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Amazon Prime: Daher habe ich den Premium-Service gekündigt


26.11.2015 08:25 - Gestartet von threednasiateg
ist ja OK wenn man einen Dienst nicht nutzen möchte sollte man dafür auch nicht bezahlen...egal wie viel oder wie wenig.
Allerdings wenn man wir zu Hause gerne mal einen Film oder Konzermitschnitt schaut oder die Kiddis ihre Serie sehen können (wann sie wollen oder können) ist das für 4,08 € pro Monat alles OK. Zusätzlich habe ich die Prime-Versand-Vorteile. Letztendlich schade für den Einzelhandel, der sich immer noch nicht auf die Situation eingestellt hat.
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[1] Finio antwortet auf threednasiateg
26.11.2015 10:19
Benutzer threednasiateg schrieb:
[...] Letztendlich schade für den Einzelhandel, der sich immer noch nicht auf die Situation eingestellt hat.
Wie genau soll der Einzelhandel sich einstellen? Öffnungszeiten rund um die Uhr? Unbegrenztes Warenangebot in unüberschaubaren Verkaufsräumen? Mach doch mal Vorschläge, aber bitte nur solche, die auch umsetzbar sind.
Ich bin mit den Einzelhändlern vor Ort ganz zufrieden - der einzige Nachteil, den ich erkennen kann, liegt darin, dass es immer weniger werden, weil so viele Leute glauben, dass online eh Alles günstiger (oder eher billiger, denn darum geht es ja) ist und man sich den Weg aus dem Haus sparen kann und man viel mehr Auswahl hat und man nicht an Öffnungszeiten gebunden ist und und und ...
Was haben diese armseligen Geschöpfe denn gemacht, als es noch keine Onlineshops gab?
Bevor ich hier falsch verstanden werde: ich bestelle auch gelegentlich im Internet, aber das gilt nur für Produkte, die ich vor Ort nun mal nicht beziehen kann. Aber ein persönliches Beratungsgespräch im Fachhandel kann ein "Kunden, die den Artikel gekauft haben, interessierten sich auch für blablabla ..." oder (mitunter gekaufte) Bewertungen nicht ersetzen. Bsonders krass ist es dann sogar, wenn Kunden sich im Einzelhandel vor Ort beraten lassen und dann den entsprechenden Artikel online bestellen.
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[1.1] präsidentwixen antwortet auf Finio
26.11.2015 10:45
Benutzer Finio schrieb:
Benutzer threednasiateg schrieb:
[...] Letztendlich schade für den Einzelhandel, der sich immer noch nicht auf die Situation eingestellt hat.
Wie genau soll der Einzelhandel sich einstellen? Öffnungszeiten rund um die Uhr? Unbegrenztes Warenangebot in unüberschaubaren Verkaufsräumen? Mach doch mal Vorschläge, aber bitte nur solche, die auch umsetzbar sind.
Also, ich bin ja auch schon ein paar Jahre auf der Welt und früher im 'Dorf', da bin ich und wir alle ständig zu den Einzelhändlern vor Ort, oder manchmal auch in der etwas weiter entfernten Stadt gegangen.
Ich weiß noch wie arrogant und mit welchem Service-Nicht-Selbstverständnis einige von denen aufgetreten sind. Hohe Preise, Service kleingeschrieben. Und erstaunlich wenig hat sich daran in 25 Jahren geändert. Nur, dass ich da keinen Bock mehr drauf habe und inzwischen fast alles online kaufe. Erst zuletzt habe ich eine Winterjacke kaufen wollen. DIe Beratung war mies, der Preis ca. 35% höher als online - nein danke. Das hat mich wieder kuriert.

Ich bin mit den Einzelhändlern vor Ort ganz zufrieden - der einzige Nachteil, den ich erkennen kann, liegt darin, dass es immer weniger werden, weil so viele Leute glauben, dass online eh Alles günstiger (oder eher billiger, denn darum geht es ja) ist und man sich den Weg aus dem Haus sparen kann und man viel mehr Auswahl hat und man nicht an Öffnungszeiten gebunden ist und und und ...
Dann sollten die EInzelhändler vor Ort dringend den arbeiten mehr zufriedene Kunden für sich zu gewinnen. Kleiner Tipp: Es funktioniert nicht indem man dem Käufer eines neuen Elektrogeräts bei einem Defekt erklärt, man müsse das jetzt erstmal einschicken und bis er ein (hoffentlich funktionierendes Gerät in den Händen hält) würde leider einen Monat dauern.

