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Wie bekommt man 50 MBit/s ins kleinste Dorf?


23.06.2014 08:52 - Gestartet von Funker
Ich wohne im "kleinsten Dorf": 360 Seelen und 50 MBit/s in Thüringen.
Internet kommt aus der Ferngasleitung (NetKom) und zusätzlichen DSLAM in Ortsmitte. Inzwischen gibt es sogar Wettbewerb um den Endkunden: Encoline vs. Ilmprovider.
Die Preise sind ca. 30 % über Discountniveau (knapp 40 € für 16 MBit/s mit Flatrates), aber die Telekom bietet gerade mal 384 kBit/s für den vollen Preis!

Bei Orten ohne Ferngasversorgung erfolgt die Zuführung über Richtfunk - bei gleichem Preisniveau.

So geht es also auch! Macht Euren faulen Ortspolitikern einfach mal Beine!

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[1] IMHO antwortet auf Funker
23.06.2014 17:09
Benutzer Funker schrieb:
Thüringen.

So geht es also auch! Macht Euren faulen Ortspolitikern einfach mal Beine!

Ich glaube, der Westen ist dafür politisch viel zu verkrustet und festgefahren. Innovative oder einfach nur mutige Politiker haben es in der alten BRD viel zu schwer. Die Reichgewordenen haben viel zuviel Angst, dass sich durch eine sinnvolle Veränderung etwas nachteilig verändern könnte.

Ein Wessie, der sein Nest gar nicht wirklich beschmutzen will.

P.S.: Und wenn sich die Saturierten endlich mal trauen, was zu ändern, bauen sie völlig ohne Plan Bahnhöfe und Flughäfen.
(oder den Rhein-Main-Donau-Kanal oder Wiederaufbereitungsanlagen oder Magnetschwebebahnen oder Toll Collect-Mautsysteme oder eben den Tetra-BOS-Funk - Hauptsache tolle Prospekte und Köfferchen die über die Tische gereicht werden.)
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[1.1] tosho antwortet auf IMHO
26.06.2014 13:35
Benutzer IMHO schrieb:
Benutzer Funker schrieb: Ich glaube, der Westen ist dafür politisch viel zu verkrustet und festgefahren. Innovative oder einfach nur mutige Politiker haben es in der alten BRD viel zu schwer.

Ich glaube, wenn das so weiter geht da geht bald gar nichts mehr.

Aktuell plant unsere Gemeinde ein neues Gewerbegebiet OHNE INTERNET-ANSCHLUSS!!! Der Telekom und der EWE sind die Erschließungskosten zu teuer. Die Gemeinde hat daraufhin gesagt: Kein Problem, wir schießen was dazu.
Und? Brüssel sagt: Dürft ihr nicht, Das ist eine unzulässige Subvention.

Wir sind also mittlerweile soweit, dass der Kunde (in diesem Fall die Gemeinde) nicht mehr selbst entscheiden kann, für was er wieviel bezahlt. Super.

Hier der Link zum Artikel in Telepolis:
http://www.heise.de/tp/artikel/42/42032/1.html