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Wenn der Funkmessdienst vorbeikommt..was so war


02.11.2016 12:51 - Gestartet von Wurzelpapst
bin lizensierter Funkamateur und habe bei Zuzug 24h rund um die Uhr Störungen aufnehmen können von 26-28Mhz rein. Da ich auch CB-Funk betreibe hatte ich erstmals bei mir im Hause nachgefragt, ob jemand Power Line benutzt. Dies wurde verneint. Daher hatte ich mit der Regulierungsbehörde ( Stördienst ) telefoniert die mit mir einen Termin ausgemacht haben. ( Amateurfunker bezahlen jährlich eine Frequenznutzungsgebühr ). Prompt paar tage später waren diese vor Ort und es wurde an einem Gerät das die Hörbaren Störungen visualisieren kann schon die erste Aussage bekräftigt, dass es sich um eine POWERLINE Gerät handelte. Nach 10 min wurde mein Nachbarhaus ausfindig gemacht... Dann ging man systematisch die Etagen durch mit einer PEILANTENNE und dem Messgerät um den Hals hängend.
Den Nachbarn hat das sehr sehr aufgestossen und diese fanden meine aktion wohl nicht so toll, jedoch habe ich selbst nicht die Möglichkeit bei Störungen so vorzugehen, sodass man mehr mein Hobby als Funkamateur angegriffen hat, statt den Sachverhalt zu verstehen. Letztlich wurde der oberste Nachbar ausfindig gemacht und sein Gerät an Ort und stelle deaktiviert. Sofort konnte ich dies nachvollziehen und die Störungen waren weg.
Heute ist es nach wie vor Störungsfrei, jedoch sind die Nachbarn immer noch sauer warum ich selbst nicht nachgefragt hatte und gleich die Behörden alarmierte. Leider haben heute auch sehr viele Leute keine Ahnunge mehr vom FUNK und man könnte lange erklären das es ein Hobby ist wie andere und man auch nicht einfach sagen kann... Du ANGELST?? Ach komm, hör doch auf...ist doch voll Langweilig !! :-D In diesem Sinne... Politik sollte hier das ganze verbieten und Repeater mit LAN Schnittstelle einsetzen was überhaupt nicht stört im Gegensatz über UNGESCHIRMTE Stromleitungen..