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Halleluja!


02.10.2014 18:42 - Gestartet von Leiter Kundenverarsche³
einmal geändert am 02.10.2014 18:43
Es regt sich doch noch etwas im VATM. Natürlich ist die Bedeutung von CbC seit der Einführung kontinuierlich geschrumpft - zum einen auf Grund der wechsel zur Telekom-Konkurrenz, die dieser Verpflichtung leider nicht ebenfalls unterworfen ist und zum anderen auf Grund der neuen Tariflichen Gegebenheiten. Festnetzflats bekommt man quasi überall für wenig Geld hinterhergeworfen und inzwischen gibt es ausgerechneten bei der Telekom auch noch nationale Allnetflats, die den Mobilfunk einschließen.

Aber für eine Sache ist und bleibt CbC nunmal weiterhin absolut unerlässlich. Im Artikel steht es klar und deutlich;
Die Technik kommt bei rund einem Drittel aller Gesprächsminuten ins Ausland zum Einsatz. Insgesamt schätzt die Studie die Zahl der Call-by-Call-Nutzer auf sechs bis sieben Millionen.

Genau dort findet heute - wie eh und jeh - die ganz große Abzocke statt. In diesem Bereich tut sich preislich seit Jahren gar nichts (wenn ich da z. B. an Vodafone denke). Die günstigen Inladsverbindungspreise werden teilweise sogar ganz bewusst durch horrende Auslandsaufschläge gegenkompensiert. Jüngstes und größeres unrühmliches Beispiel ist hier definitiv UMKBW mit den Änderungen zum April 2013: http://www.unitymediakabelbwforum.de/viewtopic.php?f=67&t=23348
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[1] rainbow antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
02.10.2014 20:46

2x geändert, zuletzt am 02.10.2014 20:49
Benutzer Leiter Kundenverarsche³ schrieb:
...

Aber für eine Sache ist und bleibt CbC nunmal weiterhin absolut unerlässlich. Im Artikel steht es klar und deutlich;
Die Technik kommt bei rund einem Drittel aller Gesprächsminuten ins Ausland zum Einsatz. Insgesamt schätzt die Studie die Zahl der Call-by-Call-Nutzer auf sechs bis sieben Millionen.

Für eine weitere Sache auch:
Wer nur selten zum Mobilfunk telefoniert, so dass sich ein Vertrag bzw.
EUR 15,- Prepaid-Mindestaufladung nicht lohnt, der zahlt mittels CbC nur
2 bis 3 ct/Min.
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[1.1] Leiter Kundenverarsche³ antwortet auf rainbow
03.10.2014 01:23
Benutzer rainbow schrieb:
Für eine weitere Sache auch: Wer nur selten zum Mobilfunk telefoniert, so dass sich ein Vertrag bzw.
EUR 15,- Prepaid-Mindestaufladung nicht lohnt, der zahlt mittels CbC nur 2 bis 3 ct/Min.

Ja, klar. In dem Fall lohnt sich CbC auf jeden Fall auch. Allerdings glaube ich tatsächlich, dass von den meisten CbC-Kunden überwiegend Auslandstelefonate geführt werden. Mobilfunkverbindungen dürften wahrscheinlich einen geringeren Teil ausmachen. Und der wird wohl künftig auch weiter sinken, jetzt wo die Telekom im IP-Festnetz entsprechende Allnettarife und das Magenta-Kombizeugs eingeführt hat...

CbC ist so mit das Einzge worum ich Telekom-Kunden ernsthaft beneide. Denn ich bin bei Vodafone auf die Nutzungsmöglichkeit von offenem Callthrough zurückgeworfen. Bevorzugt natürlich über die mit 3,9 Cent recht günstige 01801er-Gasse. Vodafone selbst hat die eigenen Minutenpreise übrigens schon ewig nicht mehr angepasst. Ich zahle mit meinem Tarif mit Festnetzflat über die gratis inkludierte "Top-Länder"-Tarifierung in die Festnetze nach Andorra, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, Liechtenstein, Luxemburg, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, San Marino, Schweden, Schweiz, Spanien, USA und Vatikanstadt bereits geschlagene 4,5 Cent die Minute. Alle anderen Festnetz- und Mobilfunkverbindungen ins Ausland sind so exorbitant teuer, dass es schon nicht mehr erwähnenswert ist. Inländischer Mobilfunk zu Telekom und Vodafone kostet weiterhin 19 Cent (Vodafone für mich dank entsprechender Flat allerdings 0 €) und zu o2 und E+ sogar unfassbare 22 Cent pro Minute. Mit CT über Woopla oder 3U Telecom lässt sich das Trauerspiel auf 9 Cent drücken. Immerhin Prepaid-Niveau. An der Stelle benutzt man natürlich ansonsten aber sein Handy, sofern man eines hat...
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[1.1.1] talk antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
03.10.2014 10:50
Benutzer Leiter Kundenverarsche³ schrieb:

