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Rumdoktorn


03.04.2014 15:48 - Gestartet von IMHO
Da wird jetzt ein Problem sensationell gelöst, das wir gar nicht hätten, wenn es im Mobilfunk Call-by-Call gäbe oder besser gleich Peering als Bezahlungsprinzip.
Wetten die feiern das Alles als Erfolg.
Die National-Staaten wollen alle an den Funklizenzen verdienen, sonst würden sie es grundsätzlich anders steuern. Eine SIP-Schnittstelle vom HLR ins Internet als Pflicht für ankommende Anrufe und ebenso eine Schnittstelle für abgehende Anrufe, wenn man z.B. für 9ct/min einen SIP-Provider seiner Wahl anrufen könnte, der für 12ct/min zu den unsäglichen +49-1805-Nummern weiterleiten würde bräuchte man kein 42ct-Limit.
Wenn die Nutzung einer Roamingkarte preiswert per SIP-Schnittstellen von der eigenen Rufnummer aus erfolgen könnte, würde das nicht mehr zum Verlust der Rufnummer vs. Roamingerpressung bezahlen führen, wenn das Anrufen einer ausländischen Mobilfunknummer vom Heimatnetz nicht mehr mehr als 28ct/min kosten würde - Dann würden die Erlöse aus Freqeuenzversteigerungen sinken.

Also gibt es ein paar zusätzliche Verwaltungsvorschriften für die EU und an den Aussengrenzen der EU geht es weiter wie bisher, egal ob Marokko, Türkei oder Tunesien.
Aber mit diesen Menschen mag die restliche EU-Aussenpolitik auch nicht so gerne was anfangen, lieber stellt man die Rettung von Bootsflüchtlingen unter Strafe.

Roamingregulierung ist nichts tolles, das ist nur die Beschränkung eines architektonischen Fehlers innerhalb der EU. Außerhalb geht das weiter wie bisher. Vom Festnetz per Call-by-Call zum australischen Handy für 3,5ct/min, zur deutschen Simkarte, die in Australien roamt für 2-9ct/min für den Anrufer aber mit 99ct/min Zustellungsroaming!