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Werbung nach 20 Uhr


25.06.2001 10:07 - Gestartet von telly
soll meiner Meinung nach verboten bleiben. Aber Werbung vorher ist in Ordnung - sonst gehen die Gebühren ins Unermessliche. Es ist ja schließlich kein Zufall, dass Premiere World nicht den Anlauf hat, den es gerne hätte. Die sind einfach zu teuer. Und wenn die öffentl.-rechtl. nur noch gebührenfinanziert sind, werden noch teuerer als sie eh schon sind.

Euer
Telly
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[1] PNO antwortet auf telly
25.06.2001 12:38
Bei 50 öffentlich-rechtlichen Radiostationen und gut 20 öffentlich-rechtlich Fernsehstationen, dazu digitale Programme und tausende Seiten Internetangebote der staatlichen Sender frage ich mich ob hier noch "Grundversorgung" herrscht. Andere Länder unterhalten 3-4 staaatliche Kanäle, einen Auslandsssender, und eine Handvoll Radioprogramme. Erstmal sollten diese Massen an öffentlichen Kanälen gewaltig reduziert werden. Und von dem frei gewordenen Kapital kann dann auch ein werbefreies und hochwertiges staatlichen Fernsehen finanziert werden. Wenn es einmal soweit ist, dann werde ich mir auch einen Fernseher kaufen (und anmelden.)

Ralf

Benutzer telly schrieb:
soll meiner Meinung nach verboten bleiben. Aber Werbung vorher ist in Ordnung - sonst gehen die Gebühren ins Unermessliche. Es ist ja schließlich kein Zufall, dass Premiere World nicht den Anlauf hat, den es gerne hätte. Die sind einfach zu teuer. Und wenn die öffentl.-rechtl. nur noch gebührenfinanziert sind, werden noch teuerer als sie eh schon sind.

Euer
Telly
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[1.1] Mobilis antwortet auf PNO
25.06.2001 16:08
ich möchte die qualität der sendungen, informationen und internetangebote (wiso, tagesschau, zdfmsnbc, usw..) nicht missen. wir sollten glücklich sein, das zu haben.

ich kann in anderen ländern die qualität der öffentlich rechtlichen teilweise nicht mehr von rtl2 unterscheiden.

und noch was, deutschland ist das bevölkerungsreichste land der eu, da können wir ruhig mehr sender haben als niederlande oder polen oder frankreich

Benutzer PNO schrieb:
Bei 50 öffentlich-rechtlichen Radiostationen und gut 20 öffentlich-rechtlich Fernsehstationen, dazu digitale Programme und tausende Seiten Internetangebote der staatlichen Sender frage ich mich ob hier noch "Grundversorgung" herrscht. Andere Länder unterhalten 3-4 staaatliche Kanäle, einen Auslandsssender, und eine Handvoll Radioprogramme. Erstmal sollten diese Massen an öffentlichen Kanälen gewaltig reduziert werden. Und von dem frei gewordenen Kapital kann dann auch ein werbefreies und hochwertiges staatlichen Fernsehen finanziert werden. Wenn es einmal soweit ist, dann werde ich mir auch einen Fernseher kaufen (und anmelden.)

Ralf

Benutzer telly schrieb:
soll meiner Meinung nach verboten bleiben. Aber Werbung vorher ist in Ordnung - sonst gehen die Gebühren ins Unermessliche.
Es ist ja schließlich kein Zufall, dass Premiere World nicht den Anlauf hat, den es gerne hätte. Die sind einfach zu teuer.
Und wenn die öffentl.-rechtl. nur noch
gebührenfinanziert sind, werden noch teuerer als sie eh schon sind.

Euer
Telly
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[1.1.1] GAJK antwortet auf Mobilis
04.07.2001 08:45
Benutzer Mobilis schrieb:
ich möchte die qualität der sendungen, informationen und internetangebote (wiso, tagesschau, zdfmsnbc, usw..) nicht missen. wir sollten glücklich sein, das zu haben.

Haben und haben-müssen ohne zu wollen das sind doch kleine Unterschiede, oder ?.

Es sollen nur die finanzieren die es brauchen und sehen wollen.

ich kann in anderen ländern die qualität der öffentlich rechtlichen teilweise nicht mehr von rtl2 unterscheiden.


Das ist doch egal !!! Andere Länder interessieren uns nicht. Wenn ich nichts für Fernsehen bezahlen will, bleibt mir nur Qualität der privaten Sender.
Will ich ARD und ZDF,dann zahle ich auch dafür !

Aber dann will ich dort keine Werbung sehen. Ich zahle nicht Unmengen von Geld um dann noch Werbung zu sehen !
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[1.2] 602sl antwortet auf PNO
01.07.2001 21:48
Vollkommen richtig! Früher als es nur 3 Programme gab, konnte mit etwas Mut tatsächlich von "Grundversorgung" gesprochen werden (eigentlich würde hierfür auch 1 Kanal genügen).

