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finger weg...


05.11.2013 21:36 - Gestartet von wwbusch
Breitbandige "universalrepeater" gehören technisch in GSM Netzen verboten. Sie werden auch von KEINEM Netzbetreiber eingesetzt.
Netzbetreiber setzen "channel-selektive" GSM-Repeater ein, bei denen man die entsprechenden Up und Downlink Kanäle einstellen kann.

Das Problem ist nämlich folgendes: befindet sich z.B. ein Sender eines anderen Anbieters (als dem, von dem ich Zuhause keinen Empfang habe) in der nähe, kann es zu unerwünschten Rückkopplungen kommen. Überhaupt benötigt man eine ausreichende Dämpfung zwischen Empfangsweg und Sendeweg, damit so ein System überhaupt funktioniert.

Bei den deutschen Netzbetreibern übrigens bekomm man natürlich KEINE Genehmigung so einen Repeater einzusetzen.

Liebes Teltarif-Team, Ihr solltest ein großes "Böse Böse, gibt wirklich echt Ärger" dazuschreiben!

Gruss Wolfgang
(der sich 3 Jahre mit der Thematik beschäftigt hat (kein Netz im Office, kein Netz Zuhause, kein Netz am Urlaubsort), diverse Geräte ausprobiert hat und letztendlich sich dann ne T-Mobile Karte bestellt hat :-))))
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[1] Frankyyy antwortet auf wwbusch
06.11.2013 10:27
Benutzer wwbusch schrieb:
Breitbandige "universalrepeater" gehören technisch in GSM Netzen verboten. Sie werden auch von KEINEM Netzbetreiber eingesetzt.
Netzbetreiber setzen "channel-selektive" GSM-Repeater ein, bei denen man die entsprechenden Up und Downlink Kanäle einstellen kann.

Das Problem ist nämlich folgendes: befindet sich z.B. ein Sender eines anderen Anbieters (als dem, von dem ich Zuhause keinen Empfang habe) in der nähe, kann es zu unerwünschten Rückkopplungen kommen. Überhaupt benötigt man eine ausreichende Dämpfung zwischen Empfangsweg und Sendeweg, damit so ein System überhaupt funktioniert.

Bei den deutschen Netzbetreibern übrigens bekomm man natürlich KEINE Genehmigung so einen Repeater einzusetzen.

Liebes Teltarif-Team, Ihr solltest ein großes "Böse Böse, gibt wirklich echt Ärger" dazuschreiben!

Gruss Wolfgang (der sich 3 Jahre mit der Thematik beschäftigt hat (kein Netz im Office, kein Netz Zuhause, kein Netz am Urlaubsort), diverse Geräte ausprobiert hat und letztendlich sich dann ne T-Mobile Karte bestellt hat :-))))

Sehr nett gemeint von dir, aber klär mich doch (wenn möglich) bitte mal auf, wer mich davon abhalten sollte bzw. warum und wie das z.B. Vodafone herausfinden sollte, wenn ich mir das Ding aufstelle/installiere???

Wäre evtl. die "perfekte" Lösung bei mir, weil als einziges Netz bei mir in der Pampa Vodafone so lala empfangbar ist. Auf der Terrasse sind auch durchaus Gespräche möglich, im Haus bestenfalls an ganz wenigen Stellen der SMS-Empfang realistisch. Gespräche brechen auch an diesen wenigen Stellen ab oder Anrufe kommen gar nicht erst rein (zu schwach das Signal, springt meißt immer gleich die Mailbox beim Provider an)

:((( Sehr ärgerlich bei ner Handy-All-Net-Flat :-)))
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[1.1] wwbusch antwortet auf Frankyyy
06.11.2013 10:43
Benutzer Frankyyy schrieb:

Sehr nett gemeint von dir, aber klär mich doch (wenn möglich) bitte mal auf, wer mich davon abhalten sollte bzw. warum und wie das z.B. Vodafone herausfinden sollte, wenn ich mir das Ding aufstelle/installiere???

Wäre evtl. die "perfekte" Lösung bei mir, weil als einziges Netz bei mir in der Pampa Vodafone so lala empfangbar ist. Auf der Terrasse sind auch durchaus Gespräche möglich, im Haus bestenfalls an ganz wenigen Stellen der SMS-Empfang realistisch. Gespräche brechen auch an diesen wenigen Stellen ab oder Anrufe kommen gar nicht erst rein (zu schwach das Signal, springt meißt immer gleich die Mailbox beim Provider an)

:((( Sehr ärgerlich bei ner Handy-All-Net-Flat :-)))

1.) du benötigst an der Stelle der Empfangsantenne ein gutes Signal, es sollten mindestens -95dBm sein, ist das Signal schlechter, wirst du da auch nur Mist verstärken.

