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Weiterer Netzausbau wird also gestoppt?


14.04.2015 11:46 - Gestartet von rolf_berg
Wie ist das Verhalten von Telefonica zu interpretieren? Basteln die jetzt 1,5 Jahre, um beide Netze zu vereinen und bauen das Netz in der Zwischenzeit nicht weiter aus? Und falls sie weiter ausbauen, welches Netz (E+, O2)? Das ist nämlich nicht egal, denn bei LTE wird die Netzzusammenschaltung ja noch lange dauern. Bis dahin sind die Nutzer auf das jeweilige Teilnetz angewiesen, welches aber sicher nicht weiter doppelt ausgebaut wird. Man muss neben Stillegungen von Basisstationen also auch mit einem de facte Stopp des Netzausbaus rechnen. Für O2 wird sicher nicht mehr UMTS ausgebaut (jetzt egal, da Roaming mit E+) und für E+ Kunden wird sicherlich nicht mehr LTE2600 weiter außerhalb von Großstädten ausgebaut, weil dann eh LTE800 besser geeignet ist. Benachteiligt sind also einzig E+ Kunden. Deren Netz wird vom Roaming stärker belastet, ihr Netz wird nicht weiter ausgebaut und LTE800 können sie noch lange Zeit nicht nutzen. Vom Roaming und der Netzzusammenlegung profitieren vor allem O2 Kunden.
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[1] IMHO antwortet auf rolf_berg
14.04.2015 13:59
Benutzer rolf_berg schrieb:
Wie ist das Verhalten von Telefonica zu interpretieren? Basteln die jetzt 1,5 Jahre, um beide Netze zu vereinen und bauen das Netz in der Zwischenzeit nicht weiter aus?

Was für ein Tonfall! Welches der Netze meinen denn der werte Herr?
Das EGSM-900, das DCS1800, das UMTS2100, das LTE1800-Netz von Eplus?
Oder das EGSM-900, dass DCS1800, das UMTS2100, das LTE800 oder das LTE2600-Netz des früheren O2-Netzes?

Und falls sie weiter ausbauen, welches Netz (E+, O2)? Das ist nämlich nicht egal, denn bei LTE wird die Netzzusammenschaltung ja noch lange dauern. Bis dahin sind die Nutzer auf das jeweilige Teilnetz angewiesen, welches aber sicher nicht weiter doppelt ausgebaut wird.

Wahrscheinlich ist der werte Herr zu eine Zeitpunkt E+Kunde geworden, da ihm die Netz-Versorgung von E+ gut genug war. Und jetzt beklagt er sich über einen imaginierten, nicht stattfindenden Ausbau! Im O2-Netz!

Man muss neben Stillegungen von Basisstationen also auch mit einem de facte Stopp des Netzausbaus rechnen. Für O2 wird sicher nicht mehr UMTS ausgebaut (jetzt egal, da Roaming mit E+) und für E+ Kunden wird sicherlich nicht mehr LTE2600 weiter außerhalb von Großstädten ausgebaut, weil dann eh LTE800 besser geeignet ist.

Getretener Quark! E+ hat bislang lediglich in den Städten LTE1800 angefasst. Die haben keine einzige LTE2600-Station in Betrieb genommen. (Als hätten beide Telefonkonzerne die Fusion geahnt, haben O2 und E+ auf grundsätzlich verschiedenen LTE-Frequenzen angefangen, LTE zu ordern und zu errichten.)

Benachteiligt sind also einzig E+ Kunden. Deren Netz wird vom Roaming stärker belastet, ihr Netz wird nicht weiter ausgebaut und LTE800 können sie noch lange Zeit nicht nutzen. Vom Roaming und der Netzzusammenlegung profitieren vor allem O2 Kunden.

Auch das wurde hier schon wiederlegt. Zeige der werte Herr bitte erstmal die überlasteten E+UMTS-Zellen vor, die durch das Roaming der O2-Kunden dicht werden! Durch die Öffnung der UMTS-Zellen in der Stadt profitieren beide Kundenlager. Denn je besser die Funkverbindung, desto leistungsfähiger die Modulation QAM16/QAM64 usw. und desto mehr Kapazität steht allen Teilnehmern zur Verfügung. Hier profitieren die E+Kunden ganz bestimmt. Und auf dem Land ist E+auch nicht an jeder Ecke besser als O2! Eine teil-ausgelastete Zelle durch eine Verdopplung der Kundenzahl zu übelasten ist auch nicht so einfach wie es im ersten Moment klingt.

