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Jaja "Randgeschäft" abstoßen aber gleichzeitig nicht "Dumb Pipe" sein wollen...


13.08.2015 18:04 - Gestartet von Leiter Kundenverarsche³
So langsam macht sich die Telkom mit ihrem Gerede unglaubwürdig. Erst die Scout-Gruppe mit u. a. dem deutschlandweit führenden Immobilienportal abstoßen und nun die eigene Portalseite... Was ist das wenn nicht der Abschied als Inhalteanbieter und der Weg zur dummen Leitung?
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[1] mikiscom antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
14.08.2015 13:11
Benutzer Leiter Kundenverarsche³ schrieb:
eigene Portalseite... Was ist das wenn nicht der Abschied als Inhalteanbieter und der Weg zur dummen Leitung?

Die haben doch, meine ich, noch Fernsehen über Internet, obwohl es doch schon ausreichend DVB (S2, C und T) gibt. Vielleicht versprechen die sich da so viel von dass die sich nur darauf konzentrieren.
Dumm nur, dass die Kabelanbieter auch Internet haben. Und, wer im Kaff wohnt, Internet über Sat, wobei die Telekom die Kaffs eh nicht mit schnellem Netz versorgt.
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[1.1] RE: Jaja "Randgeschäft" abstoßen aber gleichzeitig nicht "Dumb P
Leiter Kundenverarsche³ antwortet auf mikiscom
14.08.2015 16:51
Benutzer mikiscom schrieb:
Die haben doch, meine ich, noch Fernsehen über Internet, obwohl es doch schon ausreichend DVB (S2, C und T) gibt.

Natürlich haben die noch Entertain, da sind sie doch aber auch nicht selbst der Contentanbieter, sondern auch nur die "Dumb Pipe", die sie ja eigentlich nicht sein wollen. Dass DVB-TV ausreichend ist bestreite ich allerdings. Es ist sehr gut, dass es noch IPTV gibt.

Vielleicht versprechen die sich da so viel von dass die sich nur darauf konzentrieren.

Den Eidnruck habe ich nicht.

Dumm nur, dass die Kabelanbieter auch Internet haben. Und, wer im Kaff wohnt, Internet über Sat, wobei die Telekom die Kaffs eh nicht mit schnellem Netz versorgt.

Ja, das ist ein Trauerspiel. Die Käffer wären für Vectoring und G-fast prädestiniert. Da hin wird einfach niemals Glasfaser kommen. Stattdessen "spart" sich die Teledumm die Glasfaser in den Ballungsräumen, macht dafür dort aber das Vectoringzeug und auf dem Land im Gegenzug gar nichts. Völlig verfehlte Politik!
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[1.1.1] mikiscom antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
15.08.2015 09:48
Benutzer Leiter Kundenverarsche³ schrieb:

Dass DVB-TV ausreichend ist bestreite ich allerdings. Es ist sehr gut, dass es noch IPTV gibt.

Klar sind über Sat einige Sender verschlüsselt. Dafür muss man ohne gecrackte Receiver halt immer zahlen. Aber gib mir mal Beispiele, die es über IP-TV gibt, aber nicht über Sat.
Meines Wissens nach kommt man für den Besitz eines gegekrackten Receivers noch nicht mal ein Strafverfahren.

Ja, das ist ein Trauerspiel. Die Käffer wären für Vectoring und G-fast prädestiniert. Da hin wird einfach niemals Glasfaser kommen. Stattdessen "spart" sich die Teledumm die Glasfaser in den Ballungsräumen, macht dafür dort aber das Vectoringzeug und auf dem Land im Gegenzug gar nichts. Völlig verfehlte Politik!

In schuldenfreien 40764 Langenfeld wollte die Telekom auch nix mit schnellerem Internet machen. Da sind sogar Firmen abgehauen, die das als Begründung angaben. Da haben die Stadtwerke gehandelt und sind jetzt Provider mit eigens verlegten Kabeln die im Zuge der Firmenanschlüsse gleich auch für Privathaushalte angeboten werden. Wenn die Bagger einmal rollen, können sie auch überall rollen wo Bedarf besteht. Gab extra ne Umfrage auf der Homepage.

Hier könnten die Bürgermeister der richtigen Kaffs, also Dörfern mit 10 km Entfernung zur nächsten Stadt, auch handeln. Am höchsten Punkt empfängt (und sendet) ne große Antenne vom Satelliten und verteilt über eigens verlegte Kabel zu den X Häusern des Dorfes. Jeder Teilnehmer zahlt den X-ten Anteil, sodass am Schluss für den Bürgermeister Betriebskosten von 0 Euro raus kommen. Umso mehr Kunden nen Anschluss haben, desto billiger wird es für alle.

