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So ist das eben


30.07.2014 16:20 - Gestartet von EnnoH
Tja. So ist das eben.
Ich möchte auf meinen herkömmlichen ISDN-Anschluss nicht verzichten und hoffe, noch lange von der VoIP-Umstellung verschont zu bleiben.

Von der angeblich "besseren Sprachqualität" habe ich bisher bei Gesprächspartnern nichts gemerkt. Die ständigen Echos während des Gespräches sind für mich jedenfalls keine Verbesserung.

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[1] Petros61284 antwortet auf EnnoH
30.07.2014 17:21
Benutzer EnnoH schrieb:
Tja. So ist das eben. Ich möchte auf meinen herkömmlichen ISDN-Anschluss nicht verzichten und hoffe, noch lange von der VoIP-Umstellung verschont zu bleiben.

Von der angeblich "besseren Sprachqualität" habe ich bisher bei Gesprächspartnern nichts gemerkt. Die ständigen Echos während des Gespräches sind für mich jedenfalls keine Verbesserung.


Bei T-Deutschland ist 2018 allerspätestens Schluss mit ISDN. Es ist davon auszugehen, dass die Massenmarkt-Produkte, wie analog, ISDN und ISDN-Anlagenanschlüsse, sogar Primärmultiplexanschlüsse deutlich vor 2018 umgestellt werden, da zuletzt die richtig komplex Konstrukte im IP abgebildet werden müssen (NATO etc.)
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[1.1] Leiter Kundenverarsche³ antwortet auf Petros61284
31.07.2014 00:05
Benutzer Petros61284 schrieb:
Benutzer EnnoH schrieb:
Tja. So ist das eben. Ich möchte auf meinen herkömmlichen ISDN-Anschluss nicht verzichten und hoffe, noch lange von der VoIP-Umstellung verschont zu bleiben.

Von der angeblich "besseren Sprachqualität" habe ich bisher bei Gesprächspartnern nichts gemerkt. Die ständigen Echos während des Gespräches sind für mich jedenfalls keine Verbesserung.


Bei T-Deutschland ist 2018 allerspätestens Schluss mit ISDN. Es ist davon auszugehen, dass die Massenmarkt-Produkte, wie analog, ISDN und ISDN-Anlagenanschlüsse, sogar Primärmultiplexanschlüsse deutlich vor 2018 umgestellt werden, da zuletzt die richtig komplex Konstrukte im IP abgebildet werden müssen (NATO etc.)

Ein Schritt den die Telekom ja in Ihrem Telefonie- bzw. dann IP-Backbone gerne gehen kann. Die Dreistigkeit jedoch, auf der Leitung bis zum Kunden keine ferngespeiste, volldigitale, zu IP praktisch bittransparente ISDN-Technik mittels entsprechender Linecards in der Vermittlungsstelle mehr zu ermöglichen, die kann ich nicht verstehen und will ich nicht gutheißen. PSTN soll es ja - warum auch immer - schließlich von der VSt bis zum Kunden auch weiterhin geben. Die Vorgehensweise der Telekom ist absolut inakzeptabel. NGN kann man in der Pfeife rauchen. Das Zwangbundling von Internet und Telefonie kann sich die Telekom dann bitte auch sparen. Flatrates und günstige Telefontarife für exotische Ziele gibt es schon heute bei den VoIP-Anbietern. Wenn das klassiche, zuverlässige Festnetz zu gunster der modernen IP-Steinzeittelefonie abgeschafft wird, können sich die Provider ihre Sprachumsätze sonstwohin schieben. Dann braucht jeder nur noch einen Internetanschluss, ungedrosselt und ohne Zwangshardware. Qulitativ ist das dann zwar auch Steinzeit, aber preislich dann immerhin modern.
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[2] butzepapa antwortet auf EnnoH
30.07.2014 23:05
Benutzer EnnoH schrieb:
Tja. So ist das eben.

Von der angeblich "besseren Sprachqualität" habe ich bisher bei Gesprächspartnern nichts gemerkt. Die ständigen Echos während des Gespräches sind für mich jedenfalls keine Verbesserung.

Mit welchen Gesprächspartnern haste denn Echos ?
Mit dem Problem hatte ich noch nie zu tun, weder über Telefonica noch über Telekom.
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[3] conecty antwortet auf EnnoH
30.07.2014 23:58
Benutzer EnnoH schrieb:
Tja. So ist das eben. Ich möchte auf meinen herkömmlichen ISDN-Anschluss nicht verzichten und hoffe, noch lange von der VoIP-Umstellung verschont zu bleiben.

