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Drei Netze sind "nicht unbedingt" besser als eins


24.11.2016 08:26 - Gestartet von assistenza
Es ist eine romantische Vorstellung, dass sich aus der Kombination dreier Internetzugänge (channel bonding) auch eine entsprechend vielfache Performance ergibt. Leider ist es so, das am Ende die langsamste Verbindung die effektive Performance bestimmt. Z.B. wenn eine TCP Verbindung über drei Leitungen verteilt läuft. Anders ist es wenn die Verteilung der Lasten nach Diensten geordnet erfolgt.
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[1] Antonov antwortet auf assistenza
25.11.2016 17:32
Benutzer assistenza schrieb:
Es ist eine romantische Vorstellung, dass sich aus der Kombination dreier Internetzugänge (channel bonding) auch eine entsprechend vielfache Performance ergibt. Leider ist es so, das am Ende die langsamste Verbindung die effektive Performance bestimmt. Z.B. wenn eine TCP Verbindung über drei Leitungen verteilt läuft. Anders ist es wenn die Verteilung der Lasten nach Diensten geordnet erfolgt.

Die Projektleiterin der DB spricht hier darüber, wie man die TCP-Probleme in den Griff bekommt (ab Minute 18:30): https://media.ccc.de/v/dg63
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[1.1] Chris111 antwortet auf Antonov
26.11.2016 11:48
Benutzer Antonov schrieb:

Die Projektleiterin der DB spricht hier darüber, wie man die TCP-Probleme in den Griff bekommt (ab Minute 18:30):
https://media.ccc.de/v/dg63

ich habe nicht alles angesehen, aber sind die Damen wirklich so esoterisch angehaucht oder hat die winkende Katze irgendeinen erläuternden Hintergrund für irgendetwas?? Die Katze nervt ...
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[1.1.1] Clasta antwortet auf Chris111
26.11.2016 15:09
Benutzer Chris111 schrieb:
Die Katze nervt ...
Die Katze ist noch das erträglichste an dem "Vortrag"... Günther Oettingers Reden sind ja fast eine Wohltat gegen das unsichere Gestammel hier.
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[1.2] assistenza antwortet auf Antonov
30.11.2016 13:16
Benutzer Antonov schrieb:
Benutzer assistenza schrieb:
Es ist eine romantische Vorstellung, dass sich aus der Kombination dreier Internetzugänge (channel bonding) auch eine entsprechend vielfache Performance ergibt. Leider ist es so, das am Ende die langsamste Verbindung die effektive Performance bestimmt. Z.B. wenn eine TCP Verbindung über drei Leitungen verteilt läuft. Anders ist es wenn die Verteilung der Lasten nach Diensten geordnet erfolgt.

Die Projektleiterin der DB spricht hier darüber, wie man die TCP-Probleme in den Griff bekommt (ab Minute 18:30):
https://media.ccc.de/v/dg63
Danke für das erbauliche Filmchen, anscheinend wurde der Vortrag danach auch noch einmal auf der "re:publica" gehalten. Interessant ist, dass die DB hier so aus dem Nähkästchen plaudert. Auch wenn es sicher nicht trivial ist das nachzubauen.