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Also betrifft das doch nur den keinen Teil der Kunden....


28.01.2016 23:52 - Gestartet von Marty McFly
....der ab dem 1.8.2016 einen neuen Anschluß bekommt bzw. den Anbieter wechselt. Die Überschrift sugeriert das Gegenteil. Der größte Teil der Kunden hat also (zumindest zunächst) nix davon!
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[1] Leiter Kundenverarsche³ antwortet auf Marty McFly
29.01.2016 03:06
Benutzer Marty McFly schrieb:
....der ab dem 1.8.2016 einen neuen Anschluß bekommt bzw. den Anbieter wechselt. Die Überschrift sugeriert das Gegenteil. Der größte Teil der Kunden hat also (zumindest zunächst) nix davon!

Naja, die Masse der Kunden betrifft das ganze Thema doch sowieso nicht wirklich. Ich war noch nie im Leben bei irgend einem Provider Kunde, der mir ein Anschlussendgerät aufgezwungen hat. Das war für mich immer ein prinzipieller Ausschlussgrund.

Seitsens der DSL-Provider mit Zwangsgerät wird man wohl keinen Widerstand erleben. Ich glaube die werden das ab August für Neu und Bestandskunden gleich handhaben. Relevant ist das Thema vor allem für Kabelkunden. Die Position von UM und TC ist klar. Die werden in den Altverträgen bis Ultimo am Zwang festhalten. Wie Vodafone reagiert wird spannend. Schließlich behandelt man die DSL-Kunden maximal liberal in dieser Hnsicht und kann es dadurch noch weniger sachlich rechtfertigen die Bestandskunden in Router-Gefangenschaft zu halten. Zumal es auch keinen Grund gibt, seit man dort mit AVM kooperiert. Die Kunden wollen doch sowieso fast ausnamslos alle eine F!B 6490 am Kabelanschluss einsetzen. Hier droht überhaupt keine Gefahr in Form einer Endgerätezersplitterung.
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[1.1] Telegenthe antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
04.02.2016 09:07
Benutzer Leiter Kundenverarsche³ schrieb:
....
Seitsens der DSL-Provider mit Zwangsgerät wird man wohl keinen Widerstand erleben. Ich glaube die werden das ab August für Neu und Bestandskunden gleich handhaben. Relevant ist das Thema vor allem für Kabelkunden.....


das stimmt sicher. Aber Kabel ist eben shared Medium, im Gegensatz zur exklusiven Kupferdoppelader. Ich denke, die Kabelbetreiber haben gar keine Probleme mit FritzBoxen und zertifizierter Firmware. Ich denke einfach, bei einem Betreiber eines shared Medium Betreibers ist die Befürchtung vorhanden, daß sich Bastler versuchen einen größeren Anteil am Bandbreitenkuchen zu sichern.
Mir fällt da eine urban legend aus der DDR der 70er ein. Da gab es beim Westfernsehen eben immer Reichweitenprobleme. Und es ging die Geschichte um, daß man sich Quecksilber über die Antenne gießen müsse. Dann solle man, so die Legende, ein gutes Bild haben, und der Rest der Straße gar keins mehr. Ich denke, das haben ein paar Trottel auch gemacht. Und die Trottel sind nicht ausgestorben, sondern nur digitalisiert.
Wobei gegen einen Bastler, der das Lineinterface eines Kabelrouters manipuliert, auch das Verbot nicht geholfen hat. Es war nur einfacher, ihn abzuklemmen. Früher reichte der Hinweis auf ein nicht zugelassenes Endgerät, heute muß man die Störung nachweisen.

Alles in allen begrüße ich die Veränderung. Normalen Nutzern empfehle ich in vielen Fällen trotzdem der Empfehlung des Netzbetreibers zu folgen, und nur wenn Funktionen fehlen zu einem anderen Router zu greifen.
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[1.1.1] Herr Doktor antwortet auf Telegenthe
04.02.2016 09:24
Benutzer Telegenthe schrieb:
Benutzer Leiter Kundenverarsche³ schrieb: ....
Seitsens der DSL-Provider mit Zwangsgerät wird man wohl keinen Widerstand erleben. Ich glaube die werden das ab August für Neu und Bestandskunden gleich handhaben. Relevant ist das Thema vor allem für Kabelkunden.....


d Alles in allen begrüße ich die Veränderung. Normalen Nutzern empfehle ich in vielen Fällen trotzdem der Empfehlung des Netzbetreibers zu folgen, und nur wenn Funktionen fehlen zu einem anderen Router zu greifen.


Man kann ja mal bei seinem Anbieter anfragen, ob man sich einen Router im freien Handel kaufen darf, besonders dann, wenn man schon die Zugangsdaten hat.
Ich habe die Zugangsdaten von 1und1- nutzt einen Zwangsrouter.
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[1.1.2] myselfme antwortet auf Telegenthe
18.02.2016 18:42
Interessant dürfte die Entwicklung vor Allem natürlich für die Fans besonderer Hersteller sein, für Bastel-Junkies und für Leute wie mich eben.
Wobei mir der Router im Prinzip noch relativ wurscht ist. Aber dass ich keine ZD für VoIP bekommen, dies ko..t mich doch ein wenig an. Keine Nutzung des Handy´s für Festnetz-Telefonie (nicht mal im heimischen WLAN), keine Nutzung von Drittanbietern für besondere Zwecke und keine wirklich freie Programmierung von Weiterleitungen, netzseitigem AB und nur anbieterabhängige Sperrung und Freigabe von RfNr-Gassen.
Mit anderen Worten: Alle wirklich guten Argumente für VoIP (oder auch NGN) werden von den Anbietern selbst blockiert.
Aber gut, solange die Mobilfunk-Anbieter so natürliche Dinge wie Tethering und VoIP über ihr Netz verbieten (wollen) solange ist jede Werbung mit Kundenorientierung eh gelogen...