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unfassbar


13.07.2014 19:07 - Gestartet von koelli
Telekommunikation und Elektronik sind eigentlich die einzigen Dinge, die in letzter Zeit immer billiger geworden sind. Und da trauen sich diese Kabelanbieter jetzt, den entgegen gesetzten Weg zu gehen? Ohne mich!
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[1] Testperson antwortet auf koelli
13.07.2014 20:27
Benutzer koelli schrieb:
Telekommunikation und Elektronik sind eigentlich die einzigen Dinge, die in letzter Zeit immer billiger geworden sind. Und da trauen sich diese Kabelanbieter jetzt, den entgegen gesetzten Weg zu gehen? Ohne mich!

Warum? Ich für meinen Teil finde eine maßvolle Preiserhöhung völlig legitim. Ich selbst bin für meinen Arbeitgeber immer wieder in den vergangenen Jahren teurer geworden, wie Milionen andere Arbeitnehmer auch.
Aber inzwischen wird in der Telekombranche ja der Untergang des Abendlandes beschworen, wenn einer mal einen Euro mehr verlangt. Was für ein Geschrei.
Und by the way: die meisten schreien laut, konsequent sind dann die allerwenigsten.
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[1.1] koelli antwortet auf Testperson
14.07.2014 13:50
Benutzer Testperson schrieb:
Warum? Ich für meinen Teil finde eine maßvolle Preiserhöhung völlig legitim.

Wie gesagt: In der Telekommunikation und bei Elektronik sind die Preise immer nur runter gegangen. Außerdem haben sich die Kabelanbieter ja viele neue Einnahmequellen erschlossen: Telefon, Internet, Pay-TV-Pakete. Das sind alles zusätzliche Einnahmequellen, die es früher nicht gab.
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[1.1.1] Getasu antwortet auf koelli
14.07.2014 14:56
Es kommt immer drauf an.. Preiserhöhungen sind ein MUSS da ja sonst auch alles teurer wird, Strom, Transport etc. gibt dutzende Dinge und das müssen die Firmn den Kunden natürlich auch draufschlagen...
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[2] Logisch (nicht unfassbar)
RobbieG antwortet auf koelli
13.07.2014 20:29
Hallo,

die Kabel-Liga wollte schon länger die Preise erhöhen. KDG hat sich "getraut" und UMKBW zieht sofort nach. Die TV-Lizenzen werden immer teurer, die Energie und Lohnkosten sind auch nicht gesunken, also nicht wundern.

Benutzer koelli schrieb:
Telekommunikation und Elektronik sind eigentlich die einzigen Dinge, die in letzter Zeit immer billiger geworden sind. Und da trauen sich diese Kabelanbieter jetzt, den entgegen gesetzten Weg zu gehen? Ohne mich!

Nur wohin wechseln?

Breitband von Telekom ist nicht flächendeckend verfügbar , Satellit geht oft auch nicht immer (wohin mit der Schüssel)

Die BnetzA muss den TV-Kabelanschuss entbündeln und dort endlich Wettbewerb zulassen .Sonst wird das nix.



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[2.1] koelli antwortet auf RobbieG
14.07.2014 13:48
Benutzer RobbieG schrieb:
Nur wohin wechseln?

Breitband von Telekom ist nicht flächendeckend verfügbar , Satellit geht oft auch nicht immer (wohin mit der Schüssel)

Ich nutze kostenloses DVB-T und dazu noch kostenloses Magine und Zattoo. So habe ich genau so viele Sender wie über Satellit.
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[2.1.1] Wiewaldi antwortet auf koelli
14.07.2014 14:08
Benutzer koelli schrieb:

Ich nutze kostenloses DVB-T und dazu noch kostenloses Magine und Zattoo. So habe ich genau so viele Sender wie über Satellit.