Es ist alles nachlesbar gemeldet worden. Die Versteigerung der Funklizenzen für die nächsten Jahre steht an. Erwartet wird, dass E+ im Bereich 1800MHz jede Menge Bandbreite mit Wirkung zum 31.12.2015 abgeben muss und das hat auch damit zu tun dass beide Konzerne O2 und eben auch E+ als kleine Netze so schlecht gewirtschaftet haben, dass die Fusion nicht nur schlau, sondern auch eine Flucht noch vorne war.
Genauso wie das obige Gejammere könnte ich behaupten, E+ könnte sich ohne Fusion gar nicht mehr leisten die 1800er Frequenzen zu bunkern und würde dann eben mit Wirkung zum 31.12.2016 mit zu wenig Frequenzen dastehen!
Tue ich nicht! Die Fusion ist dafür gut an Stelle zweier kränkelnder Netzbetreiber, drei starke Netzbetreiber in Deutschland zu haben. Die fusionierte UMTS-Kapazität wird sicherlich stagnieren und auch reduziert werden. Gleichzeitig werden immer mehr Kunden bei Vertragsverlängerungen LTE-Handys erwerben und die UMTS-Netze nur noch "im Notfall" benutzen. Bin ich Hellseher, ob dann die UMTS-Netze nicht sogar irgendwann leerstehen?
Die Reihenfolge zuerst das UMTS-Roaming zum Laufen zu bringen,, weil dadurch auch die Abdeckung mit Sprachtelefonie sofort besser wird bevor man sich an die Veränderung der LTE-Zusammenschaltung ranmacht ist sinnvoll. Und wenn VoLTE wirklich einsatzfähig ist gibt es auch LTE für alle Telefonica-Kunden, auf 800,1800 und 2600MHz vielleicht sogar auf 2100, mal sehen. Und irgendwann in ferner Zukunft wird UMTS abgebaut werden, damit man mit ca. doppelter spektraler Effizienz doppelt soviele Daten pro Bandbreite und Zeit zu den Kunden schubsen kann und auch der werte Herr werden sich darüber freuen.

Herr Dirks muss jetzt mit möglichst wenig Geldverschwendung eine fusioniertes Netz zum Laufen bringen, das damit zu Recht kommt, wenn Telefonica bei der nächsten Versteigerung 1800er DCS-Frequenzen verliert. Trotzdem muss die Sprachtelefonie funktionieren. Und es muss Geld übrig bleiben für den zukunftsträchtigen LTE-Ausbau denn der ist wichtig. Sollte Telefonica mit der UMTS-Fusion bereits im Juni fertig sein, bekommen die Monteure doch nicht hitzefrei und machen dann 1,5 Jahre lang nichts. Was wie und in welcher Reihenfolge verraten die doch nicht mehr vor der Versteigerung. Jetzt wird erstmal gezeigt, dass sie bei der Versteigerung im 1800er-Frequenzbereich nicht erpressbar sind. Wie die Versteigerung wirklich ausfällt, weiß doch niemand. (ich auch nicht) Und Kunden verprellen will Dirks auch nicht.
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[2] joce antwortet auf rolf_berg
14.04.2015 15:07
also, ich finde rolf_berg hat Recht.

Die Fusion der beiden Netze kommt für E-Plus Kunden zunächst einem 3G Ausbaustopp gleich. Bis zur Versteigerung tut sich da jetzt nichts mehr. Das wirkliche zusammenschalten aller Basisstationen zu einem Netz wird noch eine ganze Zeit auf sich warten lassen.

Momentan sieht es ja so aus: Durch das National-Roaming gibt es jetzt zwei verfügbare Netze, die sich Gegenseitig aber leider nicht wirklich ergänzen. Erst bei komplettem Funkverlust bucht sich das Handy ins andere Netz ein. Ein Gesprächsabbruch kann nicht verhindert werden. Ebenfalls muss ich mit einer schlechten bis gar nicht zur Verfügung stehenden Internetverbindung am Randbereich auskommen, bis sich das Handy wieder bei kompletten Funkverlust ins andere Netz einbucht.

An diesen Randbereichen wird das stärkere Netz jetzt von beiden Kundengruppen beansprucht. Da ist doch zwangsläufig mit einer Überlastung zu rechen.

Eine Zusammenschaltung der 4G-Netze anstelle des Roamings ist für Sommer 2016 geplant.
Es wird spannend ob die Techniker vorher die 3G-Netze zu einem vereinen werden, oder ob das National-Roaming für 3G bestehen bleibt.

