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Nachfrage bei der RegTP


11.07.2001 09:56 - Gestartet von Goethe1000
Der Verbraucherservice der RegTP teilte mir mit, dass man bins zum 31.12. eine Rechnung in DM verlangen kann.
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[1] VI-Kunde antwortet auf Goethe1000
11.07.2001 10:07
Benutzer Goethe1000 schrieb:
Der Verbraucherservice der RegTP teilte mir mit, dass man bins zum 31.12. eine Rechnung in DM verlangen kann.

Nix da! Viag hat sich die Umstellung auf Euro in den AGB Ziffer 4.7 vorbehalten. Ich weiß nicht ob des auch bei uralt verträgen drin steht, aber auf alle Fälle in meinem 1 Jahr alten!
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[1.1] bartd antwortet auf VI-Kunde
11.07.2001 10:22
Benutzer VI-Kunde schrieb:
Benutzer Goethe1000 schrieb:
Der Verbraucherservice der RegTP teilte mir mit, dass man bins zum 31.12. eine Rechnung in DM verlangen kann.

Nix da! Viag hat sich die Umstellung auf Euro in den AGB Ziffer 4.7 vorbehalten. Ich weiß nicht ob des auch bei uralt verträgen drin steht, aber auf alle Fälle in meinem 1 Jahr alten!

... wie ich schon sagte:
pflicht zur PARALLELEN auspreisung bis 31.12.00

bye bart
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[1.1.1] devil_mc antwortet auf bartd
11.07.2001 11:10
... wie ich schon sagte:
pflicht zur PARALLELEN auspreisung bis 31.12.00

Aber das heißt nur, daß Du auch eine Darstellung des Rechnungsbetrages in DM verlangen kannst, es heißt NICHT, daß Du auf den ursprünglichen DM-preisen beharren darfst.
Ich befürchte, daß VI sich vorher Schlau gemacht hat, denn kaufmännisches Runden ist erlaubt und da am dem 1.1. der € unsere Währung ist, werden die Preise auf € bzw. in diesem Falle €-Cent gerundet. Und der angegebene Preis (also der Umrechnungsrelevante) ist in diesem Fall wohl leider der Minutenpreis, sodaß VI wohl nach geltendem Recht handelt - leider !
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[1.1.1.1] bartd antwortet auf devil_mc
11.07.2001 11:50
Benutzer devil_mc schrieb:
... wie ich schon sagte:
pflicht zur PARALLELEN auspreisung bis 31.12.00

Aber das heißt nur, daß Du auch eine Darstellung des Rechnungsbetrages in DM verlangen kannst, es heißt NICHT, daß Du auf den ursprünglichen DM-preisen beharren darfst.

GENAU DAS WILL ICH JA,
denn dann sehe ich (bis 31.12.00), ob sich die preise erhöht haben => SoKü !!

bye bart
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[1.1.1.1.1] devil_mc antwortet auf bartd
11.07.2001 12:05
Benutzer bartd schrieb:
GENAU DAS WILL ICH JA, denn dann sehe ich (bis 31.12.00), ob sich die preise erhöht haben => SoKü !!

Genau da liegt wahrscheinlich Dein Denkfehler: Preisänderungen, die sich durch die zwingende Umstellung auf die offizielle Euro-Währung ergeben (durch kaufmännisches Runden) sind wahrscheinlich gesetzeskonform. Desweiteren ist es eigentlich schon immer so gewesen, daß europäische Gesetze deutschen Übergeordnet sind, d.h. die Verordnung zur Umstellung auf Euro geht vor der TKV, daher ergibt sich für Dich wohl keine SoKü; diese könnte es nur geben, wenn VI VOR dem 1.1.02 umstellt, da würde ich dann aber tatsächlich einen Anwalt zu Rate ziehen wollen, da ich mir nicht sicher bin, inwieweit die VO zur Umstellung auch schon VOR dem 1.1.02 angewendet werden darf, wenn dabei durch Runden eine Preierhöhung entsteht.
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[1.1.1.1.1.1] VI-Kunde antwortet auf devil_mc
11.07.2001 12:33
Benutzer devil_mc schrieb:
Benutzer bartd schrieb:
GENAU DAS WILL ICH JA, denn dann sehe ich (bis 31.12.00), ob sich die preise erhöht haben => SoKü !!