2.) du brauchst mindestens 25dBm Dämpfung zwischen deiner Empfangsantenne und deiner Sendeantenne. Hast du dieses nicht, kommt es zu Rückkopplungen und dein kleiner illegaler Sender fängt an Störungen zu produzieren (und zwar auf dem GESAMTEN GSM BAND (weil es ja ein BREITBANDVERSTÄRKER ist).

3.) Wenn du breitbandig schön Störungen produzierst, wird es irgendwann einem der Netzbetreiber auffallen, warum seine Kunden sich beschweren das das Netz nicht geht, feststellen das irgendwo ein Störsender läuft, die Bundesnetzagentur einschalten, die suchen dich dann (und finden dich auch ganz schnell) und dann wirds halt richtig teuer.

4.) Wenn bei dir zuhause WIRKLICH kein anderes Netz empfangbar ist sondern NUR Vodafone und das im Hause fast gar nicht, dann kauf dir nen halbwegs vernünftigen Repeater, z.B. von AnyTone den AT-600 (gibts bei Amazon).
Bau die Yagi-Antenne oben aufs Dach in Richtung des Vodafone - Senders, zieh das Kabel sauber nach unten und bau den Sender irgendwo mit möglichst viel Steinen zwischen beiden Antennen :-)

Oder du bist Clever und kaufst dir so eine Femto-Zelle von Vodafone. Die ist nämlich genau für Leute wie dich, die Zuhause kein Handyempfang haben ;-)

Gruss Wolfgang
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[1.1.1] Frankyyy antwortet auf wwbusch
06.11.2013 10:55
Benutzer wwbusch schrieb:


....... Oder du bist Clever und kaufst dir so eine Femto-Zelle von Vodafone. Die ist nämlich genau für Leute wie dich, die Zuhause kein Handyempfang haben ;-)

Gruss Wolfgang

ok, angekommen und verstanden. Ist mir zu heiß :-)))
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[1.1.2] hotte70 antwortet auf wwbusch
06.11.2013 18:18

3.) Wenn du breitbandig schön Störungen produzierst, wird es irgendwann einem der Netzbetreiber auffallen, warum seine Kunden sich beschweren das das Netz nicht geht, feststellen das irgendwo ein Störsender läuft, die Bundesnetzagentur einschalten, die suchen dich dann (und finden dich auch ganz schnell) und dann wirds halt richtig teuer.



Kann ich so bestätigen. Ich habe mal in einer Firma gearbeitet, welche diverse EDV Geräte benutzt hat und eines davon wohl den umliegenden UMTS Betrieb gestört hat, warum auch immer. Jedenfalls stand dann so ein Funk-Messwagen vor der Türe und hat die Firma als Störsender lokalisiert. Jedenfalls wurden wir umgehend aufgefordert alles möglichen Störgeräte aufzuzeigen, was dann auch passierte.
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[1.1.3] butzepapa antwortet auf wwbusch
06.11.2013 20:58
Das mit der Femtozelle ist ja gut gemeint, nur wie soll das realisiert werden ? Wenn dort wirklich fast kein GSM Empfang herrscht, sieht es mit Breitbandanschlüssen vermutlich auch mau aus.
Falls in der Umgebung niemand wohnt, 250m und mehr Umkreis, dann kannste das Dingen theoretisch benutzen. Denn dann störst du dich nur selbst. Nur ist dabei zu beachten das kein UMTS und Broadband
zur Verfügung steht. Denke bei ner Telefon Flat über Handy ist ne online Flat mit im Tarif drin. Das wäre dann aber seehhhhhr langatmig.

Stephan
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[1.1.3.1] Frankyyy antwortet auf butzepapa
06.11.2013 21:07
Benutzer butzepapa schrieb:
Das mit der Femtozelle ist ja gut gemeint, nur wie soll das realisiert werden ? Wenn dort wirklich fast kein GSM Empfang herrscht, sieht es mit Breitbandanschlüssen vermutlich auch mau aus.
Falls in der Umgebung niemand wohnt, 250m und mehr Umkreis, dann kannste das Dingen theoretisch benutzen. Denn dann störst du dich nur selbst. Nur ist dabei zu beachten das kein UMTS und Broadband zur Verfügung steht. Denke bei ner Telefon Flat über Handy ist ne online Flat mit im Tarif drin. Das wäre dann aber seehhhhhr langatmig.