Ich war o2 Kunde. Ich war auch E-Plus Kunde. Aus bekannten Gründen bin ich es nicht mehr.

Was für ein Tonfall hat IMHO??? Ist das in Wirklichkeit der o2 Vertrieb oder einfach nur ein glücklicher o2 Kunde???
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[2.1] rems antwortet auf joce
14.04.2015 15:44
Ich schlage mich dann mal auf die Seite von IMHO:

Bisher gab es noch keine negativen Dinge zum Netz-Roaming. Ich, als o2-Kunde, freue mich darüber, nun auch auf dem Land eine UMTS-Versorgung genießen zu können.

Benutzer joce schrieb:
Momentan sieht es ja so aus: Durch das National-Roaming gibt es jetzt zwei verfügbare Netze, die sich Gegenseitig aber leider nicht wirklich ergänzen. Erst bei komplettem Funkverlust bucht sich das Handy ins andere Netz ein.

Das kann ich so überhaupt nicht bestätigen, bei meiner Freundin in Glashütten (Hessen) bucht sich mein Handy direkt ins E-Plus Netz ein, obwohl ich mit vollem Empfang im GSM Netz von o2 bin! Deine Behauptung kann ich als nicht nachvollziehen.

Benutzer joce schrieb:
Die Fusion der beiden Netze kommt für E-Plus Kunden zunächst einem 3G Ausbaustopp gleich.

Wurde denn vorher ausgebaut?! Meines Wissens nach wurde nur aufgerüstet, nicht aber neu ausgebaut... Also keine große Veränderung im Vergleich zu vorher.

Benutzer joce schrieb:
Bis zur Versteigerung tut sich da jetzt nichts mehr.

Warum auch, Telefonica muss ja zeigen das sie auch so stark und gut aufgestellt sind.

Benutzer joce schrieb:
Ich war o2 Kunde. Ich war auch E-Plus Kunde. Aus bekannten Gründen bin ich es nicht mehr.
Was sind denn die Gründe?
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[2.1.1] IMHO antwortet auf rems
14.04.2015 18:42
Benutzer rems schrieb:

Benutzer joce schrieb:
Momentan sieht es ja so aus: Durch das National-Roaming gibt es jetzt zwei verfügbare Netze, die sich Gegenseitig aber leider nicht wirklich ergänzen. Erst bei komplettem Funkverlust bucht sich das Handy ins andere Netz ein.

Das kann ich so überhaupt nicht bestätigen, bei meiner Freundin in Glashütten (Hessen) bucht sich mein Handy direkt ins E-Plus Netz ein, obwohl ich mit vollem Empfang im GSM Netz von o2 bin! Deine Behauptung kann ich als nicht nachvollziehen.

Da muss ich aber fairer Weise betonen, dass Du joice missverstehst. Technisch geht es nur ums UMTS<->UMTS-Roaming. Erst nach UMTS-Verlust wird ins UMTS-Roamingnetz umgebucht und somit springt Dein O2-Handy von O2-GSM bereitwillig ins UMTS-Roaming. Joice kritisiert die Zustände beim Wechseln von UMTS-Heimatnetz zum (Firmeninternen) UMTS-Roamingnetz.

Manchmal vermute ich, dass hinter der Strategie immer "Base+" anzuzeigen, die Strategie steht, dass die Eplus-Simkarten-Besitzer nicht so deutlich sehen sollen, wann der E+UMTS-Mast ins O2-Netz technisch integriert wurde. Allerdings sollte es dann doch weniger Probleme geben, sobald eine Eplus-Karte sich ständig im O2-Netz bewegt.
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[2.2] IMHO antwortet auf joce
14.04.2015 18:26
Benutzer joce schrieb:
also, ich finde rolf_berg hat Recht.

Was für ein Tonfall hat IMHO??? Ist das in Wirklichkeit der o2 Vertrieb oder einfach nur ein glücklicher o2 Kunde???

Nein ich bin absolut Privatperson, arbeite weder direkt oder indirekt von/bei/für oder sonstwie im Dunstkreis eines Mobilfunkbetreibers. Ich lese einfach seit der ersten Stunde Teltarif und kann mich noch an die Zeiten erinnern als Call-by-Call eingeführt wurde und die 01019 nich mehr 19Pfennig (!) sondern 9,5Pfennig pro Minute bzw. 19Pfennig pro 2 Minuten verlangt hat.

