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Kuch'sche "Hofberichterstattung"?


23.11.2015 16:38 - Gestartet von Leiter Kundenverarsche³
einmal geändert am 23.11.2015 16:40
Das eine ist nämlich, was der Hohlmann meint, wünscht und postuliert und das andere ist, was der Beiratsvorsitzende und MdB Klaus Barthel (SPD) dazu sagt. In einer knappen PM heißt es - zum Glück - zu den Vorstellungen der BNetzA:

Der Zeitablauf und die Komplexität der Materie ließ es aber nicht zu, eine Bewertung oder gar Beschlussfassung vorzunehmen. „Wir haben zu keiner Zeit in Aussicht gestellt, die Sache heute durchzuwinken“, so der Vorsitzende MdB Klaus Barthel.

Und weiter:
„Gerade wenn wir wollen, dass der Netzausbau möglichst schnell vorankommt und Investitionen getätigt werden, dürfen wir nichts übers Knie brechen, was politisch oder rechtlich keinen Bestand hat.“

In Stein gemeißelt ist also noch gar nichts, denn
Der Beirat wird sich bis zu seiner nächsten Sitzung am 25.01.2016 ein Bild über die Stellungnahmen im nun beginnenden öffentlichen Konsultationsverfahren verschaffen und eigene Bewertungen entwickeln.

Eine weitere Frage an den Autor habe ich auch noch:
Was ist hiermit gemeint?
Als Ersatz muss die Telekom ihren Konkurrenten für den in den Nahbereichen künftig nicht mehr überall verfügbaren Zugriff auf die letzte Meile ein lokales virtuell entbündeltes Zugangsprodukt anbieten. Dieses muss in seinen Eigenschaften der entbündelten TAL sehr nahe kommen.

Ich habe beim Lesen dieses Satzes gerade fast Monitor und Tastatur mit Saftschorle bespuckt. Soll das heißen, dass dieses "VULA"-Produkt ganz generell flächendeckend zu Anwendung kommen kann/soll und an Stelle der bisherigen, rein physischen TAL-Bereitstellung für die Wettbewerber mit eigener ADSL2+-Technik treten darf? Es hieß doch bislang immer, dass der ADSL-Bereich von Vectoring nicht tangiert werden wird und wenigstens hier der direkte TAL-Zugriff durch Wettbewerber weiter möglich ist. Man erkläre mir also bitteschön mal dieses!?!

Die Bundesnetzagentur wird darauf achten, dass ihre Rolle als unabhängiger Regulierer und neutraler Schiedsrichter nicht in Zweifel gezogen werden kann", erklärt Homann dazu.

Ahja... Man ist also bemüht den Anschein der Neutralität zu wahren. Das ist natürlich einfacher als tatsächlich neutral zu agieren. Bravo Herr Homann! Immer fleißig weiter so!
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[1] postb1 antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
23.11.2015 18:25
Was gibts denn jetzt schon wieder zu kritisieren...dir kann mans auch nicht recht machen...
Nach meiner Meinung dürfte der Nahbereichsvectoring-Antrag der Telekom mit dieser Entscheidung der Regulierer sowieso gestorben sein.
Zum Angebot der T gehörte ja auch der Vectoringausbau in allen Hvt, also auch in solchen, wo es sich eigentlich nicht rechnet und in denen auch kein Konkurrent freiwillig eigene Technik betreibt. Das wäre dann,
so der Deal wenn ich das richtig verstanden habe, durch den exklusiven Ausbau in rentablen Bereichen querfinanziert worden.
Nach der heutigen Entscheidung dürfte diese Rechnung dann nicht mehr aufgehen.
NA DANN, BREKO UND KONSORTEN:
Nachdem ihr hiermit wohl die Vectoringkonkurrenz erfolgreich kaltgestellt habt, gibts ja jetzt freie Fahrt für FTTH, ich hoffe, die Bagger laufen schon warm....
....jetzt könnt ihr euren großen Worten Taten folgen lassen...aber ich kann mir schon vorstellen wie das ausgeht. Wie immer. Viel heisse Luft um nix.
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[1.1] Leiter Kundenverarsche³ antwortet auf postb1
24.11.2015 02:09
Benutzer postb1 schrieb:
Was gibts denn jetzt schon wieder zu kritisieren...dir kann mans auch nicht recht machen...

Du hast es dir zur Aufgabe gemacht unter jedem meiner Beiträge zu trollen, oder?
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[1.1.1] postb1 antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
24.11.2015 09:02
Benutzer Leiter Kundenverarsche³ schrieb:

Du hast es dir zur Aufgabe gemacht unter jedem meiner Beiträge zu trollen, oder?

