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Faktor Zehn


31.01.2014 13:07 - Gestartet von Testperson
Lieber Herr Weidner, die gängigen Festnetzanbieter genehmigen sich für Gespräche in die Mobilfunknetze immer noch knapp 20 cent/Min. Der Teltarif-Rechner weist für die günstigsten Callbycaller idR knapp zwei cent aus. So lange Telekom, 1und1 und Co. immer noch glauben, das Zehnfache verlangen zu können, ist CbC für den Markt unverzichtbar.
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[1] MrMarschel antwortet auf Testperson
31.01.2014 13:14
Benutzer Testperson schrieb:
Lieber Herr Weidner, die gängigen Festnetzanbieter genehmigen sich für Gespräche in die Mobilfunknetze immer noch knapp 20 cent/Min.
Dann nimmt man eben das Prepaid Handy... Call by Call hat ausgedient!
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[1.1] Testperson antwortet auf MrMarschel
31.01.2014 14:15
Benutzer MrMarschel schrieb:
Benutzer Testperson schrieb:
Lieber Herr Weidner, die gängigen Festnetzanbieter genehmigen sich für Gespräche in die Mobilfunknetze immer noch knapp 20 cent/Min.
Dann nimmt man eben das Prepaid Handy... Call by Call hat ausgedient!

Nimm du dein Prepaid-Handy (aber bitte nicht mit dem Vetragshandy verwechseln). He he....
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[1.1.1] MrMarschel antwortet auf Testperson
31.01.2014 18:04
Benutzer Testperson schrieb:
Nimm du dein Prepaid-Handy (aber bitte nicht mit dem Vetragshandy verwechseln). He he....
Clown gefrühstückt?
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[1.2] Telebi antwortet auf MrMarschel
06.02.2014 03:42

einmal geändert am 06.02.2014 03:53
Benutzer MrMarschel schrieb:
Dann nimmt man eben das Prepaid Handy... Call by Call hat ausgedient!

Warum sollte ich mir extra für zuhause ein Prepaid-Handy zulegen?
(Ein Vertrags-Handy mit in Teilbereichen keineswegs, dafür aber in anderen recht, günstigen Tarifen habe ich ja bereits. Und Sie möchten doch wohl nicht andeuten, dass man jedes Mal mit der SIM-Karte rumpfriemeln soll, oder?!)

1.) habe ich dort bereits gute tragbare Festnetz-Telefone, die bei mir bestimmte Anforderungen erfüllen müssen (Kopfhörer-Anschluss, Trageclip, großes Telefonbuch), von daher würde ein zusätzliches Handy mit jenen Eigenschaften eine unnötige Extra-Ausgabe bedeuten. Dafür könnte ich lange teuer (dann auch ohne CbC, da haben Sie recht) telefonieren.
2.) wäre das ein weiteres Gerät, dass herum liegt und verbuddelt werden kann (z.B. durch die Kinder)
3.) müsste ich mich dann auch noch regelmäßig um das Nachkaufen der Pre-Paid-Karten kümmern und hätte -- die übliche Wahrscheinlichkeit angesetzt -- im entscheidenden Moment keine neue zuhause vor Ort. Was für ein Komfort-Verlust!

Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber Ihr Statement ist die übliche Herangehensweise von Leuten, die keinen Festnetz-Anschluss mehr besitzen und sich auch wenig bis keine Gedanken darüber machen, ob das für Freunde und Bekannte Kosten und Mühen bedeutet, und die ferner nicht oft ins Ausland telefonieren müssen.

Ein bisschen mehr Fantasie, bitte!
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[1.3] DerAgent antwortet auf MrMarschel
21.03.2014 12:50
Benutzer MrMarschel schrieb:
Dann nimmt man eben das Prepaid Handy... Call by Call hat ausgedient!

Dem stimme ich nicht zu, da ich mit Call by Call immer noch günstiger ins Ausland telefoniere (Festnetz und Mobilfunk) als mit der günstgsten Prepaid-Karte.
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[1.3.1] Robophone antwortet auf DerAgent
08.07.2014 18:05
Benutzer DerAgent schrieb:
Benutzer MrMarschel schrieb:
Dann nimmt man eben das Prepaid Handy... Call by Call hat ausgedient!

Dem stimme ich nicht zu, da ich mit Call by Call immer noch günstiger ins Ausland telefoniere (Festnetz und Mobilfunk) als mit der günstgsten Prepaid-Karte.


Wie ich sehe, sind Sie einbekennender Telekom-Festnetzkunde. Ich gebe zu, für ältere Menschen, die ein stabiles Festnetzgespräch mit Inländern und Ausländern führen möchten, ist klassische Telekom-Festnetzleitung ein idealer Weg.

Auch stimme ich zu, dass im Call-by-Call durch stark gefallene IC-Preise von Mobilfunk auf 1,5 Cent /Minute netto sehr günstige Gespräche von 1,6 bis 1.7 Cent /Minute von Telekomnetz in die deutsche Mobilfunknetze sich realisieren lassen können.

Im Vergleich zu 33 Cent /Minute im Telekom-Comfort Plus Tarif bzw 20 Cent/Minute bei den meissten DSL-Anbietern ein Schnäppchen, gerade, wenn man auch viel in die Mobilfunknetze und/oder Ausland telefoniert.

Es gibt allerdings einen erheblichen Hacken, der Call-by-Call nicht in jedem Fall günstiger gegenüber dem Prepaid erscheinen lässt.