Was haben diese armseligen Geschöpfe denn gemacht, als es noch keine Onlineshops gab?
Ich hab notgedrungen im stationären Handel gekauft. Ich vermisse es nicht.
Zumal ich ja nicht einfach alles online kaufe. Aber bestimmt Dinge ausschließlich.

Bevor ich hier falsch verstanden werde: ich bestelle auch gelegentlich im Internet, aber das gilt nur für Produkte, die ich vor Ort nun mal nicht beziehen kann. Aber ein persönliches Beratungsgespräch im Fachhandel kann ein "Kunden, die den Artikel gekauft haben, interessierten sich auch für blablabla ..." oder (mitunter gekaufte) Bewertungen nicht ersetzen.
Das sehe ich ganz und gar nicht so. Ein 'Beratungsgespräch' ist bei mir in ganz vielen Fällen ein reines 'Verkaufsgespräch', wo es für mich vordergründig darum geht Fakten von Fiktion zu trennen, mithin erdachten Argumenten des Verkäufers, mich zum Kauf zu bewegen.

Bsonders krass ist es dann sogar, wenn Kunden sich im Einzelhandel vor Ort beraten lassen und dann den entsprechenden Artikel online bestellen.
Diese 'Beratung' habe ich wahrlich nicht nötig. Demnach ist es ja dann nicht ganz so besonders krass, wenn ich konsequent auch online kaufe, wenn ich die 'Beratung' nicht in Anspruch nehme.
Wohl deshalb bin ich wohl auch seit Jahren vollständig bei Online-banken und -brokern zufriedener Kunde.
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[1.1.1] Finio antwortet auf präsidentwixen
27.11.2015 02:23
Benutzer präsidentwixen schrieb:
[...]
Ich weiß noch wie arrogant und mit welchem Service-Nicht-Selbstverständnis einige von denen aufgetreten sind. Hohe Preise, Service kleingeschrieben. Und erstaunlich wenig hat sich daran in 25 Jahren geändert. Nur, dass ich da keinen Bock mehr drauf habe und inzwischen fast alles online kaufe. Erst zuletzt habe ich eine Winterjacke kaufen wollen. DIe Beratung war mies, der Preis ca. 35% höher als online - nein danke. Das hat mich wieder kuriert.
Einige Angehörige vieler Religionsgemeinschaften sind radikalisiert. Sind deswegen pauschal alle Gläubigen so? Es gibt auch politische Extremisten, aber auch da sehe ich keineswegs alle politisch Interessierten unter Generalverdacht. Aber natürlich kann man auch alle über einen Kamm scheren ...
Dann sollten die EInzelhändler vor Ort dringend den arbeiten mehr zufriedene Kunden für sich zu gewinnen. Kleiner Tipp: Es funktioniert nicht indem man dem Käufer eines neuen Elektrogeräts bei einem Defekt erklärt, man müsse das jetzt erstmal einschicken und bis er ein (hoffentlich funktionierendes Gerät in den Händen hält) würde leider einen Monat dauern.
Ich komme aus dem Buchhandel, aber bei mir hat noch kein Kunde ein Elektrogerät reklamiert - gekauft übrigens auch nicht ...
[...] Das sehe ich ganz und gar nicht so. Ein 'Beratungsgespräch' ist bei mir in ganz vielen Fällen ein reines 'Verkaufsgespräch', wo es für mich vordergründig darum geht Fakten von Fiktion zu trennen, mithin erdachten Argumenten des Verkäufers, mich zum Kauf zu bewegen.
Oft fragen Kunden nach Empfehlungen für Bücher, was in der Regel zu einer entsprechenden Beratung führt. Natürlich kommt es vor, dass bei einem Buch in der Rubrik "Fantasy" die Realität ad absurdum geführt wird, aber das liegt eher am Autor und dem Genre. Den Inhalt der von mir empfohlenen Bücher habe ich bislang jedenfalls nicht falsch erklärt, auch wenn ich natürlich das Ende verschwiegen habe - du hingegen kennst sicher alle Bücher, richtig? Das erklärt zumindest deinen nächsten Satz ...
Diese 'Beratung' habe ich wahrlich nicht nötig. Demnach ist es ja dann nicht ganz so besonders krass, wenn ich konsequent auch online kaufe, wenn ich die 'Beratung' nicht in Anspruch nehme. Wohl deshalb bin ich wohl auch seit Jahren vollständig bei Online-banken und -brokern zufriedener Kunde.
Es ist ja schön für dich, dass du Alles weißt. Ich muss leider gelegentlich nachfragen, um beim Kauf bestimmter Artikel keinen Fehler zu machen