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Namensbedeutung Flatrate


07.06.2013 16:06 - Gestartet von krassDigger
Der Name Flatrate bedeutet das wenn man ein Diagram zeichnet mit dem Preis auf der Y-Achse und der Nutzungsdauer bzw. dem Nutzungsdatenvolumen auf der X-Achse, der Preiskurve flach ist. Also egal wieviel man das Angebot nutzt, man zahlt immer den gleichen Preis. Wird jetzt ab einer bestimmten Menge abgedrosselt, so ist das weiterhin eine Flatrate, denn und darauf kommt es an, man kann das Angebot weiter nutzen (aber langsamer als vorher) und der Preis ändert sich nicht, man muss keinen Übertraffic zahlen! Somit sind die Bedingungen für eine Flatrate erfüllt.
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[1] spunk_ antwortet auf krassDigger
07.06.2013 16:25
Benutzer krassDigger schrieb:

Der Name Flatrate bedeutet das wenn man ein Diagram zeichnet

warum sich nun hierzulande unbedingt wieder ein englisch klingender Begriff durchgesetzt hat ist mir auch unklar.

es reicht doch Pauschalabrechnung statt "flatrate" und schon ist die Bedeutung klar.



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[2] TAppelhagen antwortet auf krassDigger
07.06.2013 16:29
gleichen Preis. Wird jetzt ab einer bestimmten Menge abgedrosselt, so ist das weiterhin eine Flatrate, denn und darauf kommt es an, man kann das Angebot weiter nutzen (aber langsamer als vorher)

dann sind wir an dem Punkt, wo "nutzen" zu definieren wäre.
Eine aktive "Nutzung" des Internet (speziell WWW) in seiner heutigen Form ist mit dem derartig gedrosselten Zugang nämlich NICHT mehr möglich!
Abgesehen davon macht eine Monats-Volumen-basierte Drosselung eh IMHO keinen Sinn. Dann soll man halt xx-kbit-Flatrate (ohne weitere Drosselung und ohne Nutzungseinschränkungen!) anbieten und dem Nutzer xx MB/GB "High-Speed-Traffic" zugestehen (das ist ja das, was man derzeit eh bestenfalls de facto kriegt). Nur muss es ganz klar in Benutzerhand liegen, wann er den Turbo möchte! Bringt ja nichts, wenn ich 3 Wochen lang nur eMails im Hintergrund abrufe und die meinen wertvollen Traffic verbraten, und in der 4. Woche möchte ich Musik streamen und stehe dumm da. (Nein, ein "größeres Paket" ist hierfür KEINE Option!)
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[2.1] spunk_ antwortet auf TAppelhagen
07.06.2013 16:38
Benutzer TAppelhagen schrieb:

Eine aktive "Nutzung" des Internet (speziell WWW) in seiner heutigen Form ist mit dem derartig gedrosselten Zugang nämlich NICHT mehr möglich!

funktioniert auch mit GPRS-Geschwindigkeit. Mobilfunk ist ja gerasdezu das beste Beispiel wie so eine pauschale Abrechung im markt ankommt.

wobei sich da nicht immer eine solche Pauschalabrechnung lohnt - ich selber zahle lieber nutzungsabhängig (pro Datenvolumen eben)

aber das ist der persönliche geschmack des Einzelnen.

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[2.1.1] TAppelhagen antwortet auf spunk_
07.06.2013 16:54
Eine aktive "Nutzung" des Internet (speziell WWW) in seiner heutigen Form ist mit dem derartig gedrosselten Zugang nämlich NICHT mehr möglich!

funktioniert auch mit GPRS-Geschwindigkeit.

kann ich absolut nicht bestätigen - hatte gestern gerade das Problem, dass Kabeldeutschland einen Komplett-Ausfall hatte und wollte die Störungsmeldung per Smartphone erfassen. Habe es nach ca. 10 min aufgegeben (bis dahin war ich gerade mal über's einloggen bis zum "Störungsassistenten" geschafft. Und das war laut Anzeige sogar schon 3G, nicht mal GPRS!

Mobilfunk ist ja gerasdezu das beste Beispiel wie so eine pauschale Abrechung im markt ankommt.

Besch...eiden, genau. Aber "der Markt wird's schon richten" - es gibt keine Alternativen, obwohl nach den Anfragen in diversen Foren eine nicht unbeträchtliche Nachfrage herrscht...

wobei sich da nicht immer eine solche Pauschalabrechnung lohnt
- ich selber zahle lieber nutzungsabhängig (pro Datenvolumen eben)

Das ist durchaus richtig, aber setzt 2 Dinge voraus:
a) muss man sein erwartetes Volumen ziemlich genau kennen und darf bei gelegentlicher Überschreitung nicht gleich in existenzielle Schwierigkeiten kommen
b) muss der Volumenpreis auch reell sein

gerade bei b) werde ich immer wieder stutzig, wenn ich da 24ct/MB lese. Demnach müsste eine "echte" Flatrate drastisch teurer sein, als sie derzeit vermarktet wird (200 MB Inklusiv-Traffic sind schon fast 50€ statt 5-10!). Da passt also auch einiges nicht.
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[2.1.1.1] spunk_ antwortet auf TAppelhagen
07.06.2013 17:04
Benutzer TAppelhagen schrieb:

wollte die Störungsmeldung per Smartphone erfassen. Habe es nach ca. 10 min aufgegeben (bis dahin war ich gerade mal über's einloggen bis zum "Störungsassistenten" geschafft. Und das war laut Anzeige sogar schon 3G, nicht mal GPRS!