CbC ist so mit das Einzge worum ich Telekom-Kunden ernsthaft beneide. Denn ich bin bei Vodafone auf die Nutzungsmöglichkeit von offenem Callthrough zurückgeworfen. Bevorzugt natürlich über die mit 3,9 Cent recht günstige 01801er-Gasse.

Ja, leider gibt es keine günstigere online gebillte Nummerngasse im deutschen Rufnummernsystem. Sonst könnte man über diesen Weg noch günstigere Gespräche anbieten.

Vodafone selbst hat die eigenen Minutenpreise übrigens schon ewig nicht mehr angepasst.

Ja, bei den anderen Komplettangeboten von 1&1, o2, den Kabelbetreibern, etc. sieht es aber nicht viel anders aus. Verkauft werden die Telefon-/Internet-Pakete eben über den monatlichen Grundpreis, Freimonate / Startguthaben und eine inkludierte Doppel-Flat (Festnetz Inland + Internet). Die Tarife in die Mobilfunknetze bzw. ins Ausland spielen in der Werbung quasi keine Rolle. Für die Anbieter daher eine mehr als bequeme Möglichkeit, Umsatz bzw. Gewinn zu generieren.

Interessanterweise stört es die Kunden kaum. Ähnlich wie man sich im Mobilfunkmarkt lange Jahre auf das "Handy für 1 Euro" konditionieren lies und teilweise die absurdesten Minutenpreise gezahlt hat...

Mit CT über Woopla oder 3U Telecom lässt sich das Trauerspiel auf 9 Cent drücken. Immerhin Prepaid-Niveau. An der Stelle benutzt man natürlich ansonsten aber sein Handy, sofern man eines hat...

Kennst Du die ganzen VoIP-Anbieter aus der Dellmont-Familie (ehemals Betamax) mit ihren etwas ungewöhnlichen Tarif- und Nutzungsmodellen? Diese bieten in der Regel neben der Nutzung via SIP auch die Möglichkeit, sich von beliebigen Anschlüssen über eine deutsche Ortsrufnummer einzuwählen und das Guthaben als eine Art Calling-Card zu nutzen.

Einer dieser Ableger (von denen Dellmont jede Menge hat) ist z.B. Dialnow (www.dialnow.com). Man muß vorab ein gewisses Guthaben einkaufen (z.B. auch per Banküberweisung) und bekommt dann online eine PIN-Nummer zur Identifizierung.

Die Tarife gehen in vielen europäische Festnetz schon ab ca. 0,6 Ct/Min los, ins deutsche Mobilfunknetz sind es ca. 1,8 Ct/Min. Was man beachten muß: Die Dellmont-Anbieter geben auf ihren Webseiten die Tarife ohne Mehrwertsteuer an und man muß bei Bezahlung via Überweisung auch noch einen kleinen Zuschlag für die Zahlungsmethode bezahlen. Von daher sind die effektiven Minutenpreise etwas höher als auf der Dialnow-Seite auf den ersten Blick zu sehen.

Wer sich etwas auf dem TK-Markt auskennt und etwas "spielen" möchte, kann hierüber einiges sparen. Zumindest technisch scheint Dellmont irgendwie mit der Carrier-Familie um 01051 / Telediscount zusammenzuhängen. Die Qualität ist nach meinen Erfahrungen meist gut, notfalls ein zweites Mal einwählen.

Was man auch beachten sollte: Manche Carrier sperren solche lokale Calling-Card-Einwahlen oder haben sie von ihren Flatrates ausgenommen. 1&1 z.B. hat eine schwarze Liste dafür und berechnet meines Wissens 2,9 Ct/Min für die Verbindung zur Ortseinwahl. Wie es bei Vodafone aussieht, weiß ich jetzt spontan nicht.

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