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Is es so wichtig, Datendienste im U-/S-Bahntunnel zu haben


16.01.2015 19:27 - Gestartet von fe rnwe h
wo der Aufenthalt nur Minuten dauert. Nur für "whatsup", "Fratzenbuch" und Gigabytes von Werbemüll, der die Netze verstiopft. Telef. Erreichbarkeit lückenlos per GSM ist da schon eher ein Ziel. Niemand arbeitet in der drängeliegen S- oder U-Bahn tatsächlich produktiv online.
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[1] stm77 antwortet auf fe rnwe h
16.01.2015 20:36
Benutzer fe rnwe h schrieb:
wo der Aufenthalt nur Minuten dauert. Nur für "whatsup", "Fratzenbuch" und Gigabytes von Werbemüll, der die Netze verstiopft. Telef. Erreichbarkeit lückenlos per GSM ist da schon eher ein Ziel. Niemand arbeitet in der drängeliegen S- oder U-Bahn tatsächlich produktiv online.

So einen, sorry, Schmarrn hab ich letztens schon gelesen bei der O2/e+ Roaming Geschichte gelesen: Wer in einer Großstadt wie Berlin lebt, der ist ganz locker mal eben ne halbe bis Stunde unterirdisch unterwegs, nix mit "nur Minuten". Da ist es äußerst angenehm, wenn man diese Zeit mit online-Zeitung Lesen etc. sinnvoll überbrücken kann.
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[1.1] R_Bogatz antwortet auf stm77
19.01.2015 11:06
Benutzer stm77 schrieb:


Wer in einer Großstadt wie Berlin lebt, der ist ganz locker mal eben ne halbe bis Stunde unterirdisch unterwegs, nix mit "nur Minuten".

Wow, super!
Ich bin ca. 8-10 Stunden täglich unterwegs - und zwar in unserer Firma. Die ist nicht Unter-Tage, und selbst hier gibt es "nur" Edge innerhalb des Gebäudes. Vielleicht sollte man erstmal solche Baustellen beheben, als sich um das "anspruchsvolle" U-Bahn-Publikum zu kümmern.

Da ist es
äußerst angenehm, wenn man diese Zeit mit online-Zeitung Lesen etc. sinnvoll überbrücken kann.

Ich wünschte, ich hätte dieses Problem.
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[1.1.1] IMHO antwortet auf R_Bogatz
30.04.2015 13:22
Dir ist schon klar, dass Mobilfunkunternehmen vom Geschäftszweck "mobile Telekommunikation" dort die Menschen versorgen sollen, wo es keine stationären Telekommunikationsangebote gibt bzw. nicht geben kann?
Die Schweizer nennen ihr NATEL heute noch nationales Autotelefon. Die Anwendung indoor in fremden Wohnungen die Menschen mit UMTS und LTE zu versorgen ist nun wirklich nicht das primäre Ziel. Hingegen ist eine U-Bahn die regelmäßig (vielleicht auch nur für 4Stunden pro Werktag) stark frequentiert ist wirklich ein lohnendes Geschäftsfeld.
Du kannst Dich mit deinem Arbeitgeber einigen, ob Du in der Mittagspause privat Surfen darfst. In der U-Bahn, wenn man z.B. am Heimweg was mit den Freunden ausmachen will, wo man sich abends trifft hat eine mobile WWW-Versorgungeine gewissen Wert. Da kann man feststellen, dass man eine Station früher aussteigt und sich gleich mit seinen Freunden trifft und gar nicht erst nach Hause fährt usw.. Ich bin kein Berliner aber mir ist von meinen wenigen Berlinbesuchen in Erinnerung geblieben wie ewiglich lange man dort U-Bahn fährt, nur um "mal eben" ein Museeum etc. zu besuchen. Aus meiner Erinnerung würde ich gar behaupten das U-Bahnfahrten schnell mal eine 3/4Stunde dauern. LTE klingt toll und nach Hightech, aber was sind schon 75MBit/s auf 300 Fahrgäste aufgeteilt, verbinden mit ein paar Faktor 10% Empfangsstörungen? Da kommt dann auch nicht mehr als 64kbit pro Fahrgast zustande.
Aber EDGE wird nunmal nicht mehr ausgebaut. Und UMTS nur dort wo es auf Grund der aktuellen Nachfrage unumgänglich ist. Eines Tages wird es an Deinem Arbeitsplatz auch LTE800 geben und vielleicht wirst Du dann auch anders darüber denken.
Jedenfalls bauen Vodafone und O2 an der LTE-Versorgung in der U-Bahn, ob es Dir gefällt oder nicht. Und die wissen schon warum sie es tun. Demnächst werden wir auch ganz bestimmt von der Telekom hören, dass sie auch LTE in der U-Bahn ausbaut.
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[1.1.1.1] hurius antwortet auf IMHO
30.04.2015 19:14