Stephan

Ne ne, so ist es ja nicht. Nix mit 250m wo niemand wohnt... Kleiner Ort. Bin ja nicht Almöi hier ;-)
Und Breitbandanschluss ist vorhanden (Internet 32000er Leitung über Kabel Deutschland realisiert)

Frankyyy
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[1.1.3.1.1] butzepapa antwortet auf Frankyyy
07.11.2013 00:20
Dann erkundige dich mal nach der Femto, vielleicht ist das ja was für euch.
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[1.1.4] NodeB antwortet auf wwbusch
07.11.2013 17:59
Benutzer wwbusch schrieb:

3.) Wenn du breitbandig schön Störungen produzierst, wird es irgendwann einem der Netzbetreiber auffallen, warum seine Kunden sich beschweren das das Netz nicht geht, feststellen das irgendwo ein Störsender läuft, die Bundesnetzagentur einschalten, die suchen dich dann (und finden dich auch ganz schnell) und dann wirds halt richtig teuer.


Ich kann das bestätigen. Ich arbeite als Techniker für Mobilfunksender beim größten deutschen Netzbetreiber.
Wir bekommen regelmässig Aufträge, bei denen wir externe Störer auf unseren Frequenzen lokalisieren sollen. In der Regel sind dieses defekte DECT-Telefone, DVBT-Antennen oder SAT-Antennen. Aber auch aus dem Ausland mitgebrachte Funk-Kopfhörer oder Babyphones kommen ab und zu mal vor.
Ich messe den Störer dann und dokumentiere die Messung (Frequenz, Bandbreite, Pegel, ...). Diese Messergebnisse gebe ich dann an die Bundesnetzagentur weiter, die bisher jeden Störer mit ihrem Funkmesswagen innerhalb kürzester Zeit gefunden hat.
Es hat also keinen Sinn darauf zu hoffen, evtl. nicht entdeckt zu werden.
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[1.1.4.1] peso antwortet auf NodeB
07.11.2013 22:41

einmal geändert am 07.11.2013 22:44
Benutzer NodeB schrieb:

Ich kann das bestätigen. Ich arbeite als Techniker für Mobilfunksender beim größten deutschen Netzbetreiber. Wir bekommen regelmässig Aufträge, bei denen wir externe Störer auf unseren Frequenzen lokalisieren sollen. In der Regel sind dieses defekte DECT-Telefone, DVBT-Antennen oder SAT-Antennen. Aber auch aus dem Ausland mitgebrachte Funk-Kopfhörer oder Babyphones kommen ab und zu mal vor.
Ich messe den Störer dann und dokumentiere die Messung (Frequenz, Bandbreite, Pegel, ...). Diese Messergebnisse gebe ich dann an die Bundesnetzagentur weiter, die bisher jeden Störer mit ihrem Funkmesswagen innerhalb kürzester Zeit gefunden hat.
Es hat also keinen Sinn darauf zu hoffen, evtl. nicht entdeckt zu werden.

Diese Angstmache finde ich immer wieder übertrieben. Ich behaupte, dass man das Paerlteil nicht feststellen kann.

Wobei hier in erster Linie die Frage auftaucht, ist das Teil grundsätzlich genehmigungsfähig und bei welcher T-Anbieter kann man den Antrag stellen. Es handelt sich mal wieder um ein völlig unausgegorenes Urteil, dass man nur als Verbeugung betrachten kann. Das gleiche Problem hatten wir vor Jahren mit den CB-Geräten und zuletzt mit dem Handyverbot in Kliniken. In dem zitieren VG-Urteil spricht man nicht von einer Störung (soweit es mir bekannt ist) sondern von reinen Formalvorschriften.

Interessant wäre es, wenn TT mal prüfen würde, ob das Urteil überhaupt rechtskräftig geworden ist. Aber es ist doch immer das Gleiche.

peso
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[1.2] Kai Poehlmann antwortet auf Frankyyy
06.11.2013 11:19
Moin!

Benutzer Frankyyy schrieb:

Wäre evtl. die "perfekte" Lösung bei mir, weil als einziges Netz bei mir in der Pampa Vodafone so lala empfangbar ist. Auf der Terrasse sind auch durchaus Gespräche möglich, im Haus bestenfalls an ganz wenigen Stellen der SMS-Empfang

Ich verwende in solchen Fällen GSM/Festnetz/WLAN-Geräte. Da kommt ne Simkarte rein und es kann ein analoges Telefon - dann auch schnurlos angeschlossen werden, Internet und SMS dann über WLAN. Denn Strom braucht so ein beworbener Signalverstärker auch. Und kostenmässig auch nicht so viel teurer... Z.B. den Option GlobeSurfer II oder III...

Kai