Von der angeblich "besseren Sprachqualität" habe ich bisher bei Gesprächspartnern nichts gemerkt. Die ständigen Echos während des Gespräches sind für mich jedenfalls keine Verbesserung.



Wenn alle so denken würden, würde es nie vorwärtsgehen.
Früher war alles besser, das war schon immer so,

Stillstand.....

Ich erinnere mich damals über die gleichen Worte zur Einführung von ISDN.
Dort wollte man die gute "Analog" Technik nicht missen und hat jedes kleine Problem immer als Grund genommen pessimismus zu streuen.....

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[3.1] Leiter Kundenverarsche³ antwortet auf conecty
31.07.2014 00:51
Benutzer conecty schrieb:
Benutzer EnnoH schrieb:
Tja. So ist das eben. Ich möchte auf meinen herkömmlichen ISDN-Anschluss nicht verzichten und hoffe, noch lange von der VoIP-Umstellung verschont zu bleiben.

Von der angeblich "besseren Sprachqualität" habe ich bisher bei Gesprächspartnern nichts gemerkt. Die ständigen Echos während des Gespräches sind für mich jedenfalls keine Verbesserung.



Wenn alle so denken würden, würde es nie vorwärtsgehen. Früher war alles besser, das war schon immer so,

Stillstand.....

Wenn alle so unbegründet dümmliches Zeug daherlabern würden, dann würden massenweise Fehler passieren.

Was hat das heutige ISDN bitteschön mit "STILLSTAND" zu tun. Welcher Stillstand? Auf dem Weg wohin? Und mit welchem Ziel? Und zu wessen nutzen?

Wenn du dir diese Fragen noch nicht gestellt hast, dann tu es jetzt und beantworte sie mir. Die Fortschrittsmantragläubigen kennen diese Fragen offenbar nicht und können keine Antworten darauf geben.

Also wo geht's bitteschön mit NGN "vorwärts"? Ich sehe nichts dergleichen. Was den Leistungs-/ Funktionsumfang anbelangt muss jeder ALL-IP verfechter eingestehen, dass das nicht der allerwenigstens zu recht zu erwartende Krebsgang seitwärts, sondern viel mehr die komplette rolle Rückwärts ist. Wir sind mit NGN in der Funktionalität wieder angekommen am Beginn des 20. Jahrhunderts in der das VoIP-Gateway nicht mehr beherrscht, als die Fräulein im Amt, das mechanisch die Verbindungen umgestöpselt hat. Dienstmerkmale nicht vorhanden. Schnelligkeit, Qualität und Zuverlässigkeit werden wieder wie zur vorvergangenen Jahrtausendwende sein. Oh, und für den notwendigen Betriebsstrom muss man künftig auch noch selbst sorgen... Das ist Fortschritt, wirklich.

Ich erinnere mich damals über die gleichen Worte zur Einführung von ISDN.

Nein, ganz sicher waren das damals nicht die selben Worte, denn ISDN konnte schon von Anfang an mehr als der Analoganschluss. Deswegen ging man parallel zur abschließenden Digitalisierung der Vermittlungsstellen ja auch her und verpasste dem PSTN zahlreiche Fähigkeiten, die ursprünglich nur ISDN vorbehalten waren.

Dort wollte man die gute "Analog" Technik nicht missen und hat jedes kleine Problem immer als Grund genommen pessimismus zu streuen.....

Die alte Analogtechnik war kompletter murks und lief mechanisch. Das wusste man und setze deshlab konsequent auf ISDN. Skepsis und vor allem technische Anlaufschwierigkeiten während des Aufbaus einer neuen Technologie sind völlig normal und (SOGAR!) auch der neuen NGN-Technologie zugestanden. ABER das ist ja nicht das eigentliche Problem welches ich und andere mit NGN haben. Das Problem ist der konzeptionelle Ansatz von NGN! Der ist nunmal - offen gesagt - ziemliche scheize für die Kundschaft (oben habe ich bereits ausgeführt warum und woran es krankt). Das ist alles keine Überraschung. Denn der All-IP-Ansatz ist - und so ehrlich muss man in der Debatte sein - nunmal aus einem einzigen sinnstiftenden Element heraus entstanden: KOSTEN SPAREN! KOSTEN SPAREN!! KOSTEN SPAREN!!! Wenn das die oberste und einzige Prämisse eine Technologie ist und auf mehr Leistung und Service vom Provider geschissen wird, ja dieser sogar in diesem Bereich massiv zurückdreht, dann nennen Leute wie du das Fortschritt!?! Telekom, Telefonica, Vodafone und Co. bieten künftig weniger Leistung für's gleiche Geld und WIR sollen daneben stehen und jubeln um nicht als Fortschrittsverweigerer tituliert zu werden? Wie putzig... Mein DSL-/ISDN-Anschluss bei Vodafone kostet mich schlappe 23,95 € im Monat. Ohne die ISDN-Telefonie und für 10 € weniger würde ich vielleicht auch mit NGN bei Vodafone bleiben. Da das aber wohl nicht eintreten wird, kann sich Vodafone in Zukunft einen anderen Dummen suchen. Noch ist nicht klar, ob da 2018 schon schluss ist.
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[3.1.1] muc80337 antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
31.07.2014 07:04
Benutzer Leiter Kundenverarsche³ schrieb:
... Mein DSL-/ISDN-Anschluss bei Vodafone kostet mich schlappe 23,95 €
im Monat. Ohne die ISDN-Telefonie und für 10 € weniger würde ich vielleicht auch mit NGN bei Vodafone bleiben.

