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Kaum bekannt ?


17.02.2015 09:03 - Gestartet von yes_mc
Bei einem großen Teil deutscher Kunden ist das (theoretisch) schon bekannt! Denn als die Novelle zum TKG in der Medienlandschaft "kommentiert" wurde, wurde ja auch immer wieder dieser Punkt genannt.
Dumm nur, daß die meisten Leute das nach 1 Tag dann wieder vergessen hatten.
Da der Deutsche ja auch der untertänigste Mensch weltweit ist und die Anbieter es in ihrer Werbung auch nie kommunizieren (dieser neu eingeführte Zwang seitens der BNetzA/Gesetzgeber ist schließlich fürchterlich lästig), hat sich der Eindruck verfestigt, daß es nur noch generell 24-Monats-Zwangsverträge gibt (ergo: monatlich kündbare Kurzläufer und 12-Monats-verträge "kaum bekannt").

Leider funktioniert in diesem Land hier praktisch nichts mehr freiwillig, immer muß ein Zwang her ...
Insofern einfach traurig, daß es so wenig wirklich gute und kundenfreundliche Anbieter gibt mit guten Konditionen ohne Fallen und Nötigungen und mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit.
Der Gesetzgeber hätte seinerzeit also - so traurig das auch ist, denn ich bin für FREIE Marktwirtschaft - einen ZWANG zum Anbieten monatlich kündbarer Verträge einführen müssen, weil es anders in Deutschland nicht funktioniert.
Gleichzeitig hätte das mit Sicherheit die Qualität und Kundenfreundlichkeit in der deutschen TK erhöht.
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[1] crazyfone antwortet auf yes_mc
17.02.2015 14:41
Die Realität ist, es ist den Deutschen wahrscheinlich auch einfach egal, yes_mc.

Ich lese zwar immer, ja dann bezahle ich eben 5€ oder 10€ mehr. Denkste, die Meisten kündigen schon, um nach den 24M ja nicht mehr zahlen zu müssen. Als der Oettinger letztens sogar mit 36M-Verträgen vorgeprescht ist, entspricht das wohl mehr der Realität für die Zukunft.
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[2] micha37 antwortet auf yes_mc
17.02.2015 15:53
Benutzer yes_mc schrieb:

(...) daß es so wenig wirklich gute und kundenfreundliche Anbieter gibt mit guten Konditionen ohne Fallen und Nötigungen und mit monatlicher
Kündigungsmöglichkeit.
Der Gesetzgeber hätte seinerzeit also - so traurig das auch ist, denn ich bin für FREIE Marktwirtschaft - einen ZWANG zum Anbieten monatlich kündbarer Verträge einführen müssen, weil es anders in Deutschland nicht funktioniert.(...)
Und was bzw. wem helfen kürzere Laufzeiten? Die sind doch nur um von einem Anbieter zum anderen zu wechseln. Dies verursacht immer einen Aufwand des nicht sein müsste. Es entsteht also ein volkswirschaftlicher Schaden nur damit der Kunde sich an seinem alten Anbieter rächen kann. Warum sollte der Staat daran ein Interesse haben?
Für die anderen Fälle wie Umzug, Auswandern, Insolvenz etc. gibt es doch andere Regelungen die teilweise gesetzlich geregelt sind.
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[2.1] Leiter Kundenverarsche³ antwortet auf micha37
17.02.2015 23:31
Benutzer micha37 schrieb:
Und was bzw. wem helfen kürzere Laufzeiten? Die sind doch nur um von einem Anbieter zum anderen zu wechseln.

Nur? Kurze Laufzeiten stellen sicher, dass der Kunde nicht vom Provider erpresst und genötigt werden kann und liefert den Providern einen zusätzlichen Anreiz, mit dem Kunden vernüftig umzugehen, weil er sonst flott die Reißleine zieht.

Dies verursacht immer einen Aufwand des nicht sein müsste.

So kann das nur ein Provider bzw. Provider-MA sehen. Der Knackpunkt ist: Dieser Aufwand wird doch gar nicht erst erforderlich, wenn der Anbieter vernünftig mit seinem Kunden umgeht und eine gute Kundenbindungspolitik bei marktgerechten Preisen außerhalb von Vertragsknebeleien betreibt. Du bist aber nicht der einzige Mensch der den Zusammenhang nicht begreift. Den meisten Providern geht genau das nämlich völlig ab. Schließlich ist ein Knebelvertrag auf dem Papier der Kostenrechner/Controller wirtschaftlicher als den Kunden bei Laune zu halten. Zumindest glaubt man das landauf, landab.

Es entsteht also ein volkswirschaftlicher Schaden nur damit der Kunde sich an seinem alten Anbieter rächen kann.

