Diskussionsforum
  • 06.08.2013 14:33
    koelli schreibt

    in Köln

    Also in den Kölner Einkaufsmeilen Hohe Straße und Schildergasse sind die Anbieter sogar mehrfach vertreten.

    Und beim Zusammenschluss von Commerzbank und Dresdner Bank hat es hier ein Jahr oder länger gedauert, bis zwei gegenüberliegende Filialen endlich auf eine reduziert wurden.

  • 06.08.2013 20:37
    mirdochegal antwortet auf koelli
    Benutzer koelli schrieb:
    > Also in den Kölner Einkaufsmeilen Hohe Straße und Schildergasse
    >
    sind die Anbieter sogar mehrfach vertreten.

    Na da haben wir ja schon mal die ersten paar hundert Mitarbeiter, die dann erfolgreich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung gestellt werden können.
  • 06.08.2013 21:26
    Tom1000 antwortet auf mirdochegal
    Benutzer mirdochegal schrieb:
    > Benutzer koelli schrieb:
    > > Also in den Kölner Einkaufsmeilen Hohe Straße und Schildergasse
    > >
    sind die Anbieter sogar mehrfach vertreten.
    >
    > Na da haben wir ja schon mal die ersten paar hundert
    >
    Mitarbeiter, die dann erfolgreich dem Arbeitsmarkt zur
    >
    Verfügung gestellt werden können.

    Unser Geschäftsführer sagt immer. Das Leben ist hart. Er hat gut reden und hat genügend Geld.
    Schaut wohl so aus, dass er recht hat. Das Leben der Filialen wird dann wohl auch hart sein.

    Bzw. kann man es ja positiv formulieren, dass man sie erfolgreich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellt. Damit können diese sich endlich nochmals selbstverwirklichen und eine neue Möglichkeit suchen, ihre persönlichen beruflichen Ziele und Träume zu realisieren. Am besten könne die dann im Rahmen eines Firmen oder Branchenwechsels dann auch noch ihre Change ergreifen und 10% Gehaltserhöhung einfordern...
  • 07.08.2013 11:39
    Nachdenken antwortet auf Tom1000
    Benutzer Tom1000 schrieb:
    > Bzw. kann man es ja positiv formulieren, dass man sie
    >
    erfolgreich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellt. Damit können
    >
    diese sich endlich nochmals selbstverwirklichen und eine neue
    >
    Möglichkeit suchen, ihre persönlichen beruflichen Ziele und
    >
    Träume zu realisieren. Am besten könne die dann im Rahmen eines
    >
    Firmen oder Branchenwechsels dann auch noch ihre Change
    >
    ergreifen und 10% Gehaltserhöhung einfordern...

    ich liebe sarkasmus!
    ABER: wer sich aufregt u angst um seinen job hat, versteht nicht, daß er selbst AKTIV sein berufsleben gestalten muss. d.h. wer jahrelang vergleichsweise bequem seinen allerwertesten in mobilfunkfilialen geparkt hat u darauf vertraute, daß es immer so weitergeht, hat zu kurz gedacht. es gibt genug, die sichf rühzeitig um weiterbildung etc bemüht haben und nun angstfrei sich umorientieren können.

    das klingt arbeitnehmerunfreundlich, meint aber nur, daß jeder immerschon für sich selbst VERANTWORTLICH war, mit der konsequenz, daß diejenigen, die diese verantwortung von sich weggeschoben haben nun ggf auf der straße stehen
    mitleid haben diese verantwortungsdrücker mE NICHT verdient, auch kein arbeitslosengeld oä,
  • 07.08.2013 11:59
    mirdochegal antwortet auf Nachdenken
    Benutzer Nachdenken schrieb:

    > immer so weitergeht, hat zu kurz gedacht. es gibt genug, die
    >
    sichf rühzeitig um weiterbildung etc bemüht haben und nun
    >
    angstfrei sich umorientieren können.

    Das Mantra, dass Bildung der Ausweg sei gilt aber nur so lange, wie es nicht zu viele machen. Und es gibt heute schon viele Arbeitslose mit guter Ausbildung und Fachwissen.

    > das klingt arbeitnehmerunfreundlich, meint aber nur, daß jeder
    >
    immerschon für sich selbst VERANTWORTLICH war, mit der
    >
    konsequenz, daß diejenigen, die diese verantwortung von sich
    >
    weggeschoben haben nun ggf auf der straße stehen

    Natürlich ist jeder für sich verantwortlich aber nicht jeder ist ein 'Macher'. Trotz anders lautender Bekundungen von Politik und Wirtschaftsverbänden: Es gibt zu wenige Jobs und zu viele Arbeitssuchende in unserem Wirtschaftswunderland. Bzw. immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse.

    Dass nun jeder entlassene Shopmitarbeiter von eplus/O2 mit einer eigenen Idee durchstartet oder schnell eine andere Anstellung findet, kann man einfach nicht erwarten.
  • 07.08.2013 12:22
    Nachdenken antwortet auf mirdochegal
    Benutzer mirdochegal schrieb:
    > Das Mantra, dass Bildung der Ausweg sei gilt aber nur so lange,
    >
    wie es nicht zu viele machen. Und es gibt heute schon viele
    >
    Arbeitslose mit guter Ausbildung und Fachwissen.
    naja das klingt für mich erstmal nach ner ausrede, um es erst gar nicht anzugehen.
    darüber hinaus stellt sich die frage ob meine qualifikation am markt auch nachgefragt wird oder nicht. wer seine TRAUMausbildung hat, diese aber am markt schon überlaufen ist, muß sich fragen lassen, warum er diese gemacht hat
    > Natürlich ist jeder für sich verantwortlich aber nicht jeder
    >
    ist ein 'Macher'.
    DAS ist der fehler. wirtschaftswunderland ist abgebrannt. wer nicht MACHER seiner selbst ist, hat (fast) keine chance mehr
    > Es gibt zu wenige Jobs und zu
    >
    viele Arbeitssuchende in unserem Wirtschaftswunderland. Bzw.
    >
    immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse.
    das ist doch quatsch. wir haben massiven FACHarbeitermangel. bei verkäufern etc siehts anders aus, aber hier gilt wieder: bildung, bildung, bildung bzw "just do it"
    > Dass nun jeder entlassene Shopmitarbeiter von eplus/O2 mit
    >
    einer eigenen Idee durchstartet oder schnell eine andere
    >
    Anstellung findet, kann man einfach nicht erwarten.
    klar! ein paar werden auf der strecke bleiben, aber das ist normal.
  • 08.08.2013 00:35
    Ali.As antwortet auf Nachdenken
    Benutzer Nachdenken schrieb:
    > daß jeder immerschon für sich selbst VERANTWORTLICH
    >
    war, mit der konsequenz, daß diejenigen,
    >
    die diese verantwortung von sich weggeschoben
    >
    haben nun ggf auf der straße stehen
    >
    > mitleid haben diese verantwortungsdrücker mE
    >
    NICHT verdient, auch kein arbeitslosengeld oä,

    Also, wenn ich den letzten Satz lese, kommt mir echt das "Rückwärts-Essen"!

    Deinen eigenen nickname scheinst Du ja selber eher weniger zu praktizieren:

    Wie Benutzer mirdochegal schon angedeutet hat:
    Wenn alle sich so clever weitergebildet haben wie Du, bist Du überhaupt nix Besonderes mehr.
    Dein Rezept funktioniert nur, wenn genügend andere es NICHT befolgen - zumindest solange die Arbeitslosigkeit größer ist als der Fachkräftemangel.

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