Um Planungssicherheit zu haben, vorher ne Umfrage machen: "Ich bin verbindlich bereit den Anschluss für 2 Jahre zu nehmen, wenn mich dies monatlich höchstens Y-Euro kostet." Dann können die berechnen ob die Betriebskosten von 0 Euro hinkommen. Falls nicht, bekannt machen, "wenn ihr noch 5 Euro mehr zahlt, können wir das Projekt umsetzen, sonst nicht." Um nicht wegen ein paar Euros das Projekt nicht verwirklichen zu können.
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[2] RobbieG antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
15.08.2015 11:02
Tach,

Benutzer Leiter Kundenverarsche³ schrieb:
So langsam macht sich die Telkom mit ihrem Gerede unglaubwürdig. Erst die Scout-Gruppe mit u. a. dem deutschlandweit führenden Immobilienportal abstoßen und nun die eigene Portalseite... Was ist das wenn nicht der Abschied als Inhalteanbieter und der Weg zur dummen Leitung?

Du hast das Konzept nicht verstanden.

Ströer macht "Stadtmöblierung". Das sind diese Hinter-Glas-Werbeplakate in Stadtzentren oder auf Einfall/Ausfallstraßen, wo innendrin Folien mit Werbung für Fernsehprogramme, Schnellrestaurants, Mode etc. rauf und runter fahren, um mehrere Anzeigenmotive und Aufmerksamkeit zu erzielen.

In diesen Kisten ist aber noch Platz für ... rate mal... Sendestationen. Z.B. für den Feinausbau in den Städten für Multi-Multi-Media AKA 4G oder 5G. Da werden Vodafone und Telefonica "alt" ausschauen oder sich bei Telekom/Ströer einmieten müssen... :-)

Da zwischen Telekom und Ströer nur ein paar Aktien getauscht werden, sieht das für mich nach ner Art Fusion aus :-)

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[2.1] RE: Jaja "Randgeschäft" abstoßen // "Fusion" ?
peanutsger antwortet auf RobbieG
15.08.2015 21:33
Benutzer RobbieG schrieb:
Da zwischen Telekom und Ströer nur ein paar Aktien getauscht werden, sieht das für mich nach ner Art Fusion aus :-)


Wenn eine Firma gekauft wird, kann man in bar oder in eigenen Aktien (sofern die einen entsprechenden Wert haben) zahlen. Daraus resultiert aber noch keine FUSION.

"Unter Fusion wird die Verschmelzung von mindestens zwei rechtlich selbständigen Unternehmen zu einer wirtschaftlichen und rechtlichen Einheit verstanden, wobei mindestens eines der Unternehmen auf das andere übergeht und dabei seine rechtliche Eigenständigkeit verliert."

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fusion_%28Wirtschaft%29

Und das hier ist tatsächlich passiert:
"Die Telekom verkauft Deutschlands meistbesuchtes Internetportal T-Online an den Werbevermarkter Ströer. Der Deal ist zusammen mit dem Telekom-Werbevermarkter Interactive Media rund 300 Millionen Euro schwer. Der Kaufpreis wird von Ströer in Aktien bezahlt, für die das Unternehmen eine Kapitalerhöhung durchführen will."

Quelle:
http://www.teltarif.de/t-online-de-online-...

Die Telekom (eigenständiges Unternehmen) verkauft ein Internetportal (Web-Adresse: t-online.de) an Ströer, ein eigenständiges Unternehmen. Die Bezahlung in Form von Aktien gewährt der Telekom einen Anteil an Ströer; mehr erstmal nicht.

Im Übrigen entspricht der durch die Telekom übernommene Anteil nicht einmal 15%, ist also meilenweit entfernt davon, Grundlage für eine Fusion zu sein.

"Der Wert der Transaktion beläuft sich auf rund 300 Millionen Euro. Die Deutsche Telekom AG wird Anteilseigner bei Ströer. Die Transaktion erfolgt im Wege einer Kapitalerhöhung von Ströer gegen Sacheinlage der beiden Gesellschaften. Abhängig vom Aktienkurs werden die neuen Aktien einer Beteiligung von voraussichtlich 11 bis 13 Prozent am dann erhöhten Grundkapital von Ströer entsprechen. "

Quelle:
http://www.stroeer.com/presse/pressemitteilungen/stroeernews/StroeerNews/list///stroeernewsfilter//2015/08.html#article-2922