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Bei IP muss der Router laufen, und kostet so (unnötig) Strom


20.10.2014 18:42 - Gestartet von Alexander-Kraus
.... Bekomme ich von der Drosselkom wenigstens die Stromkosten erstattet, die der Router quasi nur für die telefonische Erreichbarkeit läuft?
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[1] Wiewaldi antwortet auf Alexander-Kraus
20.10.2014 19:00
Benutzer Alexander-Kraus schrieb:
.... Bekomme ich von der Drosselkom wenigstens die Stromkosten erstattet, die der Router quasi nur für die telefonische Erreichbarkeit läuft?

Nö, das ist doch deren Haupteinsparpotential....
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[2] Lebedev antwortet auf Alexander-Kraus
20.10.2014 19:03
Benutzer Alexander-Kraus schrieb:
.... Bekomme ich von der Drosselkom wenigstens die Stromkosten erstattet, die der Router quasi nur für die telefonische Erreichbarkeit läuft?

Ich glaube nicht, das du Anspruch darauf hast, bzw. die Telekom für die Stromkosten aufkommen muss.
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[3] GrößterNehmer antwortet auf Alexander-Kraus
20.10.2014 20:11
Benutzer Alexander-Kraus schrieb:
.... Bekomme ich von der Drosselkom wenigstens die Stromkosten erstattet, die der Router quasi nur für die telefonische Erreichbarkeit läuft?
Kannst ja mal fragen, aber ich glaube, die werden sich kaputt lachen.

Dann müssten sie ja allen Kunden die Stromkosten erstatten. Du wirst ja nicht zwangsweise umgestellt, sondern dir wird der analoge Anschluss gekündigt. Dann kannst du entweder zu den aktuellen Vertragsbedingungen zu einem neuen Anschluss wechseln oder das Telefon bleibt tot. Wechselst du, hast du einen Vertrag wie jeder andere All-IP-Kunde, von denen sicher keiner die Stromkosten erstattet kriegt.
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[4] DenSch antwortet auf Alexander-Kraus
20.10.2014 20:38
Benutzer Alexander-Kraus schrieb:
.... Bekomme ich von der Drosselkom wenigstens die Stromkosten erstattet, die der Router quasi nur für die telefonische Erreichbarkeit läuft?

Puh, naja, ich denke die 10-20€ im Jahr kann man verkraften .... :D
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[4.1] Herr Doktor antwortet auf DenSch
20.10.2014 21:02
Benutzer DenSch schrieb:
Benutzer Alexander-Kraus schrieb:
.... Bekomme ich von der Drosselkom wenigstens die Stromkosten erstattet, die der Router quasi nur für die telefonische Erreichbarkeit läuft?

Puh, naja, ich denke die 10-20€ im Jahr kann man verkraften .... :D

3 mal die Woche, von ca. 5 Uhr bis ca. 13 Uhr, ziehe ich den Netzstecker vom Router, wenn ich an der Dialyse bin.
Das spart Strom, Anrufe werden in dieser Zeit zum Handy umgeleitet.
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[4.1.1] Leiter Kundenverarsche³ antwortet auf Herr Doktor
21.10.2014 02:00
Benutzer Herr Doktor schrieb:
3 mal die Woche, von ca. 5 Uhr bis ca. 13 Uhr, ziehe ich den Netzstecker vom Router, wenn ich an der Dialyse bin. Das spart Strom, Anrufe werden in dieser Zeit zum Handy umgeleitet.

Was man über ein Forum nicht so alles erfährt... Tut mir wirklich leid für dich. Als chronischer Hochriskopatient wünsche ich dir in Zukunft jedenfalls viel Glück mit NGN und hoffentlich immer funktionierendem Mobilfunk. Gehörst halt nicht die "Peer-Group"...
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[5] Leiter Kundenverarsche³ antwortet auf Alexander-Kraus
21.10.2014 01:43
Benutzer Alexander-Kraus schrieb:
.... Bekomme ich von der Drosselkom wenigstens die Stromkosten erstattet, die der Router quasi nur für die telefonische Erreichbarkeit läuft?

