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Ein Drittel davon sei Triple-Play-fähig


28.01.2016 20:19 - Gestartet von DurdenTyler
Also das ist schon sehr traurig das man gerade einmal 1/3 der Anschlüsse Internet fähig gemacht hat. Aber das zeigt mal wieder das Tele Columbus und Primacom sich ein Dreck um die Kunden kümmert und versucht mit möglichst wenig Investitionen möglichst viel Geld zu verdienen.

Ich kenne von Primacom versorgte Häuser da schaut die Verkablung noch so aus wie diese damals von der Bundespost gebaut wurde.
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[1] Was erwartest du eigentlich?
Leiter Kundenverarsche³ antwortet auf DurdenTyler
29.01.2016 04:02
Benutzer DurdenTyler schrieb:
Also das ist schon sehr traurig das man gerade einmal 1/3 der Anschlüsse Internet fähig gemacht hat.

Natürlich ist dies Quote nicht toll, doch welche Erwartungen kann man hier ernsthaft haben? Man darf nicht vergessen, dass die Tele Columbus bis vor kurzem selbst noch als heißer Übernahmekandidat galt, weil sie bei der geringen Größe und alten Gesellschaftsform nicht ausreichend finanzmittel hatten. Nachdem das dann untersagt wurde, begann erst die Neuausrichtung- und Umstrukturierung. Man wurde zur börsennotierten AG und sammelte erstma Gelder ein. Von diesen Geldern erwarb man dann Primacom samt Deutsche Telekeabel und kurz darauf die Pepcom-Gruppe. Allein das ist eine gewaltige Konsolidierungsleistung des Kabelmarktes, die gerade erst in der Umsetzung ist. Allein die Vereinheitlichung der Produkte und des gesamten Unternehmens von der Technik über den Kundenservice bis hin zum Marketing und die Verknüpfung der Netze (die erst Jahre später zu einem kompletten Zusammenschluss führen wird) sind eine gewaltige Kraftanstrungen, die Personal, Geld und vor allem Zeit kosten.

Aber das zeigt mal wieder das Tele Columbus und Primacom sich ein Dreck um die Kunden kümmert und versucht mit möglichst wenig Investitionen möglichst viel Geld zu verdienen.

Das ist doch Quatsch. Es gibt derzeit nur völlig andere Prioritäten. Man kann die Zusammenlegung von 4 "Einzelklitschen" und vielen kleinen Netzinseln nicht mit der dazu vergleichsweise läppischen Übernahme vom geschlossenen, top ausgebauten Kabel BW-Block vergleichen. Auch das Kapital, welches Vodafone in seine bereits gleichgerichtete Kabelsparte drückt, kann die noch junge AG derzeit nicht aufbieten. Die Übernahmen waren teuer. Es dauert deshalb einfach seine Zeit, bis TC sinnvoll an der Internetfähigkeitsquote drehen kann. Man muss doch erstmal technologisch eine Linie finden, ansonsten würde jede Marke unkoordiniert fröhlich vor sich hin aufrüsten und ausbauen. Das kann nicht funktionieren. Im Artikel steht doch oft genug zwischen den Zeilen, dass die bei TC erstmal noch in der Findungsphase sind.

Ich kenne von Primacom versorgte Häuser da schaut die Verkablung noch so aus wie diese damals von der Bundespost gebaut wurde.

Das ist kein Kriterium für irgendwas. Für die Herstellung der Rückkanalfähigkeit muss in den Häusern prinzipiell keine einzige Kabelstrippe gändert werden, wenn die Verkabelung halbwegs sauber geschirmt ist. Auch bei Unitymedia und Vodafone sieht es in der Mehrzahl der Fälle heute nicht wirklich anders aus. Hier war das Kabelnetz von '77 und manche Leute bezogen aus dem maroden Netz Internet. in den Wohnungen selbst wurde nur eine Multimediadose angebracht und der Verteiler im keller ein wenig aufgerüstet.