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Die EU soll sich raushalten, davon haben die so keine Ahnung


19.02.2014 15:29 - Gestartet von J.Malberg1
Die EU soll sich nicht in deutsche Belangen einmischen!

Diese Hanseln in Brüssel haben doch eh´keine Ahnung von der Materie.
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[1] huso antwortet auf J.Malberg1
19.02.2014 15:35
Benutzer J.Malberg1 schrieb:
Die EU soll sich nicht in deutsche Belangen einmischen!

Diese Hanseln in Brüssel haben doch eh´keine Ahnung von der Materie.

Das glaube ich nicht. Wir sollten zudem froh sein, die EU hat in der Hinsischt, also im Hinblick auf Verbraucherschurtz doch schon viel für uns getan.

Manchmal wünsche ich mir die gute alte Zeit mit vier Netzbetreibern zurück.
Oder ein gesamteuropäischer Markt wäre auch geil. Das ist genausoein Beispiel für die positiven Folgen der EU-Invervention. Ich täte die Abscchaffung von Roming genau darauf zurückführen. Als eine Vorwegnemmen von regulatorischen Zwängen durch die Netzbetreiber höchstpersönlich.
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[1.1] blumenwiese antwortet auf huso
27.02.2014 15:56
Benutzer huso schrieb:
Das glaube ich nicht. Wir sollten zudem froh sein, die EU hat in der Hinsischt, also im Hinblick auf Verbraucherschurtz doch schon viel für uns getan.

Oh ja, die EU tut viel: Sie schreibt uns vor, wie wir unsere Wohnungen zu beleuchten haben. Sie schreibt uns vor, mit welchen Geräten wir zu saugen oder unsere Wäsche zu trocknen haben. Sie schreibt uns vor, wie wir uns zu duschen haben. Sie schriebt auch die Biegung der Bananen vor und dass Bremen eine Seilbahnverordnung braucht. Und das alles natürlich durch von niemandem gewählte Komissare. Wahrlich exzellente Leistungen auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes.

Ich täte die Abscchaffung von Roming genau darauf zurückführen. Als eine Vorwegnemmen von regulatorischen Zwängen durch die Netzbetreiber höchstpersönlich.

In der Marktwirtschaft bilden sich Preise und Angebote im Wechselspiel zwischen der Nachfrage durch die Kunden und dem Angebot durch die Unternehmen. Preisverordnungen sind der Marktwirtschaft wesensfremd. Es ist auch geradezu absurd, zu glauben, ein nicht gewählter Kommissar wüsste besser über die Bedürfnisse der Kunden und die den Alltag der Unternehmer bescheid als diese selber.

Aber ich bin sicher, die große Mehrheit der Kommissare ist tatsächlich der Meinung, das Angebot an Brot würde sich erhöhen, wenn der Staat nur festlegen würde, das ein Laib nur ¢99 kosten darf.
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[1.1.1] sushiverweigerer antwortet auf blumenwiese
27.02.2014 16:31
Benutzer blumenwiese schrieb:

In der Marktwirtschaft bilden sich Preise und Angebote im Wechselspiel zwischen der Nachfrage durch die Kunden und dem Angebot durch die Unternehmen.

In Deutschland gibt es keine Marktwirtschaft, zumindest keine freie (unregulierte).

>Preisverordnungen sind der
Marktwirtschaft wesensfremd.

Dann solltest du in ein Land auswandern, in dem eine eine reine Marktwirtschaft (Diktatur des Kapitals) gibt, Deutschland ist da nicht geeignet für dich.

Aber ich bin sicher, die große Mehrheit der Kommissare ist tatsächlich der Meinung, das Angebot an Brot würde sich erhöhen, wenn der Staat nur festlegen würde, das ein Laib nur ¢99 kosten darf.

Verkaufspreise werden nur im Ausnahmefall reguliert und dann in der Regel zum Wohle des Verbrauchers (z.B. Roomingkosten). Wir leben ja zum Glück nicht in einer Diktatur des Kapitals, sondern in einer Demokratie, auch wenn Auflösungstendenzen festzustellen sind.