Du zahlst dafür bei der Telekom eine Grundgebühr von ca.30 Euro Monatlich für die Möglichkeit zu telefonieren, ohne dabei überhaupt etwas an Telefongesprächen in Anspruch zu nehmen.

Während ein Prepaidnutzer nur dass zahlt, was er auch tatsächlich verbraucht.

Wenn ein Prepaidnutzer zu 9 Cent/Minute im Inland und ins Ausland telefoniert, kann er bis zu 6 Stunden im In-und-Ausland pro Monat telefonieren, bis er 32,40 Euro an Gesprächskosten verbraucht.

Der Telekomkunde schenkt jedoch dem Telekom diese 6 Stunden Gesprächszeit umsonst, nur, um scheinbar Call-by-Call zu nutzen im Form von Leerkosten (Grundgebühr).

D.h wenn ein Telekomnutzer über 6 Stunden pro Monat im Inland und /oder Ausland telefoniert, wird er pro Monat geringere Kosten haben, als ein Prepaisnutzer, der auch über 6 Stunden pro Monat zu 9 Cent telefoniert.

Wenn aber sowohl der Telekomnutzer, als auch Prepaidnutzer unter 6 Stunden pro Monat an Gesamtgesprächskosten bleiben zahlt der Telekomnutzer immer drauf.

D.h der Komfort mit besseren Sprachqualität im klassischen Festnetz mit Zusatzfutures erkauft sich mit hohen Leerlaufkosten.

Wer flexibel bleiben möchte wählt Prepaid, wer immer erreichbar sein will, wählt Telekomnetz.

Der Vorteil im Telekomnetz kann aber nur ab monatlichen Gesprächsteit von 6 Stunden Call-by-Call Mobilfunk/Ausland erreicht werden, abzüglich eventuell Sozialtarif (7.98 Euro Rabatt im City.Festnetz bei voller Ausschöpfung).

Im Endergebnis zahlen 90 % der Telekomkunden bei Grundgebührunfreien Tarifen immer drauf. 10% rechnet ständig und fährt besser als Prepaidler, allerdings unter Ausnutzung des Sozialtarifes und aufrund eines sehr hohen Aufkommens an Mobilfunk-und-Auslandgesprächen via Call-by-Call, der ja in diesem Fall geringere Kosten gegenüber Prepaid 9 Cent verursacht.

Jetzt entscheide, wo du stehst. Wenn du zu wenig unter 6 Stunden pro monat telefonierst, dann freue dich, dass du dem Telekom ordentlich Geld schenkst.
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[1.3.1.1] Leiter Kundenverarsche³ antwortet auf Robophone
10.07.2014 14:03
Benutzer Robophone schrieb:
Benutzer DerAgent schrieb:
Benutzer MrMarschel schrieb:
Dann nimmt man eben das Prepaid Handy... Call by Call hat ausgedient!

Dem stimme ich nicht zu, da ich mit Call by Call immer noch günstiger ins Ausland telefoniere (Festnetz und Mobilfunk) als mit der günstgsten Prepaid-Karte.
>
Wie ich sehe, sind Sie einbekennender Telekom-Festnetzkunde. Ich gebe zu, für ältere Menschen, die ein stabiles Festnetzgespräch mit Inländern und Ausländern führen möchten, ist klassische Telekom-Festnetzleitung ein idealer Weg.

Wie ich sehe, sind Sie ein besonders talentierter Rechenkünstler...

Du zahlst dafür bei der Telekom eine Grundgebühr von ca.30 Euro Monatlich für die Möglichkeit zu telefonieren, ohne dabei überhaupt etwas an Telefongesprächen in Anspruch zu nehmen.

Das ist doch glatt gelogen. Die Grundgebühr bei der Telekom für reine Telefonie liegt im Kundenschnitt (preiswerte Alttarife von Gretel nicht vergessen!) bei der Hälfte, also bei ca. 15 €. In jedem Fall aber unter 20 €! Alle anderen Telekom-Festnetzkunden die DSL & Festnetztelefonie haben, lässt du in deiner Betrachtung übrigens geflissentlich unter den Tisch fallen. So geht's nicht!

Während ein Prepaidnutzer nur dass zahlt, was er auch tatsächlich verbraucht.

Prima. Doch zu welchen effektiven Preisen und zu welcher Qualität? Die 5 - 9 Cent Tarife sind immer noch weit teurer als Call-by-Call Lösungen, sowohl für Verbindungen in das In- als auch das Ausland. Jetzt darfst du ich also nochmal an den Schreibtisch setzen und den durchschnittlichen realen Break-Even berechnen. Fakt ist und bleibt: Mit zunehmendem Nutzungsgrad wird die - aus deiner Sicht ja "fast ungenutzte" Grundgebühr immer unbedeutender und setzt sich im Verbund mit CbC gegen eure phänomenalen Vorschläge durch.

Jetzt entscheide, wo du stehst. Wenn du zu wenig unter 6 Stunden pro monat telefonierst, dann freue dich, dass du dem Telekom ordentlich Geld schenkst.

"Sag mir wo du stehst....."
Dem Telekom hält für die Grundgebühren in den Altverträgen vor dem 2013er-All-IP-Wahn und auch weiterhin in den neueren reinen Telefonieverträgen eine stabile, zu 99,5 %(+) verfügbare Telefonleitung bereit, die notspeise- und notruffähig ist. Zu Verschenken hat keiner was. Selbst wenn man 0 Minuten damit telefoniert, hat man in heutiger Zeit durchaus noch etwas von einem PSTN oder ISDN-Anschluss mit Grundgebühr. Aber das begreifen manche Menschen einfach nicht bzw. wollen es nicht begreifen.