Kostenlos? Immerhin unterstützt jeder Haushalt zwangsweise mit 4,36€ einen der größten Fälschungssender (Zweites Deutsches Fälscherfehrnsehen)...
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[3] krikri antwortet auf koelli
14.07.2014 09:25
Benutzer koelli schrieb:
Telekommunikation und Elektronik sind eigentlich die einzigen Dinge, die in letzter Zeit immer billiger geworden sind. Und da trauen sich diese Kabelanbieter jetzt, den entgegen gesetzten Weg zu gehen? Ohne mich!

Seit ich der Telekom vor 7 Jahren den Rücken gekehrt habe, genieße ich ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis. Wenn das um 1-2 Euro erhöht werden sollte, macht es den Braten auch nicht fett.
Da wechsel ich lieber jetzt jährlich den Stromanbieter und hol' mir das Geld da wieder.
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[3.1] Getasu antwortet auf krikri
14.07.2014 14:51
Ja das stimmt die 1-2 Euro erhöhung ist nicht die Welt. Da verlangen andere anbieter wie die telekom um einiges mehr...
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[3.2] Robophone antwortet auf krikri
14.07.2014 15:23
Benutzer krikri schrieb:
Benutzer koelli schrieb:
Telekommunikation und Elektronik sind eigentlich die einzigen Dinge, die in letzter Zeit immer billiger geworden sind. Und da trauen sich diese Kabelanbieter jetzt, den entgegen gesetzten Weg zu gehen? Ohne mich!

Seit ich der Telekom vor 7 Jahren den Rücken gekehrt habe, genieße ich ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis. Wenn das um 1-2 Euro erhöht werden sollte, macht es den Braten auch nicht fett.
Da wechsel ich lieber jetzt jährlich den Stromanbieter und hol' mir das Geld da wieder.


Erstens, kann man die Preise im Mobilfunk mit den DSL und Kabelanschlüssen nicht vergleichen. Während die Minutenpreise seit Jahren von 30 Cent/Minute auf 9 Cent /Minute gesunken waren, hat sich der Preis für Komplettpakete (Telefonfestnetz, Internet und TV) zwischen 2010 uns 2012 zuerst von 30 Euro auf 20 Euro gesenkt. Dann aber kontinuerlich bis 30-33 Euro angestigen durch mehr Geschwindigkeit (von 16 MBit/Sek auf 50 Mbit/sek).
Seit 2013 sinkt der Preis nicht mehr, da die Kosten bei den meissten DSL-und-Kabelanbietern angestigen worden waren.

Mich ärgert das auch, wie die meissten Teltarif-Mitglieder, doch ändern kann man das nicht. Die Provider haben die Macht und nicht die Kunden.
Einwirkmöglichkeit bleibt nur die Kündigung und Abwanderung zur Konkurrenz. Nur das kann die Provider dazu bewegen, die Preise wieder zu senken (mittelfristig).

Zu Unitymedia/Kabeldeutschland :

Ja das ist arg teuer und happig im Einzelvertrag 18 Euro für die Bereitstellung des Kabelfernsehens diesen grundgebühr zu verlangen. Jetzt werden es sogar 19 Euro.

Wenn man bedenkt, dass die meissten HH auch noch GEZ von 18,50 Euro monatlich zahlen, dann ist es eine Abzocke schlechthin.

Zuerst dem Kabelanbieter GEZ -Gebühr zahlen und dann dem Beitragsservice im Köln eine zweite GEZ-Gebühr entrichten.

Kurz gesagt: Wer in einem Privathaus wohnt, der auch dir gehört, sollte lieber den Kabelanbieter meiden, da 19 Euro die Internetrechnung zu stark belasten werden, da hier zu 90% der Fälle ein Einzelnutzervertrag abgeschlossen werden kann.

Dann hochstens nur Internet und Telefon beim Kabelanbieter und 19 Euro sparen.
Das Fernsehen dann über den Satellitten empfangen, da man im eigenen Haus selbst entscheiden kann, wo das Schüssel aufgestellt wird.

