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Neu ist eben nicht besser!


24.07.2015 18:35 - Gestartet von Wiewaldi
Obwohl das gerade hier immer betont wird. Vorhandene Geräte sind nicht gleich " veraltet".
Geschrieben auf einem 5 Jahre alten iPad.
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[1] GrößterNehmer antwortet auf Wiewaldi
25.07.2015 17:31
Benutzer Wiewaldi schrieb:
Obwohl das gerade hier immer betont wird. Vorhandene Geräte sind nicht gleich " veraltet".
Geschrieben auf einem 5 Jahre alten iPad.

Kommt immer drauf an, was man gekauft hat. Insbesondere günstigere Geräte sind bereits bei der Marktvorstellung "veraltet". Ich erinnere mich da an so einige Geräte, die in meinem Bekanntenkreis mit der "für mich reichts-Einstellung" gekauft wurden. Smartphones, die nach dem Update von Systemapps wenige Wochen nach dem Kauf praktisch nicht mehr benutzbar waren. Notebooks und Rechner, die trotz Speichererweiterung auf Maximal und frischer Installation unerträglich langsam waren.

Das Beste ist dann immer die Frage "kannst du mal gucken, ob man da was machen kann?" In Summe hab ich mit dem Notebook meiner Mutter mehr Zeit damit verbracht das Ding irgendwie am Leben zu halten, als sie es benutzt hat.

Ich hatte irgendwann keinen Bock mehr auf das ganze Gefrickel und hab mir einen vernünftigen Rechner gekauft, nur um ständig aktuell drei Windows-Billig-Kisten vor dem Gnadentod zu bewahren.

Geschrieben auf einem 7 Jahre alten MacBook
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[1.1] tokiox antwortet auf GrößterNehmer
28.07.2015 11:20
Den Preis kann man aber auch nicht zwingend als Kriterium nehmen. Mein 5 Jahre alter Rechner habe ich aus gebrauchten Teilen zusammen gebaut und nur 150 € investiert und der läuft immer noch super.

Billig ist meist nichts passendes. Aber teuer ist nicht zwingend ein Garant für bessere Qualität.
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[1.1.1] GrößterNehmer antwortet auf tokiox
28.07.2015 23:26
Benutzer tokiox schrieb:
Den Preis kann man aber auch nicht zwingend als Kriterium nehmen. Mein 5 Jahre alter Rechner habe ich aus gebrauchten Teilen zusammen gebaut und nur 150 € investiert und der läuft immer noch super.

Billig ist meist nichts passendes. Aber teuer ist nicht zwingend ein Garant für bessere Qualität.
Ja, ist schon richtig, aber der Preis ist eine Tendenz. Und wenn man wenig Ahnung von etwas hat, bleibt einem oft nicht viel Anderes. Definitiv ist teuer nicht immer gut.

In meinen Fällen hatte ich ja für die Bekannten und Familie ja immer etwas Vernünftiges nach deren Anforderungen ausgesucht. Also kein Gamer-Notebook für ein bisschen Internet und Emails oder das Flagship-Smartphone für einen Einsteiger. Beim Handy z.B. ein Gerät mit einer vernünftigen Mischung aus Prozessor, Ram und internem Speicher zu einem günstigen Preis. Also praktisch das günstigste Smartphone, was man ohne große Ansprüche für ca. 2 Jahre nutzen kann, ohne Brechreiz zu kriegen. Natürlich gehts aber auch billiger. Dann kriegt man aber ein Gerät mit 250 MB Ram und 750 MB internem Speicher. Da reichen dann vier bis fünf Updates von System-Apps und schon kann man mit dem Ding nichts mehr anfangen.

Beim Computer ist es genauso. Man kann sich ein preiswertes Gerät aussuchen, bei dem ein einigermaßen anständiger Prozessor werkelt und der ausreichend Ram (und vor allem ausreichend schnellen Ram) hat. Aber natürlich findet man immer ein billigeres Gerät, das nur aus Teilen besteht, die vor fünf Jahren schon überholt oder unteres Preissegment waren.