einmal geändert am 30.04.2015 19:18
indoor und outdoor wird nur vermehrt mit lte und co versorgt, aus einem einzigen grund: Kommerz in Form von Datenvolumenverkauf.
Schau mal 10 min youtube in der sbahn, wenn überhaupt technisch möglich. Was erreichen wir? 650MB Datentransfervolumenaufbrauch. Sooo, jetzt denken wir mal nach, wo kauft man diese Datenvolumen? Bei Vodafone z.B.

Deshalb bauen die aus! Um die Kunden schneller mit Datenbytes zu versorgen, bzw. abhängig zu machen. Ist auch praktisch für die dämliche Drexwerbung, die dann noch umfangreicher in Clips in Streams möglichst niveaulos übertragen wird.

Aber dagegen die Anbindung der Haushalte wird nicht ausgebaut. RICHTEEE
Ist ja auch keine absehbare maximale Gewinnspanne.
Nur die von den Lobbyisten so dämlich dargestellte und untermauerte Bundesregierung will den Netzausbau. Aber die Lobbyisten sind ja sooooo wichtig, denen ist das egal, die würden selbst dagegensteuern mit ihren Ideen das Problem zu umgehen!

Nur eine Handvoll SPD Politiker interessiert heutzutage noch, was z.B. die krasseste Nutzlosbranche der Zeit macht. Die Makler. Die werden aber morgen abgesägt, soweit ich hoffentlich richtig informiert bin.

So muss es auch mit den Geldaugen unserer Gesellschaft geschehen, vor allem den krankmachenden kapitalistischen. Nicht dass ich ne Linke Socke wäre, aber meine Erfahrungen zeigen hier: Irgendwann wird jede Gesellschaft gierig, und dann muss der Staat wieder eingreifen. Wird er das?
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[2] pinkepinke antwortet auf fe rnwe h
19.01.2015 09:53

einmal geändert am 19.01.2015 09:55
Benutzer fe rnwe h schrieb:
wo der Aufenthalt nur Minuten dauert. Nur für "whatsup", "Fratzenbuch" und Gigabytes von Werbemüll, der die Netze verstiopft. Telef. Erreichbarkeit lückenlos per GSM ist da schon eher ein Ziel. Niemand arbeitet in der drängeliegen S- oder U-Bahn tatsächlich produktiv online.

Es ist schon bezeichnend, dass in Berlin, eine Stadt mit einem der niedrigsten Anteil an produktiver Bevölkerung in ganz Deutschland (also das Gegenteil von anderen Leuten auf der Tasche liegen) diese und Art von Infrastruktur, inzwischen selbst unter Tage, ausgebaut wird. Und das ist ganz eindeutig ein Beleg dafür, dass die Arbeit ganz sicher nicht das ist, wofür die meisten Leute online sein zu müssen meinen.
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[3] tatort antwortet auf fe rnwe h
30.04.2015 19:38
Benutzer fe rnwe h schrieb:
wo der Aufenthalt nur Minuten dauert. Nur für "whatsup", "Fratzenbuch" und Gigabytes von Werbemüll, der die Netze verstiopft. Telef. Erreichbarkeit lückenlos per GSM ist da schon eher ein Ziel. Niemand arbeitet in der drängeliegen S- oder U-Bahn tatsächlich produktiv online.

Lückenlose telefonische Erreichbarkeit als Ziel? Nichts nervt mehr als das Telefonie- Gequatsche der Mitreisenden. Lass die Leute surfen und whatsapp schreiben, dann ist Ruhe!
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[3.1] Sagrido antwortet auf tatort
04.05.2015 12:17
Leider sieht es in den U-Bahn-Tunneln hier viel schlimmer aus.
Da gibt's ja gar kein modernes mobiles Internet, außer von E-Plus.