bekommen könnten für ein paar wenige Euro Aufpreis, lasten diese Anschlüsse aber nicht mal annähernd aus, selbst wenn IP TV geschalten wird.
Und deshalb ist gerade in Stadtzentren nach meiner Meinung die Glasfaser am allerwenigsten nötig.

Dagegen wird hier in der Region die Glasfaser mit FTTB gerade draußen im Fastnichts, bei den geförderten Projekten eingesetzt: Im Moment punktuell, wo es gerade passt, weil sowieso Kanal/Wasserrohre erneuert wurden und gleich Speedpipes mit verlegt wurden. Oder einfach, weils billiger ist, als alternativ im einsamen Dorf 2, oder gar 3 ODSLAM aufzustellen.

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[6] Antwort an CIA Man
Lothar Richard Lucas antwortet auf CIA_MAN
16.03.2016 09:51

2x geändert, zuletzt am 16.03.2016 10:18
Benutzer CIA_MAN schrieb:
muss die Glasfaser her.

Ohne sehe ich auf lange Sicht wenig Hoffnung für die Tcom gegen Kabel zu gewinnen :D denn... Kabel ist und bleibt das bessere Medium im Vergleich zum Kupferdraht....

Der Vodas(chl)umpf ist gemessen an den aktuellen Kundenzahlen ein Winkelanbieter. Das gilt für die Einzelwertung seiner Produkte wie auch für die Gesamtwertung. Ohne die Kabel Deutschland - Übernahme wäre der Vodas(chl)umpf längst versumpft. Das weiß doch nun wirklich jeder. Die Diskussion darüber wer die bessere und schnellere Technik hat und/oder nutzt ist insofern absolut uninteressant, als das der technische Fortschritt eine noch schnellere Datenübertragung erlaubt als das TV-Kabel, wenn es dann irgendwann vielleicht einmal gebraucht wird. Vor diesem Hintergrund sehe ich -vielleicht sehe ich das ja auch falsch- beide Techniken als eine Brückentechnologie. Als Unternehmen wie die Telekom oder Telefónica würde ich eher in satellitengestützte Angebote investieren. Diese Technik nur alleine für TV zu nutzen ist ähnlich lächerlich wie beim Kabel. Eine Schüssel hat sowieso schon fast jeder. Mit ein wenig Ehrgeiz, Einfallsreichtum und gutem Willen ließe sich diese Technik sicherlich in realistische Bahnen bringen. Es wäre zudem entschieden billiger und trotzdem breitbandiger als gegenwärtig genutzte Technologien. Selbst die Kunden ohne Schüssel könnte man so mit weiter entwickelten mobilen Technologielösungen (LTE-technisch) anbinden. Postb1 nimmt mir übrigens das Wort aus dem Munde, so daß ich mich ihm nur zustimmend anschließen kann.

Lothar Richard Lucas aus Timmendorfer Strand