Eplus und O2 als Konkurrenten wurde tausendmal totgesagt. Und 900mal haben es die beiden Frimen geschafft nebeneinander zu existieren. Aber letzlich hat Eplus bereits bei der LTE800-Versteigerung geschwächelt. Es ist zwar hübsch, dass Eplus das UMTS-Netz ausgebaut hat, zumal es ja keine 800er Frequenz zur Verfügung hat. Aber es ist halt auch fürchterlich teuer dreimal soviele Türme errichten zu müssen, um dieselbe dünnbesiedelte Fläche auf dem Land mit UMTS2100 zu erschließen im Vergleich dazu, was es kostet wenn man irgendeine Freqeunz 700-900MHz benutzt.
Vielleicht-eventuell hätte die Strategie LTE900 oder UMTS900 auf dem Land einzuführen Eplus am Leben halten können, aber selbst dafür hat es nicht gereicht. Das ging nie an den Start, auch wenn es in anderen Ländern UMTS850 samt verfügbarer Endgeräte gibt.
Und jetzt hat der Besitzer einer LTE800-Frequenz Eplus aufgekauft. Warum wohl gab es keine Investoren die bei KPN Land gesehen haben, dass Eplus O2 schluckt?!?
Egal wieviel besser die Gesprächsqualität bei Eplus im Vergleich zur Gesprächsqualität von O2 war und jetzt noch ist. - In dünnbesiedelten Regionen, in denen in denen sich 1800er oder 2100er Zellen, egal ob UMTS oder LTE nicht rechnen wird LTE der Befreiungsschlag werden und schlagartig von EDGE mit 200-300kbit/s mit deutlich mehr als 10MBit/s einschlagen, sobald VoLTE verfügbar ist.
Bezüglich der Einschätzung wann LTE800 mit VoLTE so gut funktioniert, dass man auf einen UMTS-Ausbau verzichten kann haben übrigens sowohl Vodafone als auch Telefonica daneben gelegen und zu weit in die Zukunft gedacht. Sie haben es versäumt ihre Kunden breitflächig mit LTE-fähigen Geräten einzudecken und mit LTE800 auf dem Land durchzustarten. - Wie denn auch wenn VoLTE bis heute noch nicht funktioniert. Das waren herbe Fehleinschätzungen und die Leute sind zur magenta-Telekom. Aber die Einschätzung war lediglich in ihrem Zeitachse falsch-optimistisch. Genauso wie die Prognose "morgen ist Eplus tot" 10 Jahre lang verfrüht posaunt wurde. Aber die Trends laufen qualitativ dennoch so wie vorhergesagt ab.
VoLTE wird ein Renner, gerade auch zur Versorgung ländlicher Regionen, die aus Kostengründen keine UMTS2100 mehr kriegen werden. Und dann werden auch wieder alle happy sein. Wäre Eplus nicht geschluckt worden, stünde E+ mit dem Rücken an der Wand. So aber wird es total spannend, wann Telefonica fusionata ein richtig attraktives Netz haben wird, das in der Oberklasse auch noch mitspielt. Und für Geschäftskunden attraktiv wird die bei 20 Euro-Preisunterschied/Monat das teurere Netz nehemen, sobald sie hören das preiswerter Netz hat ein Funkloch mehr als das teurere. Bis dahin ist es noch einige Milliarden Euro Investitionen weit.
Aber mit der vergrößerten Kundenbasis kann der fusionierte Konzern dies schaffen. Es war ein historischer Fehler in Deutschland (und anderen Ländern) kein UMTS 850 oder whatever im low-Frequency-Bereich einzuführen. Der wird jetzt korrigiert, indem LTE800 evtl. auch LTE700 und LTE900 eingeführt werden.
Ich persönlich erwarte, dass da einige kleinere Überraschungen kommen. Vielleicht wird das gesamte O2 NEtz bedingungslos für alle E+ Karten freigeschaltet (ohne E+Masten-Priorisierung) und das gesamte EGSM-900-Band von EPlus auf LTE umgestellt, damit auf dem Land statt biszu 75Mbit/s eben biszu 150Mbit/s gehen.
Telefonica ist aus betriebswirtschaftlicher Logik auf Grund seiner Kundenstruktur als häßliches Entlein in der Lage als erster die LTE-Aufschläge fallen zu lassen und stattdessen allen Kunden die LTE-Zellen anzubieten. Magenta und die Roten versuchen noch saftige LTE-Aufschläge von den Geschäftskunden zu kassieren. Deshalb sympathisiete ich mit Telefonica. Weil mir die technische und die marketingtechnische Entwicklung gefällt. Aber mir ist auch klar, das Telekom-USA sich in den USA nach denselben Regeln verhält und die Betriebswirte auf allen Seiten einfach nur ihr Handwerk machen. Ihre Positition einschätzen und entsprechend handeln.
