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Es geht auch noch schlimmer!


29.04.2016 17:50 - Gestartet von DurdenTyler
einmal geändert am 29.04.2016 17:51
Bei mir hat Amazon vor etwa 2 Jahren mein Konto und das Konto meiner Freundin gesperrt. Es gab weder eine Email noch sonst etwas, beim einloggen gab es nur die Meldung das mein Konto gesperrt ist. Allerdings hatte ich noch über 180€ Guthaben auf meinem Amazon Konto. Also habe ich mich telefonisch an Amazon gewendet, dort wurde mir dann mitgeteilt ich hätte noch unbezahlte Rechnungen. Da war ich doch schon sehr verwundert, nicht nur das ich ja noch eine Menge Guthaben auf dem Konto hatte, zahle ich bei Amazon entweder per Guthaben oder mit meiner KK. Auf die Frage was den genau nicht bezahlt wurde teilte man mir mit das könne mir man aktuell nicht sagen man hinterlegt aber gerne eine Bitte um Rückruf aus der Mahnabteilung.

2 Stunden später erhielt ich dann einen Anruf einer Frau die mir dann mitteilte das nicht ich sondern jemand in meinem Haus die offene Forderung hat (ich wohne ich einem Mehrfamilienhaus mit insgesamt 4 Wohneinheiten) und deshalb wurde mein Konto gesperrt. Auf die Frage was ich bitte damit zu habe wenn andere Kunden Ihre Rechnungen nicht bezahlen gab es nur die Antwort "Sie wissen ganz genau was Sie damit zu tun haben". Gut dachte ich, wenn Amazon mit mir keine Geschäfte mehr machen möchte ist das ja das gute Recht von Amazon, aber ich hätte dann doch gerne mein vorhandenes Guthaben ausgezahlt.

Das wurde mir allerdings verweigert, da laut Amazon AGB eine Auszahlung von Guthaben nicht möglich ist. Da auch weitere Anrufe und Emails nichts brachten wurde es mir zu blöd und ich bin zu einem Anwalt, dieser hat dann Amazon schriftlich aufgefordert mein Guthaben auszuzahlen. Plötzlich wäre eine Auszahlung doch möglich man bräuchte aber erst eine Kopie meines Ausweises und meiner EC Karte um meine Identität zu prüfen. Erst dann hat Amazon nach 3 Wochen mir mein Guthaben auf mein Bankkonto überwiesen und alle entstandenen Kosten übernommen. Einige Tage später erhielt ich und meine Freundin, die übrigens einen anderen Nachnamen hat, eine Email. In dieser hat man mir dann mitgeteilt das es Amazon ja so leit tut und es sich um einen Einzelfall handelt. Man entsperrt mein Konto natürlich sofort wieder und als Entschädigung erhalte ich 50€ Guthaben.

Aber von wegen Einzelfall, im Internet liest man sehr häufig davon das Amazon Konten einfach sperrt nur weil andere Kunden im selben Haus oder einem ähnlichen Nachnamen angeblich gegen die AGB verstoßen haben, da reicht es wie in diesem Fall einfach das jemand mit einem ähnlichen Nachnamen in der selben Postleitzahl zu oft Ware zurückschickt und schwups ist das Konto ohne Vorwarnung geschlossen.
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[1] weizermann antwortet auf DurdenTyler
30.04.2016 21:16

2x geändert, zuletzt am 01.05.2016 10:14
An Gutscheinguthaben darf sich ein Unternehmen nicht bereichern.
Sie können ja nach der Kontoschließung den Gutschein gar nicht mehr nutzen.

Schreiben Sie Amazon schriftlich per Email an: CIS@amazon.de
Fordern Sie zur Auszahlung mit einer Frist von 7 Tage des Kontoguthabens auf.
Das sind die "Account Specialists" ( Polizei der Konten :D )

Drucken Sie diese Email aus und senden Sie diese Kopie nochmals zusammen mit dem Formular das die Verbraucherzentrale bereitstellt per Post ein.

Der Faxanschluss von München, wo der Deutsche Firmensitzt ist +8935803400 wird z.Zt. nicht unterstüzt. Warum auch wohl !

Tipp für alle Amazonkunden: Bei einer Retoure immer eine Auszahlung anklicken, niemals als Guthaben . Sonst macht Amazon einen Gutschein daraus und es passiert genau dass was oben vom Betroffenen geschildert wurde.

Ich möchte nicht wissen, wieviel Kunden z.Zt. dieses Problem haben. Ich schäzte es sind zig hundert Tausende, wenn gar nicht Millionen von Euro.