Diskussionsforum
  • 14.06.2015 21:14
    industrieclub schreibt

    IT: Fehlentwicklung seit ca. 40 Jahren !

    " Wer besonders fair spielt und besonders sichere Programme und Betriebssysteme entwickelt, findet sich am Markt schnell als Verlierer wieder."- - -
    - - - So ist es!
    In meinen jungen Jahren war ich selbst FORTH-Entwickler. Eine ganze Weile hatte die Firma "hp" auch mit FORTH geliebäugelt und sogar ein bisschen "ge-
    flirtet"...Mitte der 80er Jahre schwenkte aber auch hp endgültig in das Lager von
    MS / IBM um, also faktisch in das Lager UNIX / DOS / WINDOWS / Apple...
    FORTH blieb nur noch für ein paar mittelständische Rüstungszulieferer und Spe-
    zial -Maschinenbauer (z. B. Radioteleskope etc.) interessant...Und das im We-
    sentlichen auch nur in Nordamerika...Ich selbst habe meine damalige Tätigkeit in
    der IT daraufhin aufgegeben, weil ich sah, wie absurd unsicher - und im Übrigen
    auch - wie absurd ressourcenverschwendend die sich dann weltweit ausdehnen-
    de Unix- / Windows- Apple-Welt war (und noch ist)...So wurde ich über Jahr-
    zehnte (vom IT-Entwickler) fast schon zum "Computer-Muffel", weil ich ja Code
    lesen konnte / kann und also sah, was für ein "Schrott" uns allen da übergestülpt
    wurde (und weiterhin wird...). Nun darf ich wenigstens noch erleben, dass die Ge-
    danken und Überlegungen meiner Jugend erstmalig (!) gesellschaftlich "hörbar"
    diskutiert werden!!
    Aber wie Herr Petzke schon schreibt: ein Umsteuern wird (nach so vielen Jahrzehnten der FALSCHEN Entwicklungsrichtung) schwierig werden...
    Echtes Interesse (an echten Alternativen) dürften höchstens Militärs und Politiker
    wirklich (!) souveräner Staaten haben, also z.B. der USA, Chinas und Russlands
    Der ganze Rest dieser Welt ist doch sowieso nur noch Schmierenkomödie. Und zu Schmierenkomödie passt die Unix- / Windows- und Apple-Welt nun mal bestens...
  • 15.06.2015 00:13
    tokiox antwortet auf industrieclub
    Ich bin mir darüber im klaren, dass jedes OS alte Zöpfe mit sich trägt. Um auch ältere Systeme zu unterstützen aber auch notwendig, zumindest im privaten Bereich. Doch glaube ich zumindest im OpenSource-Bereich versucht man diese so weit es geht kurz zu halten. Bei etwas spezielleren Geschichten bei BSD und Raspbian gelingt dies mitlerweile recht gut oder zumindest etwas besser. Vielleicht solltest du doch nochmal in der Linuxwelt nach solchen Projekten Ausschau halten und deine Erfahrungen einbringen.