Nein, wohl kaum. Wiewald hat dir den mitunter gewichtigstens Grund dafür genannt. Es bleibt dir daher wohl nur eines übrig - Anbieter wechseln. Und zwar am besten jetzt schon und nicht erst dann, wenn die Telekom dich in naher Zukunft mit ihrer Kündigung eiskalt erwischt. Noch haben ISDN-Anbieter wie Vodafone oder Versatel nicht abschließend darüber gesprochen, wie es damit bei Ihnen weitergeht. Beide haben diesbezüglich eingene Technik und können völlig autark von der Telekom agieren. Zwangsumgestellt, gekündigt und dauerbelästigt/bedrängt wird dort jedenfalls niemand. Um wertvolle Zeit zu überbrücken und das irgendwann tatsächlich wahrscheinlich unvermeidliche (Um es an der Stelle nochmal festzuhalten; Auch Vodafone und Versatel haben grds. die Möglichkeit ISDN per entsprechender Lincards bei vollem IP-Backhaul weiterzubetrieben) hinauszuzögern ist das der einzig sinnvolle Schritt den man derzeit tun kann. Und dieses Begehren ist völlig legitim, liebe Telecomiker und NGN-Freunde...
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[5.1] blubbla antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
21.10.2014 03:49

Vodafone oder Versatel..... Zwangsumgestellt, gekündigt und dauerbelästigt/bedrängt wird dort jedenfalls niemand.

Der Witz war gut. Auf welcher rosaroten Wolke lebst du denn? :-D
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[5.1.1] Leiter Kundenverarsche³ antwortet auf blubbla
21.10.2014 15:22
Benutzer blubbla schrieb:

Vodafone oder Versatel..... Zwangsumgestellt, gekündigt und dauerbelästigt/bedrängt wird dort jedenfalls niemand.

Der Witz war gut. Auf welcher rosaroten Wolke lebst du denn?
:-D

Wo ist da der Witz bitte? Es ist TATSACHE dass man bei diesen beiden Anbietern derzeit in keinster Weise bedrängelt wird, doch endlich einen IP-tarif zu nehmen und auch sonst keine anderweitigen Maßnahmen wie Kündigungen etc. angeleiert werden. Wenn dir hierzu gegenteilige Fälle bekannt sein sollten dann bitte - nur zu! Ich warte hier auf deine Belege. Ansonsten: Nicht frech werden und Klappe halten! Alles klar?
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[6] pinkepinke antwortet auf Alexander-Kraus
21.10.2014 07:55

einmal geändert am 21.10.2014 08:04
Benutzer Alexander-Kraus schrieb:
.... Bekomme ich von der Drosselkom wenigstens die Stromkosten erstattet, die der Router quasi nur für die telefonische Erreichbarkeit läuft?

Wir sollten vielleicht erstmal abwarten, wie das genau umgesetzt wird. Hier hat ja auch jemand geschrieben, dass sich bei reinen Telefonanschlüssen zu Hause nichts ändert und die zusätzliche Technik in der Vermittlungsstelle installiert wird.

Ich finde die ganze Diskussion schon erstaunlich. Genauso erstaunlich, wie die Tatsache, dass die Telekom vertraglich daran gebunden ist, eine bestimmte Technik einzusetzen. Eigentlich sollte es doch egal sein, wie sie ihre Leistungen bereitstellen, so lange sie es korrekt machen. Seit Jahren schon stelle ich keinen Unterschied mehr zwischen Analog-, ISDN-, IP-Telefonie fest, also bin ich mir ziemlich sicher, dass das auch den meisten anderen so geht.
Innerhalb der IP-Telefonie gibt es natürlich zwischen einzelnen Anbietern wieder recht große Unterschiede.