Wenn eines Tages in den LTE-Netzen für Discount-Kunden dieselben Tempolimits von 7,2Mbit/s oder 14,4MBit/s gelten wie in den UMTS-Netzen, dann hat Telefonica begonnen seine LTE-Netze auszulasten und versucht die Leute, die mehr Speed wollen in höherpreisige Tarife zu schubsen. Aber solange solche Aktionen wie Highspeed für jedermann aufgelegt werden zeigt das nur an, dass die LTE-Netze noch leerstehen, während die UMTS-Netze zwar ausgelastet sind aber deren Erweiterung betriebswirtschaftlich trotzdem nicht lohnt. In diesem Zwischentadium sind wir etwa. Und bei WinSim gibt es zur Zeit 1GB im LTE-Netz für 3,99/Monat mit 50 Gratisminuten (natürlich nur im Fallbacknetz UMTS/GSM nutzbar). Mei, wenn man da wirklich den Verdacht hat, als Eplus-Kunde benachteiligt zu werden muss man halt mal 9,95 Anmeldegebühr in die Hand nehmen.
Aber Dirks liest hier garantiert nicht in dem Stil mit, dass er sich vom Jammern beeindrucken lässt. Die Konzentrieren sich auf die Frequenzversteigerung und darauf dann möglichst schnell im Vergleich zu Vodafone gut darzustehen.
Vielleicht wird es O2 Kunden geben die den Eplus Kunden Bandbreite "wegnehmen" ! Ja was ist denn das für eine Diskussion. Hat irgendjemand von denjenigen die hier Jammern ein vererbtes Vorrecht? Hat irgendjemand Millionen oder Milliarden Euro bezahlt und Eplus (eine Marke, die es als Firma gar nicht mehr gibt) persönlich gekauft? Sollen Telefonica-Kunden die bei O2 unterschrieben haben benachteiligt werden, weil die Funkmasten früher in grüner Farbe gefunkt haben? Die Unterteilung E+ und O2 ist Vergangenheit. Euch gehört der Stuhl auf dem ihr sitzt, aber nicht die Firma deren Kunden ihr seid. Über kurz oder lang wird der Mobilfunk mit drei attraktiven Netzen spannender werden als mit zwei kränkelnden Netzen. Und ich falle noch immer vom Glauben ab, wenn am Kindinger Berg die Kleine im Auto aus Reihe zwo vorgröhlt, dass ihr Handy gerade die UMTS-Verbindung zum WhatsApp, Viper oder whatever verloren hat. Hier muss Telefonica einfach investieren. - Egal ob in grün-blau gestreifte Funkmasten oder einfach nur in funktionsfähige Masten. Und nach Lage der Dinge wird das ein LTE800-Füllsender werden. Für was anderes wird der Haushaltsplan nicht langen, außer für eine LTE900-Überraschung. Aber diese Eier schlüpfen nicht an Ostern sondern erst nach der Versteigerung.
Wer sich ärgern will, soll sich ärgern. Ich beobachte das einfach nur sehr interessiert und versuche in den Abläufen eine Logik zu entdecken. Gemacht habe ich diese Regeln nicht.
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[3] Donaldfg antwortet auf rolf_berg
18.04.2015 15:04
Hallo,

Benutzer rolf_berg schrieb:
Wie ist das Verhalten von Telefonica zu interpretieren? Basteln die jetzt 1,5 Jahre, um beide Netze zu vereinen und bauen das Netz in der Zwischenzeit nicht weiter aus? Und falls sie weiter ausbauen, welches Netz (E+, O2)? Das ist nämlich nicht egal, denn bei LTE wird die Netzzusammenschaltung ja noch lange dauern.

Bei LTE dauert die Netzzusdammenschaltung bis Sommer 2016 was ich für sehr schnell halte.
>Bis dahin sind die Nutzer auf das jeweilige Teilnetz
angewiesen, welches aber sicher nicht weiter doppelt ausgebaut wird. Man muss neben Stillegungen von Basisstationen also auch mit einem de facte Stopp des Netzausbaus rechnen.

Es stimmt nicht in einigen Regionen hat Eplus noch UMTS installiert und LTE freigeschaltet also das nur etwas für die O2 Kunden passiert stimmt so nicht.
Außerdem Epluskunden Prepaidkunden surfen immer noch frei im LTE Netz gibt es bei O2 bis heute nicht.