Natürlich entsteht eine andere Situation, wenn man in einem Haus mit Mehrnutzerverträgen für TV wohnt. Da kostet es statt 18-19 Euro nur noch 6,80 Euro monatlich über die Mietsnebenkosten, die dann den meissten Mietern egal sind, da sie nicht entscheiden können, ob dieses Entgelt gezahlt wird oder nicht.

Da lohnt sich Kabelinternet wieder, da die Endkosten dann im Normalbereich liegen, wie im Falle der klassischen DSL-Anbietern.

Es ist klar, dass eine Erhöhung der Preise um 1-2 Euro noch nicht so schmerzhaft ist, um den Anbieter sofort zu verlassen.

Es hängt aber von der persönlichen Situation jedes einzelnen Kunden und der Gesamtkosten.

Es werden sicherlich auch Leuet geben, die die Verträge kündigen werden, weil sie schon jetzt viel zahlen.

Letztendlich müssen Kabelanbieter mit umsatzeinbussen rechnen. Wenn 15-20 % der Kunden abwandern werden (meine grobe Einschätzung!), dann werden 5 % Preisanstieg nicht Positives bewirken.

Sicherlich ist dieser Preisanstieg auf die Fusionskosten (Übernahme des KBW-Anbieters) und zum unbedeutenden Teil auf gestiegene Personalkosten zurückzuführen (mehr Einstellungen nach der Fusion, da mehr Standorte und mehr Personal), sowie wegen Investitionen in Glasfasernetze über 200 MBit/sek, die höchstwahrscheinlich in ein Paar Jahren kommen werden, zurückzuführen.

Im übrigen hast du interessantes Ansatz reingebracht. Durch Stromanbieterwechsel die Ersparnisse in gestiegene Internetkosten investieren.
Leider geht die Rechnung nicht auf. Da Lebensmittelpreise auch angestiegen sind, zehren sie stärker an der Kaufkraft jedes Einzelnen, als die vermeintlich gestiegene Internetkosten beim Anbieter.

Auch, wenn du 40-50 im Jahr ansparst, gibts du 70-80 Euro an Zusatzkosten wieder aus ( Versicherungen, ADAC-Beitragserhöhung, Lebensmittelpreisanstieg, Fahrtkostenpreisanstieg, gestiegene Zuzahlungen für Zahnärzte und andere Arztleistungen etc.)

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[3.2.1] huso antwortet auf Robophone
14.07.2014 15:35
Benutzer Robophone schrieb:
Letztendlich müssen Kabelanbieter mit umsatzeinbussen rechnen. Wenn 15-20 % der Kunden abwandern werden (meine grobe Einschätzung!), dann werden 5 % Preisanstieg nicht Positives bewirken.
>
Wie kommst du zu der Annahme, dass 15-20% der Kunden abwandern werden? Es ist ja nicht mal eben so mit ein paar Klicks getan, wie beim Stromanbieter, sondern es ändert sich auch die Verkabelung, erforderliche Hardware - z.B. kann ich Kabelfernsehen mit einem Einteckmodul anschauen, für IPTV brauche ich in der Regel eine SetTopBox . Oder ich nehme DVB-T. Da fehlen dann aber auch wieder ein paar Sender, wie z.B. Regionalsender.

Sicherlich ist dieser Preisanstieg auf die Fusionskosten (Übernahme des KBW-Anbieters) und zum unbedeutenden Teil auf gestiegene Personalkosten zurückzuführen (mehr Einstellungen nach der Fusion, da mehr Standorte und mehr Personal), sowie wegen Investitionen in Glasfasernetze über 200 MBit/sek, die höchstwahrscheinlich in ein Paar Jahren kommen werden, zurückzuführen.

Im übrigen hast du interessantes Ansatz reingebracht. Durch Stromanbieterwechsel die Ersparnisse in gestiegene Internetkosten investieren.
Leider geht die Rechnung nicht auf. Da Lebensmittelpreise auch angestiegen sind, zehren sie stärker an der Kaufkraft jedes Einzelnen, als die vermeintlich gestiegene Internetkosten beim Anbieter.