Genau da liegt wahrscheinlich Dein Denkfehler: Preisänderungen, die sich durch die zwingende Umstellung auf die offizielle Euro-Währung ergeben (durch kaufmännisches Runden) sind wahrscheinlich gesetzeskonform. Desweiteren ist es eigentlich schon immer so gewesen, daß europäische Gesetze deutschen Übergeordnet sind, d.h. die Verordnung zur Umstellung auf Euro geht vor der TKV, daher ergibt sich für Dich wohl keine SoKü; diese könnte es nur geben, wenn VI VOR dem 1.1.02 umstellt, da würde ich dann aber tatsächlich einen Anwalt zu Rate ziehen wollen, da ich mir nicht sicher bin, inwieweit die VO zur Umstellung auch schon VOR dem 1.1.02 angewendet werden darf, wenn dabei durch Runden eine Preierhöhung entsteht.

Ich kann nicht glauben, dass Viags Preiserhöhung, die im eigentlichen Sinn ja keine sein soll, vor irgendeinem deutschen Gericht stand hält. Kein Richter wird jmd. glaubhaft machen wollen, das 17% Aufschlag bei nur 1 Stunde telefonieren keine Preiserhöhung ist. Viag könnte ja anders: nur einmal runden pro Gespräch bzw. pro Rechnung wäre auch nicht mehr Aufwand. Es geht hier also ganz klar darum, höhere Beträge einzusacken und das is ja wohl ne Preiserhöhung, und zwar im eigentliche Sinn!!
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[1.1.1.1.1.1.1] Keks antwortet auf VI-Kunde
11.07.2001 21:04
Benutzer VI-Kunde schrieb:
Viag könnte ja anders: nur einmal runden pro Gespräch bzw. pro Rechnung wäre auch nicht mehr Aufwand.

Gerundet wird auch jetzt schon pro Gespräch.

Es geht ja um was anderes, nämlich um die Umrechnung der PREISE auf Euro! Dies muss VI ja irgendwie bewerkstelligen. Nur haben sie dabei die anscheinend kundenunfreundlichste, aber noch korrekte (wird sich herausstellen) Variante gewählt.

Auch das Runden erst am Ende der Rechnung geschieht schon jetzt, nämlich bei der zusätzlichen Ausweisung des Gesamtbetrags in Euro.

Gruß, Keks.
blitztarif.de
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[1.1.1.1.1.2] m_maier antwortet auf devil_mc
11.07.2001 12:33
Preisänderungen, die sich durch die zwingende Umstellung auf die offizielle Euro-Währung ergeben (durch kaufmännisches Runden) sind wahrscheinlich gesetzeskonform.

Gesetzeskonform bzgl. den Euro-Vorschriften. Es handelt sich also um eine zulaessige Preiserhoehung, niemand kann Viag diese Preiserhoehung verbieten.
Dennoch fuehrt diese Preiserhoehung IMHO laut TKV zu einem Sonderkuendigungsrecht, denn TKV und Euro-Umstellungsregeln sind zwei verschiedene Paar Stiefel.

Die Euro-Umstellungsregeln sollen verhindern, dass es zusammen mit der Euro-Umstellung zu Preiserhoehungen kommt. Nach diesen Regeln ist 5 Pf -> 3 Cent erlaubt, dieser Beitrag zur Inflation wird also von den Waehrungshuetern (oder wem auch immer) gerade noch akzeptiert.

Die TKV soll verhindern, dass Kunden erst vom einen Anbieter abgeworben werden und der andere dann die Preise erhoeht.
Deshalb ergibt sich bei Preissteigerungen - wodurch auch immer verursacht - IMHO auch bei Euro-Umstellungen - ein Sonderkuendigungsrecht.

Viag ist schliesslich nicht gezwungen, aus 5 Pfg 3 Cent zu machen, krumme Cent-Beträge sind zulaessig.

Dich wohl keine SoKü; diese könnte es nur geben, wenn VI VOR dem 1.1.02 umstellt, da würde ich dann aber tatsächlich einen Anwalt zu Rate ziehen wollen, da ich mir nicht sicher bin, inwieweit die VO zur Umstellung auch schon VOR dem 1.1.02 angewendet werden darf, wenn dabei durch Runden eine Preierhöhung entsteht.

Ja, Viag will diese Preiserhoehung schon im August diesen Jahres (bei manchen Kunden 1 Monat frueher, bei manchen 1 Monat spaeter - sogar das noch!) vornehmen!