Eigentlich nicht. Aber deine Beiträge können nicht unwidersprochen bleiben.
Du agitierst seit Wochen gegen diesen Antrag der Telekom. Die Regulierungsbehörde wird den jetzt wohl dermaßen niederregulieren, daß die Sache für die Telekom gelaufen sein dürfte. Die Angelegenheit dürfte erledigt sein, mangels wirtschaftlichkeit für die Telekom.
Was gibts für dich daran dann noch zu kritisieren?
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[1.1.1.1] Leiter Kundenverarsche³ antwortet auf postb1
24.11.2015 16:42
Benutzer postb1 schrieb:
Eigentlich nicht.

Offensichtlich schon.

Aber deine Beiträge können nicht unwidersprochen bleiben.

Würdest du vielleicht nochmal meinen Vorbeitrag gründlich lesen? Ich Frage dich: Welchem Punkt möchtest du mir denn widersprechen? Meiner Darstellung der Aussagen des Beiratsvorsitzenden (dürfte schwierig für dich werden - die sind aus der PM kopiert...) oder meiner Frage zum "VULA" (einer offenen Frage zu widersprechen ist wohl die allerhöchtse Kunstform des Trollens!)?

Du agitierst seit Wochen gegen diesen Antrag der Telekom.

Richtig. Weil er scheixe ist und nur zu großer Scheixe führt.
Du und andere machen mir das zum Vorwurf. Damit kann ich aber gut leben. ;-)

Du agitierst seit Wochen für diesen Antrag der Telekom, kannst aber nicht damit Leben, dass nicht alle aus so schlechten, weitgehend unerklärten Gründen "Feuer & Flamme" für den Quatsch sind. Auf inhaltliche Kritik wird ja auch nicht eingegangen. Kritiker ohne Argumente niederschreiben funktioniert eben nicht.

Die Regulierungsbehörde wird den jetzt wohl dermaßen niederregulieren, daß die Sache für die Telekom gelaufen sein dürfte.

"Niderregulieren" - wieder so ein dummes Gewäsch das zeigt wes' geistes Kind du bist. Die Telekom hatte von vorn herein 0,00 Anrecht auf diese angestrebte Betätigung. Was sie wollte war VERBOTEN! Deswegen kann hier von "Niederregulieren" auch nicht die Rede sein. Was für ein Vogel...

Die Angelegenheit dürfte erledigt sein, mangels wirtschaftlichkeit für die Telekom.

Danach sieht es mir noch lange nicht aus. Es ist noch gar nichts entscheiden. Das wüsstest du, wenn du meinen Vorbeitrag gelesen hättest. Klar ist bisher nur, dass es kein Durchwinken des gesamten Bestechungsversuchspakets geben wird.

Was gibts für dich daran dann noch zu kritisieren?

Ich habe in diesem Beitrag nichts kritisiert, Herr Troll!
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[1.2] Svenni antwortet auf postb1
24.11.2015 10:21
NA DANN, BREKO UND KONSORTEN:
Nachdem ihr hiermit wohl die Vectoringkonkurrenz erfolgreich kaltgestellt habt, gibts ja jetzt freie Fahrt für FTTH, ich hoffe, die Bagger laufen schon warm....
....jetzt könnt ihr euren großen Worten Taten folgen lassen...aber ich kann mir schon vorstellen wie das ausgeht. Wie immer. Viel heisse Luft um nix.

Dann hat die so herbeigewünschte Konkurrenz das geschafft, was sie in den letzten Jahren immer gemacht hat. Sie sucht sich die lukrativen Dinge heraus, blockiert alles und der Rest wird liegengelassen. Soll sich doch die Telekom um den Schrott kümmern.

Wenn es hier eine Entscheidung gibt, dann muss diese Entscheidung für 100,00% der HVt gelten. Es kann nicht sein, dass jetzt jeder anfängt sich die Rosinen herauszusuchen. Verlangt man von der Telekom unrentable HVt's auszubauen, muss man das auch von der Konkurrenz verlangen. Sonst gibt es kein exlusives Recht.

Werden dann nicht 100% der Hvt erschlossen, dann kann die Vecotring-Erschließung nur noch einem Anbieter anvertraut werden. Da keiner von der Konkurrenz in der Lage sein wird alle Hvt's zu erschließen, bleibt dann nur noch die Telekom.
Die Regierung hat mind. 50 Mbit/s versprochen, dann muss die Firma genommen werden, die das flächendeckend am besten umsetzen kann.

