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Sinnvolle Änderung & Artikel ohne Informationsgehalt


26.03.2013 02:06 - Gestartet von paresc
"Stammkunden, die eine Flatrate buchen, um online Filme zu sehen, würden Maxdome und zahlreiche andere Dienste wohl verlieren"
Dann wechseln die halt den DSL-Anbieter (noch haben die ja nicht solche Begrenzungen). Ein Sonderkündigungsrecht gibt es bei einer solchen Änderung sicherlich.

"Idealerweise haben die Eltern ihren Sprösslingen bereits beigebracht, was legal und illegal im Netz gemacht werden darf - der Filesharing-Traffic fällt also nicht an."
Ziemlich unrealistisch, dass Kinder sich daran halten, wenn ihre Eltern ihnen sagen, was sie im Internet zu tun haben.

"Die Telekom propagandierte lange Zeit den Weg in die Gigabit-Gesellschaft. [...] Der Trend: Immer mehr Daten liegen nicht mehr lokal, sondern im Internet. Die Konsequenz daraus: Der Datentraffic steigt. [...] Wer diese [Onlinespeicher] nutzt, kommt wahrscheinlich auch bei einem normalen DSL-Anschluss nicht mit 75 GB im Monat aus. Wer mit einem 16-MBit/s-Anschluss mit voller Datenrate einen Download ausführt, hat dieses Freivolumen in etwas mehr als zehn Stunden aufgebraucht."

Dann wird die Telekom halt eine entsprechende Zusatzoption anbieten, um sich den Umsatz durch den Kunden und die Zusatzoption nicht entgehen zu lassen, zumal sicherlich auch andere Anbieter über kurz oder lang eine solche Änderung einführen werden.
Es ist aber sehr sinnvoll, denn ein hoher Traffic verursacht auch Mehrkosten im Vergleich zu anderen Kunden, weshalb dafür nicht die gesamte Nutzergemeinschaft bezahlen sollte.

Insgesamt kann man sagen, dass dieser Artikel eine Auflistung von Folgen der Begrenzung ist, die abgesehen von der Änderung selbst ohne Informationsgehalt ist.
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[1] mattes007 antwortet auf paresc
26.03.2013 09:00
Benutzer paresc schrieb:
"Stammkunden, die eine Flatrate buchen, um online Filme zu sehen, würden Maxdome und zahlreiche andere Dienste wohl verlieren" Dann wechseln die halt den DSL-Anbieter (noch haben die ja nicht solche Begrenzungen). Ein Sonderkündigungsrecht gibt es bei einer solchen Änderung sicherlich.

Bevor Du über den Sinn dieses Artikel "urteilst" solltest Du Dir mal über Deine Aussagen im Klaren sein, denn...
Wer verkauft den die DSL Anschlüsse an 1&1 und Co.? Richtig, die Telekom. Sie werden garantiert nicht ihre eigenen Anschlüsse "beschneiden" und Wiederverkäufern freie Hand lassen.

Stattdessen wird die Telekom so verfahren wie beim Mobilfunk. Nutzt Du Entertain oder videoload wird es Deinen Traffice nicht beeinflussen.

"Idealerweise haben die Eltern ihren Sprösslingen bereits beigebracht, was legal und illegal im Netz gemacht werden darf
- der Filesharing-Traffic fällt also nicht an." Ziemlich unrealistisch, dass Kinder sich daran halten, wenn ihre Eltern ihnen sagen, was sie im Internet zu tun haben.

Richtig, aber auch ziemlich unrealistisch, dass bei solchen eingeführten Grenzen "Vater" ruhig sitzen bleibt. Dafür kann ich inzwischen ziemlich leicht mit Win7/Win8 FamilySafety einrichten und dem Sprößling verbieten auf Streaming-Dienste zu surfen.

Die momentane Erfahrung zeigt jedoch, dass viele Eltern leider viel zu locker mit "Grenzen" umgehen. Das wird sich jedoch bei solchen DSL Restriktionen ändern, denn wenn Vater seinen Film bei lovefilm/maxdome und Co. nicht schauen kann, wird es ernst ;).

"Die Telekom propagandierte lange Zeit den Weg in die Gigabit-Gesellschaft. [...] Der Trend: Immer mehr Daten liegen nicht mehr lokal, sondern im Internet. Die Konsequenz daraus: Der Datentraffic steigt. [...] Wer diese [Onlinespeicher] nutzt, kommt wahrscheinlich auch bei einem normalen DSL-Anschluss nicht mit 75 GB im Monat aus. Wer mit einem 16-MBit/s-Anschluss mit voller Datenrate einen Download ausführt, hat dieses Freivolumen in etwas mehr als zehn Stunden aufgebraucht."