Marcus
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[1.1.1.1.1.3] adson antwortet auf devil_mc
11.07.2001 12:42
Benutzer devil_mc schrieb:
Benutzer bartd schrieb:
GENAU DAS WILL ICH JA, denn dann sehe ich (bis 31.12.00), ob sich die preise erhöht haben => SoKü !!

Genau da liegt wahrscheinlich Dein Denkfehler: Preisänderungen, die sich durch die zwingende Umstellung auf die offizielle Euro-Währung ergeben (durch kaufmännisches Runden) sind wahrscheinlich gesetzeskonform. Desweiteren ist es eigentlich schon immer so gewesen, daß europäische Gesetze deutschen Übergeordnet sind, d.h. die Verordnung zur Umstellung auf Euro geht vor der TKV, daher ergibt sich für Dich wohl keine SoKü; diese könnte es nur geben, wenn VI VOR dem 1.1.02 umstellt, da würde ich dann aber tatsächlich einen Anwalt zu Rate ziehen wollen, da ich mir nicht sicher bin, inwieweit die VO zur Umstellung auch schon VOR dem 1.1.02 angewendet werden darf, wenn dabei durch Runden eine Preierhöhung entsteht.

Eigentlich dürfte doch überhaupt kein Problem auftreten, wenn sich VI an die Spielregeln halten würden, auch andere Tel.-Anbieter rechnen üblicherweise ihre Minutenpreise in Pfennig oder eben Cent-Bruchteilen ab, so dass bei dieser Verfahrensweise höchstens bei der letztendlichen Umrechnung des Gesamtrechnungsbetrages in DM ein Pfennig +/- entstehen könnte. Da dies in der Telekom-Branche Usus ist, sehe ich hier schon eine Verletzung geltenden Recht vorliegen, wenn wirklich die Minutenpreise einfach auf Grund glatter Cent-Preise angehoben würden.
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[1.2] Keks antwortet auf VI-Kunde
11.07.2001 20:52
Benutzer VI-Kunde schrieb:
Nix da! Viag hat sich die Umstellung auf Euro in den AGB Ziffer 4.7 vorbehalten. Ich weiß nicht ob des auch bei uralt verträgen drin steht, aber auf alle Fälle in meinem 1 Jahr alten!

In meinem jetzt auslaufen Vertrag von Juli 1999 stand es auch schon drin!

Gruß, Keks.
blitztarif.de
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[1.3] Legitime Verdopplung möglich? (war RE: Nachfrage bei der RegTP)
marc gennat antwortet auf VI-Kunde
11.07.2001 22:43
Benutzer VI-Kunde schrieb:
Nix da! Viag hat sich die Umstellung auf Euro in den AGB Ziffer 4.7 vorbehalten. Ich weiß nicht ob des auch bei uralt verträgen drin steht, aber auf alle Fälle in meinem 1 Jahr alten!

Also ist eine Euroumstellung anscheinend legitim.

Dann könnte - rein theoretisch - VI (und andere natürlich auch) die Minutenpreise in Einheiten umstellen, wie früher bei der Telekom, und zwar auf 1 pf pro Einheit. Bei dem hier genannten Tarif wäre das ein 12 Sekunden Takt.

Durch die Euroumstellung würde aus einen Pfennig zuerst 0,52 Eurocent, durch legitime Rundung schliesslich ein Eurocent. Mal eben eine knappe Verdopplung.

Lustig :-(

Marc
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[1.3.1] RE: Legitime Verdopplung möglich?: Geht auch anders!
alexh antwortet auf marc gennat
12.07.2001 08:54
Hallo!

Benutzer marc gennat schrieb:
Dann könnte - rein theoretisch - VI (und andere natürlich auch) die Minutenpreise in Einheiten umstellen, wie früher bei der Telekom, und zwar auf 1 pf pro Einheit. Bei dem hier genannten Tarif wäre das ein 12 Sekunden Takt.

Durch die Euroumstellung würde aus einen Pfennig zuerst 0,52 Eurocent, durch legitime Rundung schliesslich ein Eurocent. Mal eben eine knappe Verdopplung.

Dass es auch anders geht, habe ich auf meiner Mistral-(Festnetz-)Rechnung festgestellt. Die berechnen z. B. für ein 6 Sekunden-Gespräch ("AB-Aufleger") im der NZ (3,5 Pf./Min.) DM 0,00!
Auch das ist kaufmännische Rundung :))

Grüße, Alex.