Auch wenn im Beitrag des Leiter Kundenverarsche³ durchaus einiges korrekt wiedergegeben wurde kann man sich schon fragen, weshalb sich ein erklärter Nicht-Telekom-Kunde hier im Forum immer wieder so aufregt über das Telekomnetz, womit er ja nichts am Hut hat und auch nicht haben will.

VoIP ist übrigens etwas, was DSL-Endkunden vor einigen Jahren selbst sehr gerne einführten, um die teuren Telekomgesprächstarife zu umgehen. Dass man mittlerweile für eine nationale Festnetzflat üblicherweise um die 5 Euro monatlich bezahlen muss hat damit zu tun. Dass diese VoIP-Konkurrenz zu Reaktionen bei den etablierten Communication Service Providern führt ist verständlich.

Die Telekom bietet nach den bekannt gegebenen Informationen künftig nach erfolgter Netzumstrukturierung als reinen Telefonanschluss nur noch einen Analoganschluss (meine Vermutung ohne Internetmöglichkeit via analogem Modem) - welcher von dieser gestrigen Störung aber genauso betroffen wäre: die Umsetzung auf VoIP wird bei diesem Anschluss nämlich genauso gemacht, ein paar Meter von der Wohnung entfernt.
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[3.1.1.1] fanlog antwortet auf muc80337
31.07.2014 08:03

2x geändert, zuletzt am 31.07.2014 08:07
Benutzer muc80337 schrieb:
haben will.

VoIP ist übrigens etwas, was DSL-Endkunden vor einigen Jahren selbst sehr gerne einführten, um die teuren
Telekomgesprächstarife zu umgehen.

Hatte ich auch gemacht. Ging durchschnittlich einmal im Monat nicht, war aber kein Problem, schließlich hatte ich ja noch analog.

Die analog-Technik ging in der Vergangenheit einmal in 10 Jahren nicht, wenn VOIP auch so zuverlässig wird, habe ich kein Problem damit.

Glaube ich aber nicht. Aktuell fällt mein T-DSL Zugang alle 2 Monate aus. Am Anfang haben die den Fehler online beseitigt, jetzt muss ich zu Hause sein. Nervt.

Wenns weiter so geht gehe ich zu KDG. die sind wenigstens etwas billiger. Wahrscheinlich auch nicht zuverlässiger.

Ich habe daher einen Graus vor dem Umstieg auf VOIP. Ich frage mich allerdings wie die die zahllosen reinen Telefon Anschlüsse alter Menschen umstellen wollen.
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[3.1.1.1.1] muc80337 antwortet auf fanlog
31.07.2014 08:13
Benutzer fanlog schrieb:

Die analog-Technik ging in der Vergangenheit einmal in 10 Jahren nicht, wenn VOIP auch so zuverlässig wird, habe ich kein Problem damit.
Ich gehe davon aus, dass die künftigen Analog-Anschlüsse ähnlich zuverlässig sein werden. Die sind aber halt wie früher ohne DSL.

