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wo gibt es bei der Datenautomatik ein Pro für User?


05.02.2015 10:47 - Gestartet von Bärlina
2x geändert, zuletzt am 05.02.2015 10:52
Da muß ich doch mal glatt meinen datenautomatischen Senf dazu geben:

Zitat aus der Pro-Meinung von Daniel Molenda:
Eine echte Kosten­falle ist die Daten­automatik zudem nicht. Die an­fallenden Mehr­kosten sind über­schaubar und begrenzt. 2 Euro für 100 MB sind gewiss nicht wenig, aber mancher ist bereit, für eine Tagesflat mit 25 MB 99 Cent zu zahlen. Das Automatik-Volumen steht hingegen für den Rest des

Bei dieser Pro-Meinung, was spricht dagegen, dass der User für sich selber (händisch) entscheidet, ob er ein zusätzliches Datenvolumen benötigt (wie bisher über SMS getätigt)? Damit kann man dann auch bis Monatsende weitersurfen!

Was spricht für die DatenAUTOMATIK? Das der Provider automatisch Geld bekommt, ohne das ein User aktiv werden muss (auch wenn der User es ggf gar nicht benötigt, da der letzte Tag des Monats angebrochen ist).

Und dann noch
Nach der aktiven Buchung der Daten­automatik konnte ich einen Effekt auf meine mobile Internet­nutzung beobachten: Sobald ich wusste, dass es nach Verbrauch des Basis-Datenvolumens teurer statt langsamer werden würde, habe ich eher auf un­nötigen Ver­brauch ver­zichtet.

Sorry, aber ich probiere mir so oder so mein Datenvolum ein wenig einzuteilen, ob nun Drosselung oder es einen Aufpreis kostet (z.B. handisches nachbuchen). Denn es kostet dann so oder so Zeit/Geld.
Eigentlich ist für mich die Aussage des Pro-Argument eigntlich nur folgende:
Achtung, achte auf dein Volumen, sonst kostet es AUTOMATISCH Geld! <

Wo ist hier dann noch der eigentliche Sinn einer sogenannten Flat? Bei einer Flat, brauche ich mir KEINE Gedanken darüber machen, wenn ich mein max. Volumen aufgebraucht habe. Ich merke wenn ich gedrosselt werde. Aber hier zieht einem diese Automatik gleich das Geld aus der Tasche.

Und den absoluten Obergau finde ich ja:
Wer in drei Monaten hinter­einander bei o2 jeweils die maximal drei Zusatz-Datenpakete komplett aus­geschöpft hat, bekommt zudem dauer­haft gegen Extra-Kosten zusätz­liches monat­liches Daten­volumen auf­gebucht.

Wie bekommt der Provider das hin, dass dem User hintenrum einen teurer Vertrag untergeschummelt wird, als das was er abgeschlossen hat?
Man nennt es Datenautomatik!
Demnächst gibt es dann eine Telefonieflat mit Telfonautomatik. Nach aufbrauch der Telefonflat von 50Minuten, erhält man für 5€ weitere 20Minuten. Danach für 8€ weitere 10Minuten. Danach wird man automatisch in einen anderen (teureren) Tarif gebucht und kann aus diesem Tarif keinen Downgrade mehr durchführen. Das alles nur, weil ich drei Monate hintereinander mehr telefoniert habe, und die übrigen 21 Monate gerade mal nur 10 Minuten vertelefoniere.

Und dann sagt der Provider noch "Wir kümmern uns um sie. Bei uns bekommen sie einen auf sie persönlich geschnitten Vertrag"
Na toll kann ich nur noch sagen.

Eine Automatik hat nur ein Pro-Punkt! Und zwar das der Provider automatisch Geld bekommt.
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[1] Aladan antwortet auf Bärlina
05.02.2015 16:52
Benutzer Bärlina schrieb:
Wo ist hier dann noch der eigentliche Sinn einer sogenannten Flat? Bei einer Flat, brauche ich mir KEINE Gedanken darüber machen, wenn ich mein max. Volumen aufgebraucht habe. Ich merke wenn ich gedrosselt werde. Aber hier zieht einem diese Automatik gleich das Geld aus der Tasche.

Ich kann auf der o2 Seite kein Wort davon lesen, dass es sich um eine Datenflat handelt. Dort ist überall die Rede von Highspeed Volumen oder Inklusivvolumen ..