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Faxe drucken?


21.07.2015 12:34 - Gestartet von Beschder
Auch ich nutze noch eine Faxnummer, jedoch empfange ich diese mit meinem E-Mail Account. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei der Telekom die Faxe als Papier aus dem Gerät kamen. Insofern ist das Argument Ressourcen schonen nicht nachvollziehbar.
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[1] marius1977 antwortet auf Beschder
21.07.2015 12:47
Benutzer Beschder schrieb:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei der Telekom die Faxe als Papier aus dem Gerät kamen. Insofern ist das Argument Ressourcen schonen nicht nachvollziehbar.
Ich denke es soll eher um die Ressourcenfrage des Absenders gehen. Die meisten drucken nunmal ein Word-Dokument aus, unterschreiben es und legen es dann eben auf das Faxgerät.

E-Mail ist definitiv nicht rechtssicher, somit bleibt eben nur noch der Weg über De-Mail damit man als Absender auch einen Beweis der Zustellung, insbesondere bei terminkritschen Themen hat.
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[2] H.ATE antwortet auf Beschder
21.07.2015 13:47
Benutzer Beschder schrieb:
Auch ich nutze noch eine Faxnummer, jedoch empfange ich diese mit meinem E-Mail Account. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei der Telekom die Faxe als Papier aus dem Gerät kamen. Insofern ist das Argument Ressourcen schonen nicht nachvollziehbar.

steht doch in dem Posting über Deinem:

die meinen mit ressourcen ihre eigenen Arbeitskräfte.

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[3] EnnoH antwortet auf Beschder
21.07.2015 14:27

einmal geändert am 21.07.2015 14:28
Benutzer Beschder schrieb:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei der Telekom die Faxe als Papier aus dem Gerät kamen.

Na klar! Die hatten bestimmt noch die alten Faxmaschinen der Deutschen Bundespost Telekom. Ihr wisst schon, die mit diesen Thermopapierrollen wo am Schluss immer der rote Streifen kam.
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[4] LilaFox antwortet auf Beschder
21.07.2015 14:33
Kündigen erschweren. GANZ einfach!

Per E-Mail kann man nie sicher sein ob es ankam.
Per Post kann es auch lange dauern.

Das FAX hatte etwas gerichtlich einwandfreies: Einen Sendebericht auf Papier.

Ich glaube es ist nicht mal legal was die Telekom da macht.

FAX ist nach wie vor das sicherste Medium überhaupt, eine Kündigung als Kunde rauszusenden.

Briefe gehen verloren.
E-Mails landen im Spamfilter.

Doch ein FAX-Gerät sagt immer gleich nach dem Empfang, ob es Probleme gab oder es angekommen ist.

Und der Ex-Kunde hat seine Pflicht getan.
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[4.1] grafkrolock antwortet auf LilaFox
21.07.2015 14:59
Benutzer LilaFox schrieb:
Ich glaube es ist nicht mal legal was die Telekom da macht.
Das wohl schon. Kein Unternehmen ist gezwungen, einen Fax-Anschluß bereitzustellen. Die einzige Pflicht für ein Unternehmen besteht darin, eine sogenannte ladungsfähige Adresse zu besitzen. Was darüber hinausgeht, ist Goodwill. So brauchts weder eine Mailadresse, ein Fax oder auch nur eine Telefonnummer.
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[4.2] cassiel antwortet auf LilaFox
21.07.2015 15:05
Benutzer LilaFox schrieb:
Ich glaube es ist nicht mal legal was die Telekom da macht.

Ich denke es wird irgendwo immer noch eine Fax-Nummer der Telekom geben (siehe 0180er-Telefonbuch "Telekom Fax"), aber nicht mehr prominent als Service. Der Normal-Kunde wird die Ersatz-Nummer nicht rausfinden können und damit wird den meisten Kunden das Kündigen erschwert. Mission accomplished und keiner kann der Telekom was am Zeug flicken. Formal sind sie ja noch per Fax erreichbar. Es steht nur nirgends mehr auf ihrer Webseite. Und wenn, wer wird es nur deswegen auf einen Rechtssteit mit denen ankommen lassen? Interessant wird es wenn die behaupten sie hätten eine Kündigung per Fax nicht erhalten ...
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[4.3] micha37 antwortet auf LilaFox
21.07.2015 15:34
Benutzer LilaFox schrieb:

Per E-Mail kann man nie sicher sein ob es ankam. Per Post kann es auch lange dauern.

Das FAX hatte etwas gerichtlich einwandfreies: Einen Sendebericht auf Papier.

Das Fax ist eben nicht gerichtlich sicher, weil der Faxbericht viel zu leicht zu fälschen ist. Außerdem ist dies nur ein Bereicht, dass gesendet wurde. In vielen Fällen nichtmal, was gesendet wurde. Der bedeutet so viel wie eine Mail im Ordner "Gesendete Objekte". Beim Faxbericht ist nicht sichergestellt, dass das Fax an der Gegenstelle angenommen wurde.

Ich glaube es ist nicht mal legal was die Telekom da macht.

Was sollte daran nicht legal sein?

FAX ist nach wie vor das sicherste Medium überhaupt, eine Kündigung als Kunde rauszusenden.

Sicher war schon immer, einzig und allein, ein Einschreiben mit Rückschein.

Briefe gehen verloren. E-Mails landen im Spamfilter.

Laut Post kommen mindestens 99% der Briefe an. (Offiziell verwendete Aussage)
Der Spamfilter der Telekom wird auch bei allen Email-Diensten von T-Systems verwendet. Zu den Kunden gehören einige Dax-Unternehmen und viele Großunternehmen weiltweit. Ich glaube der funktioniert ganz passabel.

Doch ein FAX-Gerät sagt immer gleich nach dem Empfang, ob es Probleme gab oder es angekommen ist.

Wie gesagt, nur Probleme beim Senden, nicht beim Empfang oder lesen der Nachricht. Auch ist nicht sichergestellt, dass die (Hand)Schrift überhaupt lesbar ist.
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[4.3.1] fanlog antwortet auf micha37
21.07.2015 16:07
Benutzer micha37 schrieb:


Sicher war schon immer, einzig und allein, ein Einschreiben mit Rückschein.


Neulich habe ich moniert, dass ich keinen Rückschein erhalten habe. Die Post hat lapidar erklärt, das Nachforschungen kein Ergebnis gehabt hätten. Glücklicherweise hat der Empfänger das Schreiben akzeptiert. Wenn ich Zeit gehabt hätte, dann hätte ich das Geld zurückgefordert.

Merke: wenn Du ein Einschreiben mit Rückschein verschickst und sicher gehen willst, mußt Du Zeit für ein zweites Schreiben berücksichtigen.

Mit Fax hatte ich noch nie ein Problem. Es wurden bisher alle Faxe akzeptiert, wir haben aber auch ein Protokoll das das gesendete Fax anzeigt.

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[5] crazyfone antwortet auf Beschder
21.07.2015 17:38
Es muss auch nicht nachvollziehbar sein, denn wie toll Fax an IP funktioniert, ist in deren Community dokumentiert ;). Da haben die Fax eben jetzt gleich abgeschafft.