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08.02.2016 17:16 - Gestartet von DeKo78
Tut mir Leid Apple, aber das geht ja mal gar nicht.
Dann halte ich es eher für sinnvoll, das bei einem Tausch sämtliche Daten gelöscht werden. So kommen die Daten auch nicht in falsche Hände.
Hier wird allerdings nur versucht weitere Einnahmen aufgrund mehr Reparaturen im eigenen Haus zu generieren.
Ich hoffe nur dass dem ein Riegel vorgeschoben wird.

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[1] wolfbln antwortet auf DeKo78
09.02.2016 04:54

einmal geändert am 09.02.2016 05:03
Benutzer DeKo78 schrieb:
Tut mir Leid Apple, aber das geht ja mal gar nicht. Dann halte ich es eher für sinnvoll, das bei einem Tausch sämtliche Daten gelöscht werden. So kommen die Daten auch nicht in falsche Hände.
Hier wird allerdings nur versucht weitere Einnahmen aufgrund mehr Reparaturen im eigenen Haus zu generieren. Ich hoffe nur dass dem ein Riegel vorgeschoben wird.


Ich sehe das genauso, aber das wird in der Praxis sehr schwer durchzusetzen sein. Apple hat ja sehr clever "Sicherheitsfeatures" mit einer Händlerbindung bei Reparaturen verknüpft. Sie können immer behaupten, dass andernfalls die Sicherheit ihres Getäts kompromittiert wird.

Aber das geht schon bei der Berichterstattung los. Ich schätze M.Weidner, aber was sind denn "unsachgemäße Reparaturversuche"? Klingt fast so, als hätte der Kunde im Gerät gewühlt. Aber der ist ja nur zu einem unabhängigen Fachmann gegangen. Dessen Reparatur kann doch genauso sachgemäß ausgeführt werden, wie vom Apple-Vertragshändler, z.B. bei Displayschäden oder Akkutausch, nur eben häufig günstiger. Im genannten Fall gab es sogar landesweit keine Apple-Vertretung. Hier wird wieder mal von Teltarif manipulierender Herstellerjargon kritiklos übernommen.

Wenn ich meinen Renault zu einer anderen Werkstatt bringe, kann er genauso gut repariert werden als vom Renault-Veryragshändler. Nur die Mobilitäts-Garantie fällt weg. Das ist OK, denn es ist ja eine Versicherungsleistung über Renault. Beim iPhone ist es jetzt so, als würde nicht nur die Garantie erlöschen, was OK ist, sondern als wäre dann die Zündung blockiert und er lässt sich nach Fremdreparatur gar nicht mehr starten.

Eine solche "Kundenbindung" würde bei Autos keiner mitmachen, aber Apple-Fans sind loyal bis zur Selbstaufgabe. Dass man das auch anders hätte lösen können, wird im Artikel nur angedeutet.