Ist das dein Ernst? So ein Unfug. Du hast offenbar keine Ahnung von Volkswirtschaft. Denn volkswirtschftlich entsteht durch den Wechselaufwand überhaupt kein Schaden, wahrscheinlich eher noch ein Mehrwert, durch das hierzu erforderliche Personal. Mindestens ist es jedoch ein volkswirtschftliches Nullsummenspiel, da das Geld bei einem Wechsel nur ein anderer verdient. An der VGR ändert das aber überhaupt nichts. Also erzähl' hier doch keine Ammenmärchen!

Warum sollte der Staat daran ein Interesse haben?

Ganz einfach: WETTBEWERB -> Eines der volkswirtschftlichen Staatsziele in der BRD. Wusstest du nicht? Merkt man.

Für die anderen Fälle wie Umzug, Auswandern, Insolvenz etc. gibt es doch andere Regelungen die teilweise gesetzlich geregelt sind.

Die in der Praxis ja auch VÖLLIG reibungslos und 1a funktionieren. In welcher Welt lebst du eigentlich? In einer rosarot bzw. magentafarbenen? So kommt es mir zumindest vor...
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[2.1.1] micha37 antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
18.02.2015 12:02
Benutzer Leiter Kundenverarsche³ schrieb:
Benutzer micha37 schrieb:
Und was bzw. wem helfen kürzere Laufzeiten? Die sind doch nur um von einem Anbieter zum anderen zu wechseln.
Nur? Kurze Laufzeiten stellen sicher, dass der Kunde nicht vom Provider erpresst und genötigt werden kann und liefert den Providern einen zusätzlichen Anreiz, mit dem Kunden vernüftig umzugehen, weil er sonst flott die Reißleine zieht.
Wenn dich dein Provider erpresst und du den Schriftverkehr nicht mit geeigneten Mitteln führen kannst, dann gibt es Anwälte und Verbraucherzentralen. (Ohne dir Absprechen zu wollen, dass du das nicht könntest)
Nur weil eine Situation nicht perfekt gelaufen ist, gleich den Anbieter zu wechseln, ist meiner Meinung nach etwas übertrieben.
Dies verursacht immer einen Aufwand des nicht sein müsste.
So kann das nur ein Provider bzw. Provider-MA sehen. Der Knackpunkt ist: Dieser Aufwand wird doch gar nicht erst erforderlich, wenn der Anbieter vernünftig mit seinem Kunden umgeht und eine gute Kundenbindungspolitik bei marktgerechten Preisen außerhalb von Vertragsknebeleien betreibt. Du bist aber nicht der einzige Mensch der den Zusammenhang nicht begreift. Den meisten Providern geht genau das nämlich völlig ab. Schließlich ist ein Knebelvertrag auf dem Papier der Kostenrechner/Controller wirtschaftlicher als den Kunden bei Laune zu halten. Zumindest glaubt man das landauf, landab.
Du gehst leider nicht auf mein Argument ein.
Es entsteht also ein volkswirschaftlicher Schaden nur damit der Kunde sich an seinem alten Anbieter rächen kann.
Ist das dein Ernst? So ein Unfug. Du hast offenbar keine Ahnung von Volkswirtschaft. Denn volkswirtschftlich entsteht durch den Wechselaufwand überhaupt kein Schaden, wahrscheinlich eher noch ein Mehrwert, durch das hierzu erforderliche Personal. Mindestens ist es jedoch ein volkswirtschftliches Nullsummenspiel, da das Geld bei einem Wechsel nur ein anderer verdient. An der VGR ändert das aber überhaupt nichts. Also erzähl' hier doch keine Ammenmärchen!
Menschen zu beschäftigen mit etwas, dass die Produktion nicht steigert ist ein volkswirtschaftlicher Schaden. Es verschwindet also Arbeitskraft die besser genutzt werden könnte. Wenn du das nicht verstehst hast du keine Ahnung, was bei einem Providerwechsel alles passiert.
Warum sollte der Staat daran ein Interesse haben?
Ganz einfach: WETTBEWERB -> Eines der volkswirtschftlichen Staatsziele in der BRD. Wusstest du nicht? Merkt man.
Wettbewerb ist auch vorhanden, wenn man alle 2 Jahre wechseln kann. Dein Argument macht also keinen Sinn. Und ich finde es sehr schade dass du mich in einer sachlich geführten Diskussion beleidigen musst.
Für die anderen Fälle wie Umzug, Auswandern, Insolvenz etc. gibt es doch andere Regelungen die teilweise gesetzlich geregelt sind.
Die in der Praxis ja auch VÖLLIG reibungslos und 1a funktionieren. In welcher Welt lebst du eigentlich? In einer rosarot bzw. magentafarbenen? So kommt es mir zumindest vor...
Wenn es da funktioniert ist doch alles schön, oder? Aber natürlich funktionieren Abläufe an denen mehrere Unternehmen beteiligt sind nicht immer reibungslos. Das wird wohl noch etwas dauern.

Wenn du diese Diskussion sachlich weiter führen möchtest können wir das tun. Wenn noch eine Beleidigung kommt, bekommst du aber keine Antwort mehr von mir.