Was man bei der Betrachtung der Zuverlässigkeit prinzipiell unterscheiden muss zwischen dem früheren klassischen Telefonanschluss und dem heutigen VoIP-basierten Anschluss:
- Es gibt Störungen, die bei VoIP auffallen weil ein Gesprächsaufbau nicht geht, weil die Sprachqualität schlecht ist oder weil das Gespräch abgebrochen wird.
- Es gibt Störungen, die bei VoIP auffallen weil DSL nicht geht (merkt man wenn ein Stream zusammenbricht, wenn Surfen nicht geht, wenn die Box das protokolliert, ...) welche man früher aber gar nicht bemerkt hätte sofern während dieser Zeit keine Telefonie gebraucht wurde.
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[3.1.2] crazyfone antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
31.07.2014 09:08
Benutzer Leiter Kundenverarsche³ schrieb:
Telekom, Telefonica, Vodafone und Co. bieten künftig weniger Leistung für's gleiche Geld und WIR sollen daneben stehen und jubeln um nicht als Fortschrittsverweigerer tituliert zu werden? Wie putzig... Mein DSL-/ISDN-Anschluss bei Vodafone kostet mich schlappe 23,95 € im Monat. Ohne die ISDN-Telefonie und für 10 € weniger würde ich vielleicht auch mit NGN bei Vodafone bleiben. Da das aber wohl nicht eintreten wird, kann sich Vodafone in Zukunft einen anderen Dummen suchen. Noch ist nicht klar, ob da 2018 schon schluss ist.

Hallo Kundenverarsche³,

nein, jubeln brauchste deswegen nicht. Aber es ist schon richtig, dass es ISDN-Freunde die Tage etwas schwer haben. Zumal die Anbieter ihre IP-Anschlüsse so aggressiv in den Markt drücken, viele Tarife gibt es ja nur noch IP-basiert.

Wenn die Telekom sagt, nur 10 Prozent waren vom Ausfall betroffen, dann klingt das ja erstmal nicht so viel. Sind wir schon bei 4 Mio. All-IP Anschlüssen? Bin da nicht up-to-date also PI mal Daumen 400.000 Anschlüsse. Nicht schön, aber kann ja mal vorkommen. Am Ende geht es ja doch wieder um den Preis, auch du wirst käuflich sein. Spätestens, wenn in ganz Deutschland das gesamte Festnetz abgeschaltet ist ;).
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[4] frank2 antwortet auf EnnoH
31.07.2014 09:22
Benutzer EnnoH schrieb:
(> Tja. So ist das eben.
Ich möchte auf meinen herkömmlichen ISDN-Anschluss nicht verzichten und hoffe, noch lange von der VoIP-Umstellung verschont zu bleiben.

Von der angeblich "besseren Sprachqualität" habe ich bisher bei Gesprächspartnern nichts gemerkt. Die ständigen Echos während des Gespräches sind für mich jedenfalls keine Verbesserung.
)


habe seit ca.7 Jahren einen NGN-Congstar-Komplett-Anschluss (VoIP , 2000er-Internet), mit den mitgelierten Router (Congstarbox ) war die Sprachqualität grausam, bei Sprache wurde fälschlicherweise DTMF-Befehle interpretiert (kurze Sprachpause),

da der Router vor kurzem kaputt ging, habe ich einen älteren gebrauchten W502V der Telekom per ebay gekauft,
die Sprachqulität ist mit einenmal extrem gut und vor allem lauter...

habe den Router an einer Zeitschaltuhr hängen, um den Router u.a.abkühlen zu lassen...der Einschaltstrom des Schaltnetzteil ist auch nicht ungefährlich für den Router, muss man selbst entscheiden..

VG frank2
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[4.1] fanlog antwortet auf frank2
31.07.2014 10:40
Benutzer frank2 schrieb:

habe den Router an einer Zeitschaltuhr hängen, um den Router u.a.abkühlen zu lassen...der Einschaltstrom des Schaltnetzteil ist auch nicht ungefährlich für den Router, muss man selbst entscheiden..

Geht problemlos mit Steckerleiste seit rund 8 Jahren. Abgeraucht ist mir bisher nur ein Router den ich regelmäßig mit dem eingebauten Knopf geschaltet habe.
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[4.1.1] frank2 antwortet auf fanlog
31.07.2014 11:19
Benutzer fanlog schrieb:
(> Benutzer frank2 schrieb:

habe den Router an einer Zeitschaltuhr hängen, um den Router u.a.abkühlen zu lassen...der Einschaltstrom des Schaltnetzteil ist auch nicht ungefährlich für den Router, muss man selbst entscheiden..

Geht problemlos mit Steckerleiste seit rund 8 Jahren. Abgeraucht ist mir bisher nur ein Router den ich regelmäßig mit dem eingebauten Knopf geschaltet habe.)


-war bei mir auch so... die alten Steckernetzteile des W502V sind auch vielleicht besser, die modernen Steckernetzteile können verdammt warm werden...( und der Router auch... )

wichtig ist bei den NGN-Anschlüssen , dass man einen W(LAN) 502 V(oice) Router nimmt...

lustig war, dass ein älterer Router deutlich bessere Sprach-Qualität hat als die modernere Congstarbox ( beide Speedport)

VG frank2