Vielleicht sollten wir mal den Ball flach halten, bevor wir genaueres wissen. Evtl.besteht diese Sperre von 75GB nur bei 16MBit Anschlüssen, während bei VDSL 200GB bleibt.
Ein gestreamter Film - stand meines Wissens bei lovefilm auf der Homepage - verbraucht ungefähr 3GB (120Min.in HD). Wer also täglich einen Spielfilm schauen würde, verbraucht ca.90GB. Dazu noch 20GB Radio und 10GB große "legale" Downloads...dann sollten 200GB gut ausreichen.

Dann wird die Telekom halt eine entsprechende Zusatzoption anbieten, um sich den Umsatz durch den Kunden und die Zusatzoption nicht entgehen zu lassen, zumal sicherlich auch andere Anbieter über kurz oder lang eine solche Änderung einführen werden.

Wieso Zusatzoption? Die Telekom könnte eine DSL Legitimierung machen, aber bei VDSL z.B. nicht, womit diese Anschlüsse gepusht werden.
Oder wenn man Entertain dazu bestellt, bekommen man 100GB Traffic extra plus kein Traffic-Verbrauch durch Entertain. Dadurch verbreitet sich Entertain und VDSL im gleichen Maße.

Es ist aber sehr sinnvoll, denn ein hoher Traffic verursacht auch Mehrkosten im Vergleich zu anderen Kunden, weshalb dafür nicht die gesamte Nutzergemeinschaft bezahlen sollte.

Stimme ich zu. Evtl. eine Überlegung der Telekom, da die Konkurrenz Druck macht die DSL Anschluss-Entgelte zu senken. Dadurch könnten Anschlüsse billiger werden.

Insgesamt kann man sagen, dass dieser Artikel eine Auflistung von Folgen der Begrenzung ist, die abgesehen von der Änderung selbst ohne Informationsgehalt ist.

Das stimmt so weit nicht. Es bietet eine sehr gute Diskussiongrundlage.
Allerdings stimme ich zu, dass viele Artikel auf Teltarif einen sehr geringen Informationsgehalt hat, z.B. wenn neue Tarife vorgestellt werden (bestes Beispiel: Vodafone Aktions-All-Net-Tarif für 32Euro). Viel Text, aber wenig Inhalt. Man könnte es auch in wenig Text und einer Tabelle schneller und effektiver an den Mann bzw. Frau bringen, hätte mehr Platz für Werbung und braucht nicht so viel Zeit zum Verfassen des Textes.
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[1.1] Zündi antwortet auf mattes007
26.03.2013 13:23
Benutzer mattes007 schrieb:
Benutzer paresc schrieb:
"Stammkunden, die eine Flatrate buchen, um online Filme zu sehen, würden Maxdome und zahlreiche andere Dienste wohl verlieren" Dann wechseln die halt den DSL-Anbieter (noch haben die ja nicht solche Begrenzungen). Ein Sonderkündigungsrecht gibt es bei einer solchen Änderung sicherlich.

Bevor Du über den Sinn dieses Artikel "urteilst" solltest Du Dir mal über Deine Aussagen im Klaren sein, denn... Wer verkauft den die DSL Anschlüsse an 1&1 und Co.? Richtig, die Telekom. Sie werden garantiert nicht ihre eigenen Anschlüsse "beschneiden" und Wiederverkäufern freie Hand lassen.

Normalerweise schaltet 1&1 über QSC oder Telefonica, manchmal auch über Vodafone. Nur wenn gar nichts anderes geht, dann läufts über die Telekom. Und solange die anderen großen Netzbetreiber nicht auch anfangen zu drosseln, ist ein Anbieterwechsel eine gute Option.

Ich kann mit meinem o2-DSL Anschluss auch erst mal gelassen den Änderungen bei der Telekom entgegensehen. Abgesehen von der TAL läuft alles über Telefonica. Und auf der letzten Meile wird garantiert nichts gedrosselt. Da bekommt die Telekom ihre 10 Euro und ein paar Cent von o2 und gut ist. Solange o2 das Drossel-Modell nicht übernimmt, bin ich erstmal sicher.
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[1.1.1] skycab antwortet auf Zündi
26.03.2013 14:07
Benutzer Zündi schrieb:

Ich kann mit meinem o2-DSL Anschluss auch erst mal gelassen den Änderungen bei der Telekom entgegensehen. Abgesehen von der TAL läuft alles über Telefonica. Und auf der letzten Meile wird garantiert nichts gedrosselt. Da bekommt die Telekom ihre 10 Euro und ein paar Cent von o2 und gut ist. Solange o2 das Drossel-Modell nicht übernimmt, bin ich erstmal sicher.

Finde das recht kurzsichtig. Es ist schwer vorstellbar, dass die Konkurrenz dabei tatenlos zusieht, wie die Telekom die geplanten Beschränkungen einführt.

Denn gegen was die sich richten (exzessive Nutzung) wissen alle und auf solche Nutzer hat auch kein anderer Anbieter Bock.