Was mich halt tierisch nervt, sind Leute, die mich bei solchen Kaufentscheidungen um Rat fragen und dann doch der Meinung sind beurteilen zu können, dass etwas anderes (lies: deutlich günstigeres) für sie ausreicht. Wenn sie das beurteilen könnten, könnten sie sich auch selber das für sie passende Gerät aussuchen. Es ist ja so, dass ich deren geringere Ansprüche schon in meine Empfehlung mit einbeziehe. Diese Leute sehen dann aber, dass es noch billigere Geräte gibt. Dann entsteht folgender Gedanke: "ich will ja nicht viel mit dem Gerät machen. Das günstigste Gerät wird ja für Leute sein, die nicht viel mit so einem Gerät machen wollen. Für mich reicht das aus." Da sind aber schon zwei Denkfehler drin enthalten. In der Regel sind die allerbilligsten Dinge in einer Klasse nicht mal dazu geeignet die bescheidensten Ansprüche zu erfüllen. Sie sind also nicht günstigsten noch benutzbaren Geräte, sondern sind meist halt überhaupt nicht geeignet ihren Zweck zu erfüllen. Ein Notebook, was schon mit einer Anwendung, also z.B. beim Bearbeiten einer Word-Datei, beim Anzeigen eines PDF oder beim Anzeigen einer Webseite mit Flash-Werbung oder beim angucken eines Youtube-Videos ohne Ende auf die langsame Platte swappt, ist nicht als Notebook geeignet. -> man muss in der Regel TEURER ALS DAS BILLIGSTE kaufen, wenn man wirklich nur Basis-Anforderungen hat.

Zweitens schätzen sie ihre eigenen Ansprüche meist zu niedrig ein. Unter Windows 7 mit Virenscanner und allen möglichen Hintergrundprozessen ein Brief in Word zu schreiben, ein mehrere MB großes PDF mit vielen Bildern im Adobe Reader angucken oder ein bisschen im Browser auf Youtube Videos gucken sind nicht die geringsten Anforderungen, die jeder billigste Rechner mühelos ausführen kann. Das wäre z.B. mit einem eingedampften Linux ohne Window-Manager in der Shell rumhacken. Das sollte auch tatsächlich der billigste Rechner hinkriegen.
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[1.1.1.1] tokiox antwortet auf GrößterNehmer
29.07.2015 08:50
Unterschreib ich, außer die Linux Geschichte. Wenn derjenige so gut ist, dies Sachen uber Terminal hinzugekommen wird mit nichten so fragwürdige HW kaufen.

Linux soll Spaß machen und auf so ner Billigkiste , nein.
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[1.1.1.1.1] GrößterNehmer antwortet auf tokiox
30.07.2015 23:49
Benutzer tokiox schrieb:
Unterschreib ich, außer die Linux Geschichte. Wenn derjenige so gut ist, dies Sachen uber Terminal hinzugekommen wird mit nichten so fragwürdige HW kaufen.

Linux soll Spaß machen und auf so ner Billigkiste , nein.
Muss nicht unbedingt sein. Kann ja auch Spaß machen aus dem letzten Schrott noch was rauszuholen. Kenne z.B. jemanden, der auf einer alten Gurke einen Server laufen lässt, der zentrale Dienste im Heimnetzwerk bereit stellt. Also Mail, Internetz, Drucker und Storage. Oder z.B. RasPi...
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[1.1.1.1.1.1] hurius antwortet auf GrößterNehmer
31.07.2015 09:29
Benutzer GrößterNehmer schrieb:

Linux soll Spaß machen und auf so ner Billigkiste , nein.
Muss nicht unbedingt sein. Kann ja auch Spaß machen aus dem letzten Schrott noch was rauszuholen. Kenne z.B. jemanden, der auf einer alten Gurke einen Server laufen lässt, der zentrale Dienste im Heimnetzwerk bereit stellt. Also Mail, Internetz, Drucker und Storage. Oder z.B. RasPi...

Wenn man zu Hause einen Platz hat dafür, und gerne mal 40 Watt anstatt 6 Watt fürn einfachen Router ausgeben möchte, dafür aber Speed hat, gerne ! :D

Was ich mich bezüglich Windoze noch frage ist, ob deren Installer endlich mal nen richtigen Bootloader installieren kann, der vorherige Installationen, vielleicht sogar Linux Partitionen, erkennt und einbindet, um sie weiter nutzen zu können.

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[1.1.1.1.1.1.1] tokiox antwortet auf hurius
03.08.2015 19:15
Windows duldet keine Göttin neben sich und überschreibt andere Bootloader, gibt aber Möglichkeiten das zu reparieren ohne Neuinstallation.
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[1.1.1.1.1.1.1.1] x-user antwortet auf tokiox
05.09.2015 15:15
Benutzer tokiox schrieb:
Windows duldet keine Göttin neben sich und überschreibt andere Bootloader, gibt aber Möglichkeiten das zu reparieren ohne Neuinstallation.

Es gibt aber auch Experten... denen ist aber auch garnix heilig ;)
Seit 2009 bekannt, Stichwort 'OSX triple boot', Beispiel hier:

http://www.hackintosh-inc.de/index.php?page=Thread&threadID=1039

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[1.1.1.1.1.2] tokiox antwortet auf GrößterNehmer
03.08.2015 19:56
Benutzer GrößterNehmer schrieb:
Benutzer tokiox schrieb:
Unterschreib ich, außer die Linux Geschichte. Wenn derjenige so gut ist, dies Sachen uber Terminal hinzugekommen wird mit nichten so fragwürdige HW kaufen.

Linux soll Spaß machen und auf so ner Billigkiste , nein.
Muss nicht unbedingt sein. Kann ja auch Spaß machen aus dem letzten Schrott noch was rauszuholen. Kenne z.B. jemanden, der auf einer alten Gurke einen Server laufen lässt, der zentrale Dienste im Heimnetzwerk bereit stellt. Also Mail, Internetz, Drucker und Storage. Oder z.B. RasPi...

Naja zum Fenster rauswerfen will ich mein Geld auch nicht und versuche soviele Teile wie möglich weiter zu nutzen. Dass diese dann ggf. nicht ganz so sparsam sind ist mir lieber als erneut Rohstoffe verbrauchen. Da ich schon immer auf möglichst langlebige HW geachtet habe und dies bei gebrauchten Teilen von ebay so handhabe ist es günstig aber nie billig. Gerade in Servern muss es nicht immer die neueste HW sein.
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[1.1.1.1.1.2.1] hurius antwortet auf tokiox
05.09.2015 14:13

einmal geändert am 05.09.2015 14:14
Benutzer tokiox schrieb:
Naja zum Fenster rauswerfen will ich mein Geld auch nicht und versuche soviele Teile wie möglich weiter zu nutzen. Dass diese dann ggf. nicht ganz so sparsam sind ist mir lieber als erneut Rohstoffe verbrauchen. Da ich schon immer auf möglichst langlebige HW geachtet habe und dies bei gebrauchten Teilen von ebay so handhabe ist es günstig aber nie billig. Gerade in Servern muss es nicht immer die neueste HW sein.

Die Lösung ist immer ein Mittelding.

Wenn man nicht die neueste Technik braucht / angewiesen ist, dann reicht es die energiesparsamere Technik zu installieren und die Ältere zu überbauen, wenn denn möglich.

Aber nicht immer ist die energiesparsamste Technik die Beste.
Sieht man ja an Western Digitals green Line.
Die reiten auf dem GreenIT-Trend rum und bauen Dinger, die sich komplett von Selbst zerlegen, eben weil sie ständig an- und ausgehen.

Ich würde einfach auf kurze Zeit das benutzen was mir gefällt, auf lange, das was am sparsamsten ist, aber zeitgleich noch gute Qualität liefert.
Gibt ja viele Beispiele. LED Lampen sind jetzt preislich ok, weshalb ich mich damit eingedeckt habe. War nicht billig, und hat sich auch noch lange nicht amortisiert, aber ich bin wieder zufrieden.

Ebenso zufrieden bin ich mit den Bauteilen meines PCs. Auch wenn ich nicht mehr so der Freak bin, und andere Dinge im leben wichtiger geworden sind, habe ich eine schnelle Grafik, die aber im Desktopmodus kaum Energie verbraucht. Beides muss mögich sein.

Aber komplett verzicht üben, um zu demonstrieren, dass man kein Kaufvictim ist, das halte ich auch für übertrieben.
Ja, da scheiden sich die Geister.

--> Kosten/Nutzenfaktor