Diskussionsforum
Menü

Bankkonten unter falschem Namen?


28.06.2013 14:36 - Gestartet von bartd
Fragen bleiben:
1) Bankkonten unter falschem Namen - das dürfte in D ziemlich schwierig sein! Und wer überweist schon an Unbekannte ins Ausland?
2) Die Bankverbindung ist ja bekannt - also sind 'Maßnahmen' möglich: Konto sperren, Überweisungen & Barabhebung (Kamera!)rückverfolgen etc.
...
Menü
[1] mikiscom antwortet auf bartd
28.06.2013 15:20
Benutzer bartd schrieb:
Fragen bleiben: 1) Bankkonten unter falschem Namen - das dürfte in D ziemlich schwierig sein! Und wer überweist schon an Unbekannte ins Ausland?

Ich vermute das erste ist bei Internet-Banken möglich, da spricht man ja nicht persönlich mit einem Bank-Mitarbeiter. Und in ein Online-Formular ist schnell mal irgendwas eingegeben was einem Menschen meist auffällt.

2) Die Bankverbindung ist ja bekannt - also sind 'Maßnahmen' möglich: Konto sperren, Überweisungen & Barabhebung (Kamera!)rückverfolgen etc.

Vielleicht Ruck-Zuck- Aktionen. Bis die das zurückverfolgt haben, waren die schon das Bargeld abholen oder haben es auf ein Bankkonto am A...der Welt weitergeleitet. Und alle paar Tage nutzen die ein neues falsches Konto.
Menü
[1.1] Kevin7289 antwortet auf mikiscom
28.06.2013 15:44
Aber in Deutschland müssen sich Bankkunden Identifizieren lassen, so führen doch auch die meisten Internet-Banken wie z.B. Comdirect, Netbank, Norisbank, 1822direkt ect. das Postidentverfahren durch.
Menü
[1.1.1] mikiscom antwortet auf Kevin7289
28.06.2013 16:37
Benutzer Kevin7289 schrieb:
Aber in Deutschland müssen sich Bankkunden Identifizieren lassen, so führen doch auch die meisten Internet-Banken wie z.B. Comdirect, Netbank, Norisbank, 1822direkt ect. das Postidentverfahren durch.

Wenn dies lückenlos so gemacht wird, springen halt "Finanzagenten" ein. Das sind Leute, die Zahlungseingänge kontrollieren und an anderen Konten (häufig in anderen Ländern) weiterleiten. Dafür verdienen die gut, und müssen nicht viel tun.
Spammails lassen grüßen.
Menü
[1.1.1.1] Christian_Wien antwortet auf mikiscom
04.07.2013 02:04
Benutzer mikiscom schrieb:

Wenn dies lückenlos so gemacht wird, springen halt "Finanzagenten" ein. Das sind Leute, die Zahlungseingänge kontrollieren und an anderen Konten (häufig in anderen Ländern) weiterleiten. Dafür verdienen die gut, und müssen nicht viel tun.

Du hast aber den Hinweis auf Ironie vergessen.
Die naiven Fnanzagenten GLAUBEN nur, gut zu verdienen.
Allerdings steht kurze Zeit später die Polizei vor der Tür und haben sie ein Strafverfahren wegen Geldwäsche und Erbringung von Bankdienstleistungen ohne Konzession am Hals.
Klarerweise buchen die Banken die abgephishten Beträge den Geschädigten wieder zurück und somit verwandelt sich der "gute Verdienst" in einen erklecklichen Soll-Betrag auf dem Konto.
Weiters kann die Bank dann auch das Konto kündigen und/oder dem Kunden einen "netten" Schufa-Eintrag zukommen lassen.

Aber dies sollte eigentlich - insbesondere nach den jahrelangen Berichten in allen Medien - jedem längst bekannt sein - genauso, daß niemand hohe Gehälter für wenig Leistung zahlt und so gut wie immer etwas faul ist, wenn etwas offensichtlich zu gut ist, um wahr zu sein.
Menü
[1.1.1.1.1] mikiscom antwortet auf Christian_Wien
04.07.2013 07:42
Benutzer Christian_Wien schrieb:
Benutzer mikiscom schrieb:

Wenn dies lückenlos so gemacht wird, springen halt "Finanzagenten" ein. Das sind Leute, die Zahlungseingänge kontrollieren und an anderen Konten (häufig in anderen Ländern) weiterleiten. Dafür verdienen die gut, und müssen nicht viel tun.

Du hast aber den Hinweis auf Ironie vergessen.

Ich habe die "Finanzagenten" aber in Anführungszeichen gesetzt und war aufgrund deiner Erklärung unten doch sehr davon ausgegangen, dass das jedem der dies liest klar sein sollte. Auch ohne ;-)

Aber dies sollte eigentlich - insbesondere nach den jahrelangen Berichten in allen Medien - jedem längst bekannt sein - genauso, daß niemand hohe Gehälter für wenig Leistung zahlt und so gut wie immer etwas faul ist, wenn etwas offensichtlich zu gut ist, um wahr zu sein.