Vielmehr haben wir in Deutschland eine Art "Zwangs-Pay-TV" (ARD, ZDF mit ständig sinkendem Qualitätsanspruch und ein funktionierendes Privatfernsehen.

Auch ich mag viele Sendungen von ARD und ZDF. Aber warum immer mehr Kanäle und aufgeblähte Korrespondentennetze? Ökonomisch betrachtet ist das was ARD und ZDF betreiben, typisch für Staatswirtschaft! Nur zahlen muss der Zuschauer - ohne überhaupt gefragt zu werden!

Ich fordere einen Übergang zu verschlüsseltem ÖR-Fernsehen.

Es kann doch nicht angehen, hier von "Grundversorgung" zu sprechen, gleichzeitig aber das was die Bürger wirklich brauchen ständig mit neuen Steuern und Abgaben zu belegen - oder weiterhin staatlich ineffizient über-zu-regulieren (Benzin, Lohnnebenkosten, Internet, Gema, etc.).

Und beispielsweise die Fussball-WM als "Allgemeingut" darzustellen und fast schon zwangsweise teuer im ÖR zu senden. Auch ich werds mir angucken, wäre aber bereit dafür auch was zu zahlen - muss ich ja auch wenn ich ins Kino will.

602sl

Benutzer PNO schrieb:
Bei 50 öffentlich-rechtlichen Radiostationen und gut 20 öffentlich-rechtlich Fernsehstationen, dazu digitale Programme und tausende Seiten Internetangebote der staatlichen Sender frage ich mich ob hier noch "Grundversorgung" herrscht. Andere Länder unterhalten 3-4 staaatliche Kanäle, einen Auslandsssender, und eine Handvoll Radioprogramme. Erstmal sollten diese Massen an öffentlichen Kanälen gewaltig reduziert werden. Und von dem frei gewordenen Kapital kann dann auch ein werbefreies und hochwertiges staatlichen Fernsehen finanziert werden. Wenn es einmal soweit ist, dann werde ich mir auch einen Fernseher kaufen (und anmelden.)

Ralf
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[1.3] phishy antwortet auf PNO
04.07.2001 16:28
Benutzer PNO schrieb:
Bei 50 öffentlich-rechtlichen Radiostationen und gut 20 öffentlich-rechtlich Fernsehstationen, dazu digitale Programme und tausende Seiten Internetangebote der staatlichen Sender frage ich mich ob hier noch "Grundversorgung" herrscht.

Du hast allerdings nicht beachtet, daß die meisten Rundfunkansctalten der ARD lediglich regional arbeiten, so daß in einer Region in der Regel auch nur 3-4 öffentliche Fernsehsender (ARD, ZDF, 3. Programm) über Antenne angeboten werden, über satelit und Kabel sind es mehr, dies kostet ja aber auch nicht extra. Das Hauptprogramm der ARD wird von den einzelnen Rundfunkanstalten anteilig gestaltet (z.B. Tagesschau vom NDR in Hamburg). Die lokalen Rundfunkanstalten werden übrigens hauptsächlich über die Gebühren der Versorgungsregion bezahlt (ok es gibt noch einen Ausgleichsfaktor für kleinere Anstalten), die bundesweiten Programme werden von einem gewissen Prozentsatz an den bundesweiten Gebühren bezahlt. Wo ist also daß Problem der Programmvielfalt.
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[2] Keks antwortet auf telly
25.06.2001 20:02
Benutzer telly schrieb:
soll meiner Meinung nach verboten bleiben. Aber Werbung vorher ist in Ordnung - sonst gehen die Gebühren ins Unermessliche.

Das sehe ich auch so. Ich finde es gut, dass es ab 20 Uhr oder 20.15 Uhr keine Werbung mehr gibt. "Dieser Film wird Ihnen präsentiert von..." finde ich noch gerade akzeptabel, sofern er wirklich vor dem Film und/oder nach dem Film kommt, ohne dass dieser dadurch aufgeteilt oder der Nachspann weggelassen wird.

Im übrigen habe ich letztens sogar auf Pro7 einen Film, der über 2 Std. ging, absolut OHNE Werbung gesehen! Es ware die Wiederholung in der Nacht zwischen ca. 3 und 6 Uhr (Film "Sleepers"). Ich hatte es um 20.15 Uhr verpasst, ihn aufzunehmen, aber da hätten eh' Werbung und der DotWin gestört. So war es genial, ihn ohne zu schneiden werbefrei aufnehmen zu können. Ich schaue gerne nachts! Weniger und kürzere Werbeblöcke. Nur leider ist die Werbung schlechter.

Liebe Grüße, Keks.
keks.de