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[1.1.1.1] blumenwiese antwortet auf sushiverweigerer
27.02.2014 16:48
Benutzer sushiverweigerer schrieb:
Dann solltest du in ein Land auswandern, in dem eine eine reine Marktwirtschaft (Diktatur des Kapitals) gibt, Deutschland ist da nicht geeignet für dich.

Marktwirtschaft/Kapitalismus ist die Antithese einer Diktatur. Niemand kann einem anderen etwas aufzwingen: Der Anbieter kann keine Preise oder Leistungen diktieren, da Kunden zu anderen Anbietern wechseln können. Und Kunden können keine Preise diktieren, da es immer genügend andere geben wird, die bereit sind, für diesen Preis zu kaufen bzw. sie keinem Anbieter ein bestimmtes Angebot vorschrieben können. Das nennt man Vertragsfreiheit.

Immer dann, wenn ein Politiker beginnt, über andere zu bestimmen, ist der Grundstein zu einer Diktatur gelegt.

Verkaufspreise werden nur im Ausnahmefall reguliert und dann in der Regel zum Wohle des Verbrauchers (z.B. Roomingkosten).

Jeder Politiker, der bei Nahrungsmittelknappheit (Krieg, Unruhen, Naturkatastrophen) Preise für Nahrungsmittel eingefroren hat, war mit Sicherheit der ehrlichen Meinung, er würde zum Wohle der Menschen handeln und das Angebot dadurch erhöhen.

Und ich in ebenso sicher, die Herren und Damen Nichtgewählte in der EU dachten, dass wenn sie Roamingkosten verbieten oder begrenzen, dass dann die Kosten für alle fallen. Intelligenz ist nun mal keine Einstellungsvoraussetzung eines Politikers.
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[1.1.1.1.1] DerHarlekin antwortet auf blumenwiese
27.02.2014 17:58
Benutzer blumenwiese schrieb:
Marktwirtschaft/Kapitalismus ist die Antithese einer Diktatur. Niemand kann einem anderen etwas aufzwingen: Der Anbieter kann keine Preise oder Leistungen diktieren, da Kunden zu anderen Anbietern wechseln können. Und Kunden können keine Preise diktieren, da es immer genügend andere geben wird, die bereit sind, für diesen Preis zu kaufen bzw. sie keinem Anbieter ein bestimmtes Angebot vorschrieben können. Das nennt man Vertragsfreiheit.

Schwachsinn hoch 10! Wenn der Kapitalismus die Antithese zur Diktatur ist, was ist denn dann bitte die daraus folgende Synthese ? These + Antithese = Synthese / Alles Begriffe die im übrigen nur aus der Demokratie stammen.
Wenn man diese Begriffe überhaubt in diesem Kontext verwenden kann, dann ist die Anarchie die Antithese zur Diktatur.
Du beschreibst hier ausführlich die sogenannte "Diktatur des Kapitals", nichts anderes.


Jeder Politiker, der bei Nahrungsmittelknappheit (Krieg, Unruhen, Naturkatastrophen) Preise für Nahrungsmittel eingefroren hat, war mit Sicherheit der ehrlichen Meinung, er würde zum Wohle der Menschen handeln und das Angebot dadurch erhöhen.

Auch das ist absoluter Quatsch. Wenn solche Preise diktiert wurden, war dies nicht zum erhöhen des Angebotes gedacht, sonder vielmehr dafür dass jeder von dem bisschen Angebot was da ist auch wirklich etwas bekommen kann.
Ob dies dann von Erfolg gekrönt ist/war steht auf einem anderem Blatt.

Intelligenz ist nun mal keine Einstellungsvoraussetzung eines Politikers.

Tja, anscheinend auch für Grünanlagen nicht.

Mfg
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[1.1.1.1.1.1] blumenwiese antwortet auf DerHarlekin
27.02.2014 18:34
Benutzer DerHarlekin schrieb:
Wenn man diese Begriffe überhaubt in diesem Kontext verwenden kann, dann ist die Anarchie die Antithese zur Diktatur.