Hab erst heute ne "interessante Mail" bekommen, dass mir ein gewisser Simon 9997 Euro schenken will. Ich soll mir nur ein Video ansehen. Er will nix verkaufen. Das hört sich doch super an.

Wer jetzt nicht weiß worum es geht: Solche Mails immer löschen und auf die tausenden von Euronen verzichten! Sonst liegt ihr bald stets gekühlt 1,60m unter der Erde oder wohnt in einem großen "Hotel" mit dicken Mauern und Gittern an den Fenstern. Und das für ein paar Jahre, ohne dass ihr für jede Übernachtung Geld bezahlen müsst. Das ist doch eine Super Ersparnis. Keine Miete mehr zahlen und auch kein Haus bauen müssen. Kostenlos eigene Wohnung mit Fernseher. Ach ja, Essen wird auch noch geliefert. Ihr müsst nicht selbst einkaufen, geschweige denn dafür zahlen. Nur mit dem Urlaub machen ist das so ein Problem.
Menü
[1.1.1.1.1.1] Christian_Wien antwortet auf mikiscom
14.07.2013 13:58

einmal geändert am 14.07.2013 14:34
Benutzer mikiscom schrieb:


Hab erst heute ne "interessante Mail" bekommen, dass mir ein gewisser Simon 9997 Euro schenken will. Ich soll mir nur ein Video ansehen. Er will nix verkaufen. Das hört sich doch super an.

Wer jetzt nicht weiß worum es geht: Solche Mails immer löschen und auf die tausenden von Euronen verzichten! Sonst liegt ihr bald stets gekühlt 1,60m unter der Erde oder wohnt in einem großen "Hotel" mit dicken Mauern und Gittern an den Fenstern. Und das für ein paar Jahre, ohne dass ihr für jede Übernachtung Geld bezahlen müsst. Das ist doch eine Super Ersparnis. Keine Miete mehr zahlen und auch kein Haus bauen müssen. Kostenlos eigene Wohnung mit Fernseher. Ach ja, Essen wird auch noch geliefert. Ihr müsst nicht selbst einkaufen, geschweige denn dafür zahlen. Nur mit dem Urlaub machen ist das so ein Problem.


Mit dem "Löschen und auf die Tausende Euronen verzichten" hast du Recht.
Schließlich hat - entgegen allen Suggestionen - niemand etwas zu verschenken und die angeblichen "Geheimtipps" haben üblicherweise das Ziel, daß nicht der (naive und/oder gierige) Anwender/Anleger, sondern vielmehr und sicher der Tippgeber gewinnt.
Wenn das Ganze so toll, sicher und risikolos wäre, dann könnte (und würde) er schließlich die so lukrativen Geschäfte allein machen und wohl kaum anderen verraten und dafür auch noch Kosten für Domainregistrierungen, Webspace etc. tragen.

Bei den einschlägigen Videos werden jedoch üblicherweise "todsichere" Aktientipps, Börsenbriefe, Casino-Strategietipps und Forex-Spekulationen mit Währungskursen sowie Quasi-Wetten auf alles Mögliche in Form von "Binären Optionen" marktschreierisch angepriesen.
Diese Dinge sind jedoch strafrechtlich wohl kaum greifbar, denn schließlich wird üblicherweise keine Garantie auf Gewinne gegeben, sondern nur eine hundert- oder tausendfache "Gewinnchance" angepriesen.
Klarerweise hat der Tippgeber die beworbenen Aktien (Pennystocks) vorher billig gekauft und will mit genügend dummen Käufern den Kurs pushen und dann mit sattem Gewinn verkaufen, bevor der Kurs dann wieder ins Bodenlose stürzt.
Und bei den anderen "guten" Tipps verdient der Tippgeber an (einmaligen und laufenden) Affiliate-Provisionen, wenn sich die Anwender/Anleger bei einem Online-Casino, Börsenbrief oder Forex- bzw. Options-Händler anmelden und dort Geld einzahlen.
Um das und nichts anderes geht es schließlich.

Außerdem sollte auch klar sein, daß sich so gut wie alle dieser halbseidenen Anbieter in diversen Steueroasen etc. verstecken, wo eine Rechtsverfolgung nicht aussichtsreich ist und somit auch etwaige erzielte Gewinne mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht lukrieren lassen werden, wenn der Anbieter diese nicht freiwillig überweisen sollte.
Menü
[1.1.2] Fox2k7 antwortet auf Kevin7289
28.06.2013 16:39
Benutzer Kevin7289 schrieb:
Aber in Deutschland müssen sich Bankkunden Identifizieren lassen, so führen doch auch die meisten Internet-Banken wie z.B. Comdirect, Netbank, Norisbank, 1822direkt ect. das Postidentverfahren durch.

Ich tippe mal auf Strohmänner die auf schnelle geld hoffen...

so ala "biete schnelles geld rufen sie uns an unter...bla bla" sieht man doch oft in der anzeigen rubrik in der zeitung o.ä