Diskussionsforum
  • 07.02.2014 14:02
    Leiter Kundenverarsche³ schreibt

    Verstehe die Aufregung nicht.

    Verstehe aber sehr wohl die Provider. Bei den heutigen Margen muss man als betroffener Prepaidanbieter entweder mit Abschaltung oder mit einem Mindestnutzungsentgelt (selbst bei 1 €/Quartal wäre der Aufschrei dann wohl noch größer als bei einer Abschaltung) agieren.

    Wer dauerhaft etwas nutzen will, soll dauerhaft wenigstens einen kleinen Obolus zahlen. Eine Mindestnutzung ist fair. Das krampfhafte verbeißen in Prepaid kann ich heutzutage sowieso nicht mehr verstehen. Ich war zwar selbst großer Verfechter des Prepaid, aber bei den heutigen Möglichkeiten bei den Postpaidtarifen (= minimale Beträge ab 1,95 €/Monat, 7,5 Cent pro Einheit und bei 1-monatiger Kündigungsfrist) muss man mal ernsthaft überlegen, ob man nicht doch einen Mini-Vertragstarif nimmt. Früher ging's gleich immer um ganz andere Beträge - die Zeiten sind vorbei. Zum Glück. Das ist aber auch zugleich der Grund, warum die Provider die 100%-Gratismentalität eindämmen müssen. Auch das Bereitstellen und Bereithalten für eine Nutzungsmöglichkeit ist eine einseitig erbrachte Leistung. Eine kleine Gegenleistung hierfür zu erwarten ist legitim. Dann muss ich der Nutzer eben die Mindestnutzung in den Kalender eintragen. Schon wird nichts mehr vergessen. Problem gelöst! Leider haben viele Deutsche offenbar eine regelrechte Aasgeiermentalität. Bevor man zum Kalender greift, macht man lieber Volksaufstand im Netz...
  • 09.02.2014 15:47
    azubi antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
    Die aktuelle AGB-Änderung finde ich nicht okay. Warum? simyo hatte schon seit jeher eine Mindestnutzungsgebühr, da man regelmäßig aufladen musste/muss, sonst wurde/wird die Karte deaktiviert.

    Ob jemand die Karte regelmäßig nutzt, sollte ihm selbst überlassen werden. Man sollte alternativ lieber ein monatliches Mindestnutzungsentgelt (n EUR pro Monat oder Quartal) bei Inaktivität einführen. Das wäre transparent und auch kundenfreundlicher als diese neuen Drohkulissen.
  • 10.02.2014 08:44
    Ali.As antwortet auf Leiter Kundenverarsche³
    Benutzer Leiter Kundenverarsche³ schrieb:
    > Verstehe aber sehr wohl die Provider. Bei den heutigen Margen
    >
    muss man als betroffener Prepaidanbieter entweder mit Abschaltung
    >
    oder mit einem Mindestnutzungsentgelt ... agieren.

    Eine Abschaltungandrohung hat nur Sinn bei Anbietern, deren SIM-Karten "unbegrenzt" gültig sind,

    nicht aber bei Anbietern wie den genannten E-Plus-Marken Simyo, Blau usw.,
    wo es noch eine durch die Aufladung bestimmte Phonetime gibt (so wie früher bei allen Anbietern)
    und dadurch nicht genutzte und nicht aufgeladene SIM-Karten sowieso nach einer festgelegten Zeit abgeschaltet werden.


    Benutzer Leiter Kundenverarsche³ schrieb:
    > ... bei den heutigen Möglichkeiten bei den Postpaidtarifen
    >
    (= minimale Beträge ab 1,95 €/Monat, 7,5 Cent pro Einheit und
    >
    bei 1-monatiger Kündigungsfrist) muss man mal ernsthaft überlegen,
    >
    ob man nicht doch einen Mini-Vertragstarif nimmt.

    Der wichtigste Vorteil von Prepaid gegenüber Postpaid ist IMHO
    nicht der kleine Preis,
    sondern die große Sicherheit vor Schockrechnungen.