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Ich verstehe den Hergang nicht ganz


27.02.2013 17:24 - Gestartet von niknuk
Ich habe ein paar Verständnisprobleme mit der Beschreibung des Vorgangs im Artikel.

Verstanden habe ich es so, dass die Anwältin 1 einen Telekom-Anschluss hat und Anwälting 2 einen Vodafone-Anschluss. Der Vodafone-Anschluss sollte in die neue Kanzlei umziehen, der Telekom-Anschluss von Anwältin 1 wurde gekündigt. Die Rufnummern des Telekom-Anschlusses sollten auf den Vodafone-Anschluss in der neuen Kanzlei portiert werden. Richtig?

Das folgende kann ich nun nicht mehr nachvollziehen:
"Da das Vertragsende erst im Juni ist, würde die Telekom den Anschluss insgesamt, also auch von der ersten Anwältin mit dem Vodafone-Anschluss, so lange verweigern, bis das Vertragsende des Telekom-Anschlusses erreicht sei."

Warum das denn? Man kann doch in einer Kanzlei einen Vodafone- und einen Telekom-Anschluss parallel betreiben. Die Telekom kann allenfalls die Kündigung des Anschlusses von Anwältin 1 und die Portierung der Rufnummern zum Vodafone-Anschluss verweigern. Dann wird der Telekom-Anschluss eben nicht gekündigt, sondern zieht ebenfalls in die neue Kanzlei um. Parallel dazu wird der Vodafone-Anschluss zunächst ohne die Telekom-Rufnummern geschaltet. Wenn der Telekom-Vertrag endet, werden die Rufnummern auf den Vodafone-Anschluss portiert und der Telekom-Anschluss abgeschaltet. Woran ist das gescheitert? Und warum hat die Telekom der Kündigung trotz Restlaufzeit des Vertrags überhaupt stattgegeben?

Gruß

niknuk
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[1] GrößterNehmer antwortet auf niknuk
28.02.2013 00:37
Benutzer niknuk schrieb:
Warum das denn? Man kann doch in einer Kanzlei einen Vodafone- und einen Telekom-Anschluss parallel betreiben.
Wie soll das gehen, wenn da nur eine Strippe in die Kanzlei geht? Und selbst wenn würden die bestimmt nicht zwei Anschlüsse bezahlen wollen, wenn einer reicht (ISDN, also zwei Leitungen plus DSL oder VOIP mit mehr Leitungen bei ausreichender Bandbreite).
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[1.1] TAppelhagen antwortet auf GrößterNehmer
28.02.2013 06:08
Benutzer GrößterNehmer schrieb:
Benutzer niknuk schrieb:
Warum das denn? Man kann doch in einer Kanzlei einen Vodafone- und einen Telekom-Anschluss parallel betreiben.
Wie soll das gehen, wenn da nur eine Strippe in die Kanzlei geht?

Dann nimmt man die Leistung halt nicht in Anspruch und zahlt einfach nur.

Und selbst wenn würden die bestimmt nicht zwei Anschlüsse bezahlen wollen

Immer noch besser für ein paar Monate 2x Grundgebühr (die sie in getrennten Kanzleien eh bezahlt hätten), als gar nicht telefonieren können.
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[1.2] niknuk antwortet auf GrößterNehmer
28.02.2013 07:09
Benutzer GrößterNehmer schrieb:

Benutzer niknuk schrieb:
Warum das denn? Man kann doch in einer Kanzlei einen Vodafone- und einen Telekom-Anschluss parallel betreiben.

Wie soll das gehen, wenn da nur eine Strippe in die Kanzