Diskussionsforum
Menü

Zum Thema tickende Zeitbombe


01.04.2014 09:54 - Gestartet von mikiscom
Sämtliche Windows-Versionen sind tickende Zeitbomben. Sonst wären nicht ständig so viele Viren unterwegs. Auch auf aktuellen Windows-Versionen. Also halte ich die Angstmacherei für stark übertrieben. Wenn es gängige Programme für Linux geben würde, hätte ich das schon längst. Ja, es gibt Seamonkey und OpenOffice auch für Linux aber das sind die einzigen Programme, die ich nutze, die es auch als Linux-Version gibt. Alle anderen nur für Windows. :-( Und ich habe keine Lust mir neben einem neuen Betriebssystem auch noch 10 neue Programme anzugewöhnen.
Menü
[1] huso antwortet auf mikiscom
01.04.2014 10:07
Benutzer mikiscom schrieb:
Sämtliche Windows-Versionen sind tickende Zeitbomben. Sonst wären nicht ständig so viele Viren unterwegs. Auch auf aktuellen Windows-Versionen. Also halte ich die Angstmacherei für stark übertrieben. Wenn es gängige Programme für Linux geben würde, hätte ich das schon längst. Ja, es gibt Seamonkey und OpenOffice auch für Linux aber das sind die einzigen Programme, die ich nutze, die es auch als Linux-Version gibt. Alle anderen nur für Windows. :-( Und ich habe keine Lust mir neben einem neuen Betriebssystem auch noch 10 neue Programme anzugewöhnen.

Also, ich habe seit Jahren kein Problem mit Windows. Wirksamer Schutz gegen Viren und Schadsofware ist seit Win7 von Haus aus vorhanden.
Das einzige was ich hin und wieder erlebt habe ist Malware vom Typus babylon search bar o.ä. Auch das bekommt man schnell in den Griff. Ich bin mit Win7 vollkommen zufrieden und möchte nicht gegen MacOS oder Linux tauschen.

Aus meiner Sicht wird Linux als Consumer-OS maßlos überschätzt. Linux sicher bedienen zu können, erfordert sehr gute Computerkenntnisse, insbesondere muss man mit dem Terminal umgehen können. Und wer ist es schon gewöhnt Befehle einzutippen, zumal diese eben auch mal sehr mächtig sein können. Konkret bedeutet das, dass man mit dem "richtigen" Befehl eben auch mal schnell eine Festplatte ausgelöscht hat.
Wie soll da ein Durchschnittsnanwender durchblicken, der schon bei der geringsten Unregelmäßigkeit, wie etwa Malware-Befall, seines Windows-Systems überfordert ist?
Menü
[1.1] mikiscom antwortet auf huso
01.04.2014 11:17
Benutzer huso schrieb:

Aus meiner Sicht wird Linux als Consumer-OS maßlos überschätzt. Linux sicher bedienen zu können, erfordert sehr gute Computerkenntnisse, insbesondere muss man mit dem Terminal umgehen können. Und wer ist es schon gewöhnt Befehle einzutippen, zumal diese eben auch mal sehr mächtig sein können. Konkret bedeutet das, dass man mit dem "richtigen" Befehl eben auch mal schnell eine Festplatte ausgelöscht hat. Wie soll da ein Durchschnittsnanwender durchblicken, der schon bei der geringsten Unregelmäßigkeit, wie etwa Malware-Befall, seines Windows-Systems überfordert ist?

Das kommt aber ganz auf die Auslegung der Version an. Ist das sowas wie Knoppix, ist das meiner Meinung nach End-User-geeignet. Da kann man nicht viel falsch machen und hat mit dem Terminal auch nicht viel zu tun. Auch bei Win7 kann man an den falschen Stellen ne Menge kaputt machen. Und den Volltrottelmodus (Benutzerkontensteuerung) muss man bei vielen Programmen eh raus nehmen. Sonst laufen die nicht. Mal abgesehen von Benutzer als lokalen Admin laufen lassen.
Menü
[1.2] fanlog antwortet auf huso
01.04.2014 13:19
Benutzer huso schrieb:

Aus meiner Sicht wird Linux als Consumer-OS maßlos überschätzt. Linux sicher bedienen zu können, erfordert sehr gute Computerkenntnisse, insbesondere muss man mit dem Terminal umgehen können.

Also ich benutze in der Arbeit Linux seit mehr als 5 Jahren, seit kurzem habe ich zu Hause XP durch Ubuntu ersetzt. Ich habe noch nie das Terminal benutzen müssen, außer ich war neugierig und habe ein bißchen rumgespielt.

Ich arbeite fast ausschließlich mit OpenOffice, Firefox und Thunderbird und welches OS dahinter sitzt ist mir völlig egal. OpenOffice ist etwas schlechter als MS Office, aber für den normalen User reicht es.

Der Consumer ist es dank der Smartphones gewöhnt ständig mit neuen Versionen und Apps umzugehen. Linux ist heute einfach zu installieren. Mein Gott, wo ist das Problem, wenn man das Fenster links oben statt rechts oben schließt. Da braucht man keine speziellen Computerkenntnisse mehr. Außerdem kann man Windows-like Oberflächen installieren.

Windows brauchen nur Power-Office User, Power-Spieler und Personen die zwingend auf Windows Programme angewiesen sind. Also nicht der Consumer.