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100 % Zustimmung


22.05.2014 09:35 - Gestartet von Leiter Kundenverarsche³
Allerdings ist dieser Vorschlag wohl viel zu pragmatisch, zu einfach und zu zielführend für die Betreuungspersonen vom Amt... Den wird man wohl "gewissenhaft" prüfen und einem hanebüchenen Begründung negativ bescheiden. Es ist ja nämlich auch nicht so, dass dieses Szenario völlig neu ist. Die Regulierung hätte schon längst selbst auf diese tragfähige Lösung kommen können.

Die Telekom habe die Vorschläge abgelehnt, obwohl sie nicht mit Kosten belastet werden würde, teile EWE Tel mit.

War klar. Das zeigt uns doch mal wieder sehr deutlich, was dieser durch und durch bornierte Konzern in seiner aktuellen Hybris von den Bedarfen der bislang unterversorgten dt. Bevölkerungsteile hält. GAR NICHTS! - "We don't give a f*ck!", schallt's sogleich aus Bonn...
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[1] ichweiswas antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
22.05.2014 09:56
>Die Telekom habe die Vorschläge abgelehnt, obwohl sie nicht mit
>Kosten belastet werden würde, teile EWE Tel mit.


Teilte EWE auch mit wer die Kosten dann trägt.
Für nix gebs nun mal nix.
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[2] micha37 antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
22.05.2014 14:48
Naja der Text sagt leider nichts über das Thema um das es eigentlich geht. Es geht eigentlich darum, dass das Netz ab 2018 "starr" sein soll. Die Leitung in ein Haus soll also immer bleiben, egal wer dort wohnt, egal bei welchem Provider der Kunde ist. Würde man nun den Kunden auf das Gehäuse des jeweiligen Providers schwenken, müsste wieder geschaltet werden, wenn der Kunde den Provider wechselt, oder umzieht. Bewohner der FTTC Ausbaugebiete die an einem KVz hängen der nicht direkt überbaut wird, werden beim Ausbau direkt mit betrachtet. Hier werden die Leitungslängen vorher berechnet.
Was EWE-Tel hier also vorschlägt ist nichts anderes als die Änderung der kompletten Telekom-Strategie ab 2018. Die Kosten dafür kann ein anderes Unternehmen nicht beurteilen.
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[2.1] Fony antwortet auf micha37
22.05.2014 17:12
Dein Posting verstehe ich nicht

Benutzer micha37 schrieb:
Naja der Text sagt leider nichts über das Thema um das es eigentlich geht. Es geht eigentlich darum, dass das Netz ab 2018 "starr" sein soll. Die Leitung in ein Haus soll also immer bleiben, egal wer dort wohnt, egal bei welchem Provider der

Ähm, das ist doch heute schon so? Die Kupferleitung ist immer da, egal wer sie beschaltet.

Kunde ist. Würde man nun den Kunden auf das Gehäuse des jeweiligen Providers schwenken, müsste wieder geschaltet werden, wenn der Kunde den Provider wechselt, oder umzieht.

Es geht doch nicht darum in das Gehäuse eines Anbieters zu schwenken, sondern die Leitungslänge zu verkürzen. Das heißt doch nicht, dass jeder Anbieter seine eigenen Kvz aufbaut.

Bewohner der FTTC Ausbaugebiete die an einem KVz hängen der nicht direkt überbaut wird, werden beim Ausbau direkt mit betrachtet. Hier werden die Leitungslängen vorher berechnet. Was EWE-Tel hier also vorschlägt ist nichts anderes als die Änderung der kompletten Telekom-Strategie ab 2018. Die Kosten dafür kann ein anderes Unternehmen nicht beurteilen.

Du hinterlässt mich ratlos. Klär mich gerne auf.

Fony
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[2.1.1] micha37 antwortet auf Fony
22.05.2014 17:56
Das starre Netz meint, dass die komplette Leitung HVT bis APL nicht mehr umgeschaltet werden muss. Dann kann man einen Umzug in eine Wohnung, in der schon mal ein Anschluss war, zu sofort machen. Vollkommen ohne Schaltarbeiten.

So wie ich das nun verstanden habe, möchte EWE, dass die Telekom einen zusätzlichen KVz auf Kosten eines anderen Betreibers errichtet. Dieser wird mit einem Glasfaserkabel dieses Betreibers versorgt. Der Anbieter beauftragt dann wieder die Telekom vom alten auf den neuen KVz umzuschwenken.
"Der Antrag beinhaltet beispielsweise die Forderung, dass die Telekom einen zusätzlichen Kvz auf dem Verzweigerkabel einrichtet, wenn über den bisherigen Kvz weniger als 30 MBit/s realisierbar sind. "

Das Gehäuse gehört dann zwar der Telekom, aber durch das Majoritätsprinzip bei Vectoring, darf nur ein Anbieter dort Vectoring aufbauen.
Den restlichen Bereich des betreffenden alten KVz auszubauen dürfte dann noch unattraktiver werden, weil weniger Kunden dran hängen.

Alle Klarheiten beseitigt?
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[2.1.1.1] butzepapa antwortet auf micha37
22.05.2014 21:42

einmal geändert am 22.05.2014 21:46
Benutzer micha37 schrieb:
Das starre Netz meint, dass die komplette Leitung HVT bis APL nicht mehr umgeschaltet werden muss. Dann kann man einen Umzug in eine Wohnung, in der schon mal ein Anschluss war, zu sofort machen. Vollkommen ohne Schaltarbeiten.
Alle Klarheiten beseitigt?

Davon träumt man schon lange, wird es in D definitiv nie geben, weil immer
weiter gebaut wird. Hinzu kommt das ab dem APL das Kabel dem Kunden/
Hauseigentümer ist. Wenn der was ändert war`s das.

Zum Thema:
Wieviele Mio EUR will die EWE-Tel denn in die Hand nehmen ?
Um dies zu schaffen müssen erstmal Leitungslängen definiert werden,
mit den üblichen Ausnahmen, um eine 50 MBit/s Leitung zu garantieren.
Dann gibt es noch die Kleinigkeit zu Vollbringen ca. 20-30T KV`s (MFG 18 / 12)
bundesweit aufzustellen, und letztendlich die VzK umschalten.
Dummerweise muss das Ganze noch dokumentiert werden....
Viel Spass bei SE