Marktwirtschaft ist - bezogen auf die Wirtschaft - Anarchie. Denn Preise und Angebote bilden sich allein durch die Interaktion der Marktteilnehmer - zumindest solange kein Staat eingreift.

Auch das ist absoluter Quatsch. Wenn solche Preise diktiert wurden, war dies nicht zum erhöhen des Angebotes gedacht, sonder vielmehr dafür dass jeder von dem bisschen Angebot was da ist auch wirklich etwas bekommen kann.
Ob dies dann von Erfolg gekrönt ist/war steht auf einem anderem Blatt.

Das steht auf keinem anderen Blatt. Der "Erfolg" trat und tritt in all diesen Fällen unverzüglich ein: Das Angebot verknappt sich und die Schwarzmarktpreise steigen.
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[1.1.1.1.1.1.1] DerHarlekin antwortet auf blumenwiese
27.02.2014 18:51
Zuerst einmal muss Ich mich tatsächlich für meine Ausdrucksform im ersten Post meinerseits entschuldigen. Da hab ich mich wohl ein wenig in Rage geschrieben, Ich hoffe man verzeiht mir ;)

Benutzer blumenwiese schrieb:
Benutzer DerHarlekin schrieb:
Wenn man diese Begriffe überhaubt in diesem Kontext verwenden kann, dann ist die Anarchie die Antithese zur Diktatur.

Marktwirtschaft ist - bezogen auf die Wirtschaft - Anarchie. Denn Preise und Angebote bilden sich allein durch die Interaktion der Marktteilnehmer - zumindest solange kein Staat eingreift.

Würde Ich so nicht unterschreiben. In einer Wirtschaftlichen Anarchie gibt es m.E.n. keine Unternehmen wie es Sie heute gibt. Dort ist Kunde = Unternehmen.
Allerdings ist dies natürlich nicht wirklich definiert, dass würde auch anisch schon gegen die Ideale der Anarchie sprechen, daher ein sehr "Phylosophisches" Bereich.

Auch das ist absoluter Quatsch. Wenn solche Preise diktiert wurden, war dies nicht zum erhöhen des Angebotes gedacht, sonder vielmehr dafür dass jeder von dem bisschen Angebot was da ist auch wirklich etwas bekommen kann.
Ob dies dann von Erfolg gekrönt ist/war steht auf einem anderem Blatt.

Das steht auf keinem anderen Blatt. Der "Erfolg" trat und tritt in all diesen Fällen unverzüglich ein: Das Angebot verknappt sich und die Schwarzmarktpreise steigen.

Da Ich akt. keine Beispiele für ein solches Verhalten eines Staates im Kopft habe will Ich dem nicht wiedersprechen. Allerdings ist auch das (Schwarzmarktpreise steigen) m.M.n. nur in einer Gesellschaft die von Kapital bestimmt wird möglich ;)

Mfg
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[1.1.1.1.1.1.1.1] blumenwiese antwortet auf DerHarlekin
27.02.2014 18:59
Benutzer DerHarlekin schrieb:
Da Ich akt. keine Beispiele für ein solches Verhalten eines Staates im Kopft habe

Sie kennen keine Beispiele? Suchen sie sich eine beliebige Diktatur (allein Deutschland hatte zwei davon) aus.

Allerdings ist auch das (Schwarzmarktpreise steigen) m.M.n. nur in einer Gesellschaft die von Kapital bestimmt wird möglich ;)

Da wir (leider) nicht im Garten Eden leben, gilt das somit für alle Gesellschaften auf diesem Planeten.
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[1.1.1.1.1.1.1.1.1] DerHarlekin antwortet auf blumenwiese
27.02.2014 20:18
Benutzer blumenwiese schrieb:
Benutzer DerHarlekin schrieb:
Da Ich akt. keine Beispiele für ein solches Verhalten eines Staates im Kopft habe

Sie kennen keine Beispiele? Suchen sie sich eine beliebige Diktatur (allein Deutschland hatte zwei davon) aus.