Lebensmittel sind weiterhin zu sehr niedrigen Preisen erhälitch. Für gute Lebensmittel gilt das natürlich nur eingeschränkt. Der Parkplatz bei ALDI verrät, dass viele Leute lieber in schicke neue Autos investieren als in gesunde Ernährung.

Auch, wenn du 40-50 im Jahr ansparst, gibts du 70-80 Euro an Zusatzkosten wieder aus ( Versicherungen, ADAC-Beitragserhöhung, Lebensmittelpreisanstieg, Fahrtkostenpreisanstieg, gestiegene Zuzahlungen für Zahnärzte und andere Arztleistungen etc.)

Man kann ja weiter bei Interenet sparen. Klar, wenn man schön 3play bei den Kabelanbietern wählt, kostet das. Dafür bekommt man auch einiges geboten.
Wenn man einen simplen VDSL-Anschluss holt, kann man für 20-30 Euro weiter sehr günstig wegkommen. Fernsehen dann eben mit DVB-T und VOD.
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[3.2.2] krikri antwortet auf Robophone
14.07.2014 15:44
Benutzer Robophone schrieb:

Im übrigen hast du interessantes Ansatz reingebracht. Durch Stromanbieterwechsel die Ersparnisse in gestiegene Internetkosten investieren.

Das habe ich gar nicht geschrieben.
Hier ging es mir einzig darum, dass ich meine 7-jährige Kundschaft nicht durch eine Preiserhöhung von 1-2 Euro kündigen würde.

Leider geht die Rechnung nicht auf. Da Lebensmittelpreise auch angestiegen sind, zehren sie stärker an der Kaufkraft jedes Einzelnen, als die vermeintlich gestiegene Internetkosten beim Anbieter.

Komisch - bei mir geht die Rechnung ganz gut auf. Ob ich im Monat nur 5 - oder 50 Euro netto mehr zur Verfügung habe - merke ich wunderbar.


Auch, wenn du 40-50 im Jahr ansparst,

dank Wegwurf der Telekom und jährl. Preischeck von Stromanbietern spare ich das fast pro Monat, nicht pro Jahr.

Dann gönne ich mir gern auch mal ein paar Premium-Joghurts mehr.
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[3.2.3] Empfangsstörung antwortet auf Robophone
14.07.2014 15:53
Benutzer Robophone schrieb:

Letztendlich müssen Kabelanbieter mit umsatzeinbussen rechnen. Wenn 15-20 % der Kunden abwandern werden (meine grobe Einschätzung!), dann werden 5 % Preisanstieg nicht Positives bewirken.

bis 20 %? das scheint mir aber recht viel.

Im übrigen hast du interessantes Ansatz reingebracht. Durch Stromanbieterwechsel die Ersparnisse in gestiegene Internetkosten investieren.
Leider geht die Rechnung nicht auf. Da Lebensmittelpreise auch angestiegen sind, zehren sie stärker an der Kaufkraft jedes Einzelnen, als die vermeintlich gestiegene Internetkosten beim Anbieter.

Das kannst Du gar nicht miteinander vergleichen.

Erstens sind Lebensmittel immer noch extrem billig und zweitens kann ich hier ja selbst entscheiden, wie viel ich monatlich dafür zahle. Das fällt überhaupt nicht ins Gewicht.


Auch, wenn du 40-50 im Jahr ansparst, gibts du 70-80 Euro an Zusatzkosten wieder aus ( Versicherungen, ADAC-Beitragserhöhung, Lebensmittelpreisanstieg, Fahrtkostenpreisanstieg, gestiegene Zuzahlungen für Zahnärzte und andere Arztleistungen etc.)

nur, wenn Dein Gehalt über Jahre konstant bleibt und nicht wächst.