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Hälfte / Drittel / Viertel


29.05.2014 08:37 - Gestartet von Funker

Die theoretischen Werte kann man getrost aufteilen: In den "großen" LTE und ODFM-Zellen können sich auch mehrere Züge bewegen.

Intelligent wäre es, wenn sich der Zug als Einziger bei den Basisstationen anmeldet und dann der ganze Anmeldeverkehr intern im Zug stattfindet. Sonst stören sich die Handys / Smartphones / Laptops mit höchster Sendeleistung gegenseitig, so dass die Anmeldung ewig dauert oder ganz misslingt.
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[1] blumes antwortet auf Funker
29.05.2014 13:48
Benutzer Funker schrieb:

Die theoretischen Werte kann man getrost aufteilen: In den "großen" LTE und ODFM-Zellen können sich auch mehrere Züge bewegen.

Intelligent wäre es, wenn sich der Zug als Einziger bei den Basisstationen anmeldet und dann der ganze Anmeldeverkehr intern im Zug stattfindet. Sonst stören sich die Handys / Smartphones / Laptops mit höchster Sendeleistung gegenseitig, so dass die Anmeldung ewig dauert oder ganz misslingt.
Genau. Mit dem IMSI-Catcher funktioniert sowas für die Telefonie schon lange.
Wäre ja evtl. Dann auch mehr Bandbreite und zuverlässigere Technik möglich. Allerdings - wenn ich an die Klimaanlagen denke...
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[2] Kai Petzke antwortet auf Funker
30.05.2014 16:07
Benutzer Funker schrieb:

Intelligent wäre es, wenn sich der Zug als Einziger bei den Basisstationen anmeldet und dann der ganze Anmeldeverkehr intern im Zug stattfindet.

Genau das ist ja die Idee hinter dem Zug-WLAN: Die Geräte melden sich im Zug an, und nur der WLAN-zu-4G/3G/Flash-OFDM-Umsetzer muss die Zelle wechseln. Und da mehr Endgeräte WLAN können als 3G oder gar 4G, kommen entsprechend mehr Bahnkunden in den Genuss des mobilen Internets. So viel zur Theorie.

In der Praxis scheitert die Lösung an der bei Tempo 300 fast schon sekündlich schwankenden Kanalqualität, fehlendem (oder suboptimal implementiertem) Bandbreitenmanagement und den Unzulänglichkeiten des tcp/ip-Protokolls, das viel zu träge auf Bandbreitenänderungen reagiert.


Kai
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[2.1] macneptun antwortet auf Kai Petzke
24.12.2014 13:05
Egal was man sich ausdenkt, mit hohen Datenraten wird da nie was draus.
Vermutlich stirbt jedes Konzept bei den hohen Geschwindigkeiten schon durch die Reflexionen und die bereits zitierte Kanalqualität.

Bei Funkmessfahrten versteht man schon die Welt nicht mehr und erinnert sich zwanghaft an die Existenz der Physik.