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Die Realität sieht anders aus


18.03.2018 20:10 - Gestartet von SpacePlanet
einmal geändert am 18.03.2018 20:26
Guter Bericht, aber die Realität sieht anders aus.

Eigenes Benutzerkonto:
ja das hat jeder PC und Tablet-PC / Smartphone.
Mein Sohn geht zu IGS Isernhagen Schule und dort arbeiten die Kinder mit Ipad statt Bücher http://igs-i.de/tablet/warum-denn-ein-tablet/
Eine Schutzsoftware haben sie nicht.
Die Kinder dürfen das IPad zur Recherche bei Google und Youtube im Unterricht benutzen. Auch privat wie z.B. Spiele zocken.
Schutzsoftware habe ich meinem Sohn auf dem PC auch installiert bis zum 10ten Lebensjahr.
Bringt aber nichts, weil er seinen PC so oft zerschossen hat bis er selbst gelernt hat mit gefährlichen Seiten und Downloads umzugehen und zu meiden und hat auch gelernt seinen PC selbst aufzusetzen (Windows neu installieren).

Nicht zu lange online bleiben:
die Kids von heute mögen Musik hören und sich Youtuber-Videos anschauen.
Warum soll ich da eine Grenze setzen ? 10 Minuten täglich surfen das klappt nicht bei der neuen Kids-Generation, die mit modernen Smartphones und Tablets aufwachsen. Jeder Kind ab 8 Jahren hat heute ein Smartphone.
Unser Sohn hat seit dem 8ten Lebensjahr ein Handy bekommen er hat bis jetzt keinen Kopf-Schaden bekommen. Er ist in der Schule konzentriert und normal.
Und hat gute Noten.
Zuhause darf er toben, die Tobe-Zeit haben wir geregelt und Nachtruhe wird auch beachtet.

Nur kindgerechte Seiten besuchen:
Youtube und Google sind in der IGS Isernhagen Schule erlaubt zum recherchieren und die Kids müssen damit lernen umzugehen.
Wenn ich meinem Sohn Youtube verbieten würde, würde er das bei seinen Kumpels ohne unseren Wissen benutzen und ich würde nichts davon mitbekommen. Wir würden die Kontrolle verlieren.
Die Eltern müssen das den Kindern beibringen wie man damit umgeht.
Aber das Internet einschränken ist der falsche Weg in heutiger Zeit.

Vertrauen schaffen:
Eltern sollten mit den Kindern vereinbaren, dass sie Bescheid sagen, wenn etwas Komisches im Internet passiert...
Ganz wichtiger Punkt.
Die Kids sollten nicht einfach so auf Porno-Seiten surfen oder blind etwas herunterladen und starten.
Mein Sohn hat diese Erfahrung gemacht und wir haben mit Ihm darüber gesprochen und über alle Gefahren aufgeklärt. In dem Fall habe ich ihm verboten diese Seiten zu besuchen, ansonsten wenn ich ihn dabei erwische, sperre ich Youtube.
Das funktioniert ganz gut.
Besser Youtube als gefährliche Seiten besuchen.
Außerdem habe ich ihm beigebracht wie man Ad Blocker installiert.
Inzwischen hat er sich sogar drei Ad Blocker installiert und findet das genial, weil viele Seiten haben nun mal Werbung die gefährlich ist.
Man darf manchmal auch lügen damit die Kids solche Seiten meiden wie z.B.
das (Pornos) nicht echt ist das das Verbrecher im Internet sind, die Kinder entführen wollen oder so ähnlich.
Am besten man spricht mit den Kind darüber Tacheles und setzt Grenzen.
Ansonsten wird der PC für eine Woche abgeschaltet bleiben.
Bei uns haben die Verbote funktioniert aber trotzdem kann man nicht vermeiden, das die Kids auf se_ xuelle Inhalte stoßen und in der heutigen Zeit ist das leider stark verbreitet.


Datenschutz:
in heutiger Zeit ein Streit-Thema aber ich versuche das trotzdem zu Formulieren:
Was ist denn so schlimm wenn ein 12 Jähriger von sich ein Video auf Youtube hochlädt und z.B. als Gamer auftritt ?
Er postet nicht direkt seine Fotos oder persönliche Videos sondern nur das was er am PC als Gamer macht.
Eine größere Gefahr ist es draußen von einem Auto überfahren zu werden oder entführt zu werden.
Ich spreche auch von Menschen die ständig auf der Straße mit einem starren Blick auf ihr Smartphone starren und alles was links und rechts passiert nicht mehr wahr nehmen, weil sie auch noch mit Kopfhörer Musik hören.
Dann lasse ich meinen Sohn lieber zuhause online-zocken oder Musik bei Youtube hören.

Das wichtigste:
Der wichtigste Punkt beim Datenschutz wird hier nicht erwähnt:
Verwaltung von E-Mail-Adressen.
Alle E-Mail-Adressen verwalte natürlich ich und mein Sohn hat darauf kein Zugriff.
Das heißt, bei einer Anmeldung muss er mich fragen ob er das darf oder nicht.
Das heißt, wenn er sich bei Steam Passwort ändern möchte, kann er das nur wenn ich das per E-Mail zustimme.
Die meisten Spam-Viren/Trojaner kommen auch per E-Mail.
Ich habe oft erlebt dass ich angeblich ein Kunde bei der Sparkasse bin und muss mich verifizieren in dem ich auf den "verifizieren Knopf" klicken muss.
Auch von Paypal habe ich solche E-Mail bekommen sogar mit meinem echten Namen und Anschrift. Ist aber Spam und das ist nicht einfach zu unterscheiden.
Schon gar nicht für unsere Kids.
Deshalb verwalte ich alle E-Mail Accounts selbst.

Verzeiht mir meine Rechtschreibfehler.










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[1] b-a antwortet auf SpacePlanet
18.03.2018 23:19
Benutzer SpacePlanet schrieb:
Guter Bericht, aber die Realität sieht anders aus.

Super Analyse, danke!