Diskussionsforum
  • 13.08.2013 18:10
    blumwera schreibt

    Fragwürdige Preispolitik

    Die Preispolitik von Google bezüglich der 2013er Version des Nexus 7 kann mit vielen Aussagen beschrieben werden. Angemessen und fair kommen einem dabei jedoch nicht zwangsläufig in den Sinn.

    Als Beispiel sei angeführt:

    Nexus 7 (2013)
    Preis USA: 32 GB, WLAN: 269 Dollar
    Preis D: 32 GB, WLAN: 259-279 Euro (voraussichtl., je nach Quelle)

    Von fairem und angemessenem Währungsumrechnungskurs kann dabei allerdings nicht gesprochen werden.
    Nach heutigem Stand entsprechen 269 Dollar etwas mehr als 200 Euro. Wenn man aus Kulanz noch ein paar Euro Versandkosten berücksichtigt (obwohl die Verschiffung von derart großen Chargen die Versandkosten in den Bereich "ferner liefen" tendieren lassen), wäre ein fairer, kundenfreundlicher und verhältnismäßiger Preis im Bereich von etwa 210 Euro anzusiedeln.

    Eine (nahezu) eins-zu-eins Umrechnung von Dollar zu Euro stellt, meiner Ansicht nach, daher eine - salopp gesprochen - Kundenverarschung dar. Von seriösem Geschäftsgebaren ganz zu schweigen.

    Es darf deshalb hinterfragt werden wo sich die kritische und gerechte Android-Gemeinde befindet. Ist sie eventuell bereits in Richtung der Gefilden der Apple-Jünger aufgebrochen, die alle Offenbarungen ihres "Glaubens" inbrüstig und nahezu vollständig aufsaugen?
  • 14.08.2013 09:36
    123fred antwortet auf blumwera
    Benutzer blumwera schrieb:
    > Als Beispiel sei angeführt:
    >
    > Nexus 7 (2013)
    > Preis USA: 32 GB, WLAN: 269 Dollar
    >
    Preis D: 32 GB, WLAN: 259-279 Euro (voraussichtl., je nach
    > Quelle)

    In den USA werden die Preise i.d.R. netto ausgewiesen, wohingegen in Deutschland Bruttopreise angegeben werden. Hast du das berücksichtigt? So müsstest du auf den US-Preis noch VAT draufrechnen. Die ist je nach Region recht unterschiedlich in den USA.

    Außerdem besteht kein Anlass für Google grundsätzlich immer "gleiche" Preise zu nehmen. Google wird die jeweiligen Marktsituationen bei der Preissetzung berücksichtigen. Wenn z. B. in Deutschland ein höherer Preis durchsetzbar sein sollte, wieso den dann nicht auch verlangen?! Schließlich bauen die die kleinen Tablets ja nicht, um die Leute glücklich zu machen, sondern um Geld zu verdienen.


    > Eine (nahezu) eins-zu-eins Umrechnung von Dollar zu Euro
    >
    stellt, meiner Ansicht nach, daher eine - salopp gesprochen -
    >
    Kundenverarschung dar. Von seriösem Geschäftsgebaren ganz zu
    >
    schweigen.

    Der Kunde ist nicht von Google abhängig. Es gibt Alternativen. Jeder der ein Google Tablet kauft, macht das i.d.R. freiwillig.
  • 16.08.2013 09:30
    trzuno antwortet auf 123fred
    MWSt und Urheberechtsabgaben erklären Differenz
    Benutzer 123fred schrieb:
    > Benutzer blumwera schrieb:
    > > Als Beispiel sei angeführt:
    > >
    > > Nexus 7 (2013)
    > > Preis USA: 32 GB, WLAN: 269 Dollar
    > > Preis D: 32 GB, WLAN: 259-279 Euro (voraussichtl.,
    > > je nach Quelle)
    >
    > In den USA werden die Preise i.d.R. netto ausgewiesen,
    >
    wohingegen in Deutschland Bruttopreise angegeben werden.

    Dazu kommt in Deutschland durch die Urheberechtsverbände noch eine Abgabe für Geräte mit Speicherplatz. Selbst einzelne Festplatten erhalten so einen Aufschlag.

    > > Eine eins-zu-eins Umrechnung von Dollar zu Euro

    Ist das was als Faustwert am Ende dabei meistens herauskommt.

    Eigenimporte sind übrigens meist nicht viel günstiger.
    Selbst wenn dann die extra Abgabe vergessen wird, so muss man doch Einfuhrumsatzsteuer zahlen und hat oft das falsche Netzteil, fehlende Sprachoptionen oder Einschränkungen beim Service/Garantie.