"Dies [vectoring] mag die Breitbandversorgung in Deutschland allenfalls kurzfristig und in einigen wenigen Gebieten verbessern, dies jedoch zulasten dessen, was bereits mittelfristig zwingend notwendig ist."

Völlige Fehleinschätzung der Buglas. Selbst mittelfristig braucht man keine Übertragungsgeschwindigkeiten jenseits von 100 MBit/s. Aber ist klar, dass die so reden. Hätte sie den mangelnden Wettbewerb angesprochen, wäre sie glaubwürdiger.
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[2] thomas-bamberg antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
24.11.2015 15:04

einmal geändert am 24.11.2015 15:05
Benutzer Leiter Kundenverarsche³ schrieb:
Ich habe beim Lesen dieses Satzes gerade fast Monitor und Tastatur mit Saftschorle bespuckt. Soll das heißen, dass dieses "VULA"-Produkt ganz generell flächendeckend zu Anwendung kommen kann/soll und an Stelle der bisherigen, rein physischen TAL-Bereitstellung für die Wettbewerber mit eigener ADSL2+-Technik treten darf? Es hieß doch bislang immer, dass der ADSL-Bereich von Vectoring nicht tangiert werden wird und wenigstens hier der direkte TAL-Zugriff durch Wettbewerber weiter möglich ist. Man erkläre mir also bitteschön mal dieses!?!
Hoffentlich hat der Saft immer freien Zugang zum Glas, weil das Wasser will alle Gläser von 0,2 L auf 0,5 L umstellen. Das lehnt der Orangensaft und Apfelsaft ab, weil wir wollen lieber 1 L Gläser verkaufen. Die 1L Gläser dürfen aber nur von uns sein, allerdings gibt es die 1L nur in bestimmten Läden zu kaufen. Allerdings werden sie selbst dort hier 1 L Gläser nicht los, weil den meisten Leute die 0,5 L Gläser ausreichen. Beim Wasser hätte man auch immer freien Zugang zu 0,5 L Gläsern. Osaft und Asaft befürchten ein Monopol, des Wassers.
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[2.1] Leiter Kundenverarsche³ antwortet auf thomas-bamberg
24.11.2015 16:46
Benutzer thomas-bamberg schrieb:
Hoffentlich hat der Saft immer freien Zugang zum Glas, (...) Osaft und Asaft befürchten ein Monopol, des Wassers.

Immerhin hast du ein kleines fünkchen Humor. Meine Frage ist damit leider aber noch immer nicht in Gänze beantwortet.
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[2.1.1] thomas-bamberg antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
24.11.2015 17:57
Benutzer Leiter Kundenverarsche³ schrieb:
Benutzer thomas-bamberg schrieb:
Hoffentlich hat der Saft immer freien Zugang zum Glas, (...) Osaft und Asaft befürchten ein Monopol, des Wassers.

Immerhin hast du ein kleines fünkchen Humor. Meine Frage ist damit leider aber noch immer nicht in Gänze beantwortet.

Was wird wohl der Grund sein?
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[3] janoschka antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
24.11.2015 19:52
Benutzer Leiter Kundenverarsche³ schrieb:
Ich habe beim Lesen dieses Satzes gerade fast Monitor und Tastatur mit Saftschorle bespuckt. Soll das heißen, dass dieses "VULA"-Produkt ganz generell flächendeckend zu Anwendung kommen kann/soll und an Stelle der bisherigen, rein physischen TAL-Bereitstellung für die Wettbewerber mit eigener ADSL2+-Technik treten darf?

Ich bin weder Ingenieur noch Nachrichtentechniker, aber nach meinem Wissen nutzt ADSL Frequenzen bis zu 1,1 MHz und ADSL+ bis zu 2,2 MHz. Die Zugangsbeschränkungen zum Einsatz des Vectoring betreffen die Nutzung von Frequenzen oberhalb von 2,2 MHz. Nach gestrigen Entwurf muss das VULA-Produkt im Nahbereich vom Vectoring einsetzenden Unternehmen (DT oder Wettbewerber, der im Anschlussbereich mehr KVz erschlossen hat und den verbindlichen Ausbau erklärt) angeboten werden. Darüber hinaus von DT außerhalb der Nahbereiche, sofern sie einen Wettbewerber in bereits erschlossenen KVz nachträglich gekündigt haben und er davon absieht, den KVz seinerseits mit Vectoring aufzurüsten.