Das war auf die Regulierung der Nahrungsmittelpreise bezogen, natürlich nicht auf eine Diktatur ansich. Oder hat der (nichtso) gute Adolf das gemacht ?
Und nur weil Ich etwas nicht instinktiv im Kopf habe beudetet das nicht dass ich dies nicht kenne ;)
In der DDR war m.W.n. das Problem eher das die Auswahl einfach nicht vorhanden war und somit natürlich die Schwanrzmarktpreise für (wie Ich dieses Beispiel liebe) Bananen explodierten.
Allerdings war beides (ja so jung bin Ich) vor meiner Zeit daher wage Ich nicht dort eine Aussage mit Gewähr zu tätigen.

Allerdings ist auch das (Schwarzmarktpreise steigen) m.M.n. nur in einer Gesellschaft die von Kapital bestimmt wird möglich ;)

Da wir (leider) nicht im Garten Eden leben, gilt das somit für alle Gesellschaften auf diesem Planeten.

Nein diese Aussage stimmt nun definitiv nicht. Es gibt genügend Beispiele von Gesellschaften in denen der uns anerzogenen Egoismus schlicht nicht existiert (hat). Wenn wir das ganze weiter denken dann ist natürlich auch mir bewusst das dort eine solche Regulierung niemals enstehen würde, da dort grundsätzlich geteilt wird, auch wenn kaum was da ist.

Mfg
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[1.1.1.1.1.1.1.1.1.1] blumenwiese antwortet auf DerHarlekin
28.02.2014 05:34
Benutzer DerHarlekin schrieb:
Nein diese Aussage stimmt nun definitiv nicht. Es gibt genügend Beispiele von Gesellschaften in denen der uns anerzogenen Egoismus schlicht nicht existiert (hat).

Ach, na da bin ich jetzt aber mal auf ein Beispiel gespannt.
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[1.1.1.1.1.1.1.1.1.1.1] DerHarlekin antwortet auf blumenwiese
28.02.2014 10:26
Benutzer blumenwiese schrieb:
Benutzer DerHarlekin schrieb:
Nein diese Aussage stimmt nun definitiv nicht. Es gibt genügend Beispiele von Gesellschaften in denen der uns anerzogenen Egoismus schlicht nicht existiert (hat).

Ach, na da bin ich jetzt aber mal auf ein Beispiel gespannt.

Kommt, aber wahrscheinlich nichtmehr heute, dafür ist zuviel am Freitag zutun ;)

Mfg
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[2] Micky34 antwortet auf J.Malberg1
27.02.2014 16:19
Benutzer J.Malberg1 schrieb:
Die EU soll sich nicht in deutsche Belangen einmischen!

Und du wirst als Lobbyist von Telefonica oder KPN, bzw. deren Tochterfirmen bezahlt?

Anders kann ich deine Aussagen nicht werten.
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[2.1] sushiverweigerer antwortet auf Micky34
27.02.2014 16:22
Benutzer Micky34 schrieb:
Benutzer J.Malberg1 schrieb:
Die EU soll sich nicht in deutsche Belangen einmischen!

Und du wirst als Lobbyist von Telefonica oder KPN, bzw. deren Tochterfirmen bezahlt?

Anders kann ich deine Aussagen nicht werten.

Vielleicht ist er auch einfach nur zu dumm oder zu reich, um die Folgen überblicken zu können.
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[3] mylauer antwortet auf J.Malberg1
01.03.2014 08:09
Benutzer J.Malberg1 schrieb:
Die EU soll sich nicht in deutsche Belangen einmischen!

Diese Hanseln in Brüssel haben doch eh´keine Ahnung von der Materie.
Hallo.
Sie kennen sich aber aus in der Materie? Das Märchen, das der Markt alles ( im positiven Sinne ) regelt, glauben Sie wohl auch noch. Na dann viel Spaß...