muss nicht an der Übertragsungsgeschwindigkeit liegen. eher an der Verarbeitung beim Anbieter (evtl. wegen gehäufter Störungsmeldungen) und am Endgerät.
sinnvoll ist es da ja geradezu die Inhalte für mobile Endgeräte zu verbessern (Bilder und Videos komplett abschalten. Werbung mit Werbeblocke in die Tonne und Hintergrundmusik auch abschalten)
denn der eigetliche Inhalt in Form von text ist unbedeutend gering.

Besch...eiden, genau. Aber "der Markt wird's schon richten" - es gibt keine Alternativen, obwohl nach den Anfragen in diversen Foren eine nicht unbeträchtliche Nachfrage herrscht...

eben: wer bereit ist die Preise zu zahlen kriegt das Zeug so wie gewünscht. bisher ist kein Kunde bereit das zu tun.

darf bei gelegentlicher Überschreitung nicht gleich in existenzielle Schwierigkeiten kommen

der Punkt ist wichtig. unbegrenzt geht zwar technisch auch nicht (da ist vorher sowieso der Akku alle) aber es kommen unerwartete Rechnungen.

b) muss der Volumenpreis auch reell sein

pfff. am Moiltelefon geht sowieso kaum Datenmenge (wenn zufällig keine Videos oder ähnliches genutzt werden)

gerade bei b) werde ich immer wieder stutzig, wenn ich da 24ct/MB lese. Demnach müsste eine "echte" Flatrate drastisch teurer sein, als sie derzeit vermarktet wird (200 MB Inklusiv-Traffic sind schon fast 50€ statt 5-10!). Da passt also auch einiges nicht.

passt zusammen. die Anbieter haben mit der Pauschalabrechnung ja garantierte Umsätze auch wenn der Kunde zufällig mal nix tut.
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[3] richtig beschrieben, ABER . . . .
chickolino antwortet auf krassDigger
07.06.2013 18:51

einmal geändert am 07.06.2013 19:02
krassDigger
Der Name Flatrate bedeutet das wenn man ein Diagram zeichnet mit dem Preis auf der Y-Achse und der Nutzungsdauer bzw. dem Nutzungsdatenvolumen auf der X-Achse, der Preiskurve flach ist. Also egal wieviel man das Angebot nutzt, man zahlt immer den gleichen Preis. Wird jetzt ab einer bestimmten Menge abgedrosselt, so ist das weiterhin eine Flatrate, denn und darauf kommt es an, man kann das Angebot weiter nutzen (aber langsamer als vorher) und der Preis ändert sich nicht, man muss keinen Übertraffic zahlen! Somit sind die Bedingungen für eine Flatrate erfüllt.

Alles soweit richtig !

Was ich mir wünschen würde, wäre das jeder der eine (drosselbare) Internetflatrate anbietet den Speed der gedrosselten Flatrate hinter dem Wort Flatrate mit angeben müßte . . . .

Eine Mobile Internetflatrate die beispielsweise nach 100 MB; 200 MB; 500 MB oder auch nach dem derzeitigen maximum von 5000 MB auf GPRS-Speed gedrosselt wird ist eine GPRS-Flatrate (oder eben Internetflatrate 56 kbit/s)

Eine Telekom DSL-Flatrate die nach 80 GB auf 356 kbit/s gedrosselt wird ist eine Flatrate, aber eben muss sie auch als 356 kbit/s Flatrate bezeichnet werden....

Alles was vor der Drosselung schneller geht (also das für den Kunden bessere), das sollte "in dem Kleingedruckten" mit * dazu stehen - nicht das für den Kunden schlechtere . . .

Damit wäre für den Kunden klar was er im Minimalfall (also nach Ablauf der ungedrosselten Geschwindigkeit) bucht . . .

Ausserdem sollte natürlich (seitens der für Telekomunikation zusätndigen Behörde) dann darauf geachtet werden das alle in derselben Einheitsgrösse ( nicht einer in kbit/s und der nächste in mbit/s - weil dadurch viele Kunden sicher mit der Umrechnung ein Problem mit der Vergleichbarkeit hätten - also ähnlich wie der Kilopreis bei Fleisch oder Fisch im Supermarkt ) den Minimalspeed angeben müßten !

Tja, und letztendlich würde die Angebpflicht für den Speed nach Drosselung als Zusatz zu dem Wort Internetflatrate sicherlich dazu führen das die Kunden sich bald nach der Einführung eben über höhere Drosselungsgeschwindigkeiten freuen könnten. Das z.b. viele Mobile Internetflatrates die derzeit auf 56 kbit/s gedrosselt werden z.b. zur EDGE-Flat ( also Internetflat 212 kbit/s oder zur UMTS-(ohne HSPA)-Flat also Internetflat 384 kbit/s upgegradet werden könnten - eben weil ja der Speed nach Drosselung "werbewirksam" in der grossen Überschrift beim Wort internetflat stehen muss und nicht versteckt im kleingedruckten . . .