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[6.1] Jupp van Buten antwortet auf pinkepinke
23.10.2014 17:15
Seit Jahren schon stelle ich keinen Unterschied mehr zwischen Analog-, ISDN-, IP-Telefonie fest, also bin ich mir ziemlich sicher, dass das auch den meisten anderen so geht.

Dann schalten Sie mal den Strom ab, dann merken Sie schnell einen Unterschied.. Während es bei ISDN- und Annalogtelefonen weiterhin möglich ist zu telefonieren, ist es bei VOIP nicht möglich.
Bei IP müssen alle Geräte mit Energie lokal versorgt werden, bei Analog und ISDN erfolgt die Speisung durch die Vermittlungsstelle.

Wehe dem, wenn dann bei einem Stromausfall auch die Funknetze mit betroffen sind, dann liegt Oma Tod auf der Wiese mit einem Herzinfarkt und das Nachbarhaus fackelt ab.
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[7] trzuno antwortet auf Alexander-Kraus
21.10.2014 09:36
Ja natürlich erhältst Du jeden Monat 5 Euro Stromkosten Erstattung.

Und dafür stellt Dir die Telekom dann monatlich nur 6 Euro Energiekostenpauschale inklusive Verwaltungsaufwand in Rechnung.

Du bist Kunde.
Der Kunde zahlt im Endeffekt immer ALLES.
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[7.1] pinkepinke antwortet auf trzuno
21.10.2014 09:58
Benutzer trzuno schrieb:

Du bist Kunde. Der Kunde zahlt im Endeffekt immer ALLES.

wobei ich mich frage - was ist daran falsch? Wer soll denn sonst zahlen, außer den Kunden?

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[7.1.1] ElaHü antwortet auf pinkepinke
21.10.2014 14:52
Benutzer pinkepinke schrieb:
Benutzer trzuno schrieb:

Du bist Kunde. Der Kunde zahlt im Endeffekt immer ALLES.

wobei ich mich frage - was ist daran falsch? Wer soll denn sonst zahlen, außer den Kunden?

Und es sind ja nicht nur die Stromkosten. Wir hatten immer einen eigenen Router (kein Miet- oder Kaufmodell von der Telekom). Der jetzige Router ist gar nicht für NGN geeignet. Wir müssten auf unsere Kosten einen anderen Router kaufen oder von der Telekom mieten.
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[7.1.1.1] pinkepinke antwortet auf ElaHü
28.10.2014 10:35

2x geändert, zuletzt am 28.10.2014 10:41
Benutzer ElaHü schrieb:


Und es sind ja nicht nur die Stromkosten. Wir hatten immer einen eigenen Router (kein Miet- oder Kaufmodell von der Telekom). Der jetzige Router ist gar nicht für NGN geeignet. Wir müssten auf unsere Kosten einen anderen Router kaufen oder von der Telekom mieten.

Wenn man heute noch einen Router hat, der kein VoIP unterstützt ist es wohl ohnehin höchste Zeit den zu ersetzen. Eine lohnende Investition denke ich.
Entweder kauft man ihn für kaum 100 Euro, oder schließt einen Vertrag ab, wo es den dazu gibt. Es gibt ja zum Glück auch Anbieter, die keine Mondpreise für die Miete verlangen.

Wenn man ohnehin einen Router hat, der ja auch ständig läuft, sollten eigentlich keine zusätzlichen Stromkosten für VoIP entstehen, denke ich. Wenn man bisher ISDN hatte, kann man sogar den NTBA sparen, was den Stromverbrauch eher senken als heben sollte.

Ich frage mich wie viele Haushalte es gibt, die bisher kein Internet und auch kein ISDN verwenden und die daher nun erstmalig einen Stromverbraucher für die Telekommunikation ans Stromnetz anschließen.

Außerdem stellt sich noch die Frage wie das hardwaremäßig aussieht. Braucht man einen Router mit allen Rafinessen, der 5 Watt zieht. Oder gibt es evtl. ein vereinfachtes Gerät nur für die Telefonie, dass stromsparender ist?

Insgesamt glaube ich, da ja die Gebühren für Telefongespräche im vergangenen Jahrzehnt und darüberhinaus stärkstens gefallen sind, dass man heute und auch zukünftig immer günstiger telefonanieren kann.
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[7.1.1.1.1] turmfunker antwortet auf pinkepinke
17.11.2014 00:39

einmal geändert am 17.11.2014 00:39
Benutzer pinkepinke schrieb:
Benutzer ElaHü schrieb:


Und es sind ja nicht nur die Stromkosten. Wir hatten immer einen eigenen Router (kein Miet- oder Kaufmodell von der Telekom). Der jetzige Router ist gar nicht für NGN geeignet. Wir müssten auf unsere Kosten einen anderen Router kaufen oder von der Telekom mieten.

Wenn man heute noch einen Router hat, der kein VoIP unterstützt ist es wohl ohnehin höchste Zeit den zu ersetzen. Eine lohnende Investition denke ich.
Entweder kauft man ihn für kaum 100 Euro, oder schließt einen Vertrag ab, wo es den dazu gibt. Es gibt ja zum Glück auch Anbieter, die keine Mondpreise für die Miete verlangen.

Wenn man ohnehin einen Router hat, der ja auch ständig läuft, sollten eigentlich keine zusätzlichen Stromkosten für VoIP entstehen, denke ich. Wenn man bisher ISDN hatte, kann man sogar den NTBA sparen, was den Stromverbrauch eher senken als heben sollte.

Ich frage mich wie viele Haushalte es gibt, die bisher kein Internet und auch kein ISDN verwenden und die daher nun erstmalig einen Stromverbraucher für die Telekommunikation ans Stromnetz anschließen.

Außerdem stellt sich noch die Frage wie das hardwaremäßig aussieht. Braucht man einen Router mit allen Rafinessen, der 5 Watt zieht. Oder gibt es evtl. ein vereinfachtes Gerät nur für die Telefonie, dass stromsparender ist?

Insgesamt glaube ich, da ja die Gebühren für Telefongespräche im vergangenen Jahrzehnt und darüberhinaus stärkstens gefallen sind, dass man heute und auch zukünftig immer günstiger telefonanieren kann.

So einfach ist das auch nicht:
Bei mir läuft eine simple "Telefonanlage", die ich damals von Arcor bekommen habe und dann bei Alice und jetzt bei O2 immer noch betreibe. Sie versorgt das Analog-Telefon der Eltern im gleichen Haus, mein analoges FAX-Gerät, das eigene ISDN-Telefon und das Siemens-DSL-Modem und das ganz ohne irgendeinen (eigenen) Stromverbrauch und völlig problemfrei, die Fernspeisung reicht zum Betrieb aus. Der WLAN-Router mit angeschlossener Dachantenne zur Versorgung des Gartens und das DSL-Modem sind über Reihensteckdose nur eingeschaltet, wenn ich zuhause bin und surfen möchte, pro Tag 2-4h.
Für mich würde es schon einen erheblichen Unterschied machen, wenn ich nun, allein für das elterliche Telefon einen neuen Router, der alles in sich vereint, 24h am Tag eingeschaltet lassen müsste.
Und deshalb auch von mir die Frage, ob diese Mehrkosten von rund 2 Euro/Monat dann vom ISP von meiner Rechnung künftig abgezogen werden?!
Es käme noch erschwerend hinzu, daß der neue Router einen externen Antennenanschluß für die Dachantenne haben müsste, was z.B. bei dem O2- und Telekom-Modell nicht der Fall ist, die Versorgung des entfernten Gartens wäre futsch!
Es gibt eben nicht DEN Standard-DSL-Kunden, der überglücklich der ISDN-/Analog-Abschaltung und seinem neuen modernen Modem entgegenfiebert ;-)