Diskussionsforum
  • 23.08.2015 20:53
    bubblex schreibt

    Fehler im Artikel:

    "Sie verteilen zugleich zuhauf neue Windows-10-Registrierschlüssel an Nutzer alter PCs, die ansonsten nicht upgedated hätten. Letztere werden beim nächsten Hardware-Upgrade möglicherweise darauf verzichten, eine neue aktuelle Windows-Lizenz zu erwerben. Die haben sie jetzt ja schon."

    Das stimmt nicht! Windows 10 lässt sich nur an dem jeweiligen PC nutzen, mit dem Defekt des PCs erlischt auch die Lizenz.

    Anders sieht es nur bei extra gekauften Windows-10-Lizenzen aus.
  • 24.08.2015 13:51
    diddi88 antwortet auf bubblex

    > Das stimmt nicht! Windows 10 lässt sich nur an dem jeweiligen
    >
    PC nutzen, mit dem Defekt des PCs erlischt auch die Lizenz.
    >
    > Anders sieht es nur bei extra gekauften Windows-10-Lizenzen
    >
    aus.

    Freund von mir konnte seine W10 Lizenz (war ein Update von 7) auf nem neuen PC problemlos installieren. Finde bei Microsoft keinen Hinweis, dass es auf einen PC beschränt ist, nur auf deutschen Drittseiten (die nicht von MS stammen) steht diese Info immer.
  • 24.08.2015 15:51
    Kai Petzke antwortet auf bubblex
    Benutzer bubblex schrieb:
    > Windows 10 lässt sich nur an dem jeweiligen
    >
    PC nutzen, mit dem Defekt des PCs erlischt auch die Lizenz.

    Microsoft versucht seit Jahren, ihre Lizenzen immer stärker an konkrete Hardware zu bündeln. Doch damit scheitern sie regelmäßig vor dem BGH, der diese Praxis von Microsoft ausdrücklich unterbunden und insbesondere Unbundling und Einzelverkauf von System-Builder-Lizenzen erlaubt hat. Auch zum Handel mit Gebrauchtsoftware gibt es etliche BGH-Urteile gegen Microsoft und pro der entsprechenden Händler.

    Wenn schon der professionelle Handel mit Gebrauchtlizenzen erlaubt ist, ist die private Lizenz-Übertragung von Rechner A zu Rechner B erst recht zulässig. Hinzu kommt, dass Microsoft es sich mit wichtigen Zielgruppen (z.B. die ganze Gamer-Szene) massiv verscherzen würde, wenn nach dem Tausch einzelner Komponenten sich das bisherige Windows nicht mehr aktivieren ließe. Damit gibt es aber immer den Weg, ein System in Phasen upzugraden: Heute die Festplatte, in einem Monat die GraKa und in drei Monaten dann Board und CPU.

    Über die Gebrauchtsoftware-Schiene eröffnet sich aktuell übrigens ein weiterer Weg, günstig an Windows-10-Lizenzen zu kommen: Man kauft eine gebrauchte Windows-7-Lizenz für ca. 20 Euro, installiert die auf dem neuen PC und upgradet dann. Ist sicher mehr Arbeit, als direkt Win 10 zu installieren, aber man spart eben auch 50 Euro oder mehr.
  • 24.08.2015 17:23
    LtotheH antwortet auf Kai Petzke
    Benutzer Kai Petzke schrieb:
    > es sich mit wichtigen Zielgruppen (z.B. die ganze Gamer-Szene)
    >
    massiv verscherzen würde, wenn nach dem Tausch einzelner
    >
    Komponenten sich das bisherige Windows nicht mehr aktivieren
    >
    ließe. Damit gibt es aber immer den Weg, ein System in Phasen
    >
    upzugraden: Heute die Festplatte, in einem Monat die GraKa und
    >
    in drei Monaten dann Board und CPU.

    Amen. Schon heute gibt es Gamingkomplettsysteme die ohne Windows ausgeliefert werden z.b. ein Großteil der Gaminglaptops von MSI werden bei Alternate nur mit FreeDOS angeboten. Sind dann auch mal gerne 150 euro günstiger als vergleichbare Windoof Laptops. So zeigt sich das die Hardwarehersteller auch schon heute dazu bereits sind ohne vorinstallierte Software die Systeme zu bauen und zu verkaufen.
  • 27.08.2015 23:39
    Christian_Wien antwortet auf Kai Petzke
    Benutzer Kai Petzke schrieb:
    > ... wenn nach dem Tausch einzelner
    >
    Komponenten sich das bisherige Windows nicht mehr aktivieren
    >
    ließe. Damit gibt es aber immer den Weg, ein System in Phasen
    >
    upzugraden: Heute die Festplatte, in einem Monat die GraKa und
    >
    in drei Monaten dann Board und CPU.
    >

    Das wird dir aber nichts nützen.
    Schließlich wird aus diversen Hardwarekomponenten eine Art Prüfsumme für deinen PC berechnet.
    Zur Aufrechterhaltung der Lizenz darfst du max. 3 Teile (z.B. Festplatte, Grafikkarte, Prozessor) austauschen.
    Wenn mehr getauscht wird, wird die Aktivierung ungültig.
    Da ist es egal, ob du diese auf einmal oder in längeren Abständen tauschst.
    Und das gilt eben umso mehr, wenn du das ganze Motherboard bzw. PC tauschst.
    Für Otto Normaluser wäre es aber kein besonders großes Problem, die alte Lizenz telefonisch über die M$ Telefonserver oder notfalls über die Hotline mit der entsprechenden plausiblen Begründung zu reaktivieren.
    Schließlich wird er dies wohl nicht alle 2 Monate machen.

    Problematisch kann und wird vielmehr werden, daß Win 10 keinen Lizenzkey lokal mehr speichert, sondern dieser nur direkt bei M$ selber mit dem zugehörigen Hardware-Key hinterlegt wird.
    Somit läßt sich Windows 10 auf einem bereits aktivierten (un- bzw. nicht zu viel veränderten) PC beliebig oft neu installieren und aktiviert sich dann automatisch, wenn es eine Zeitlang Internetzugang hat, was einereits ein großer Vorteil, aber eben für eine Installation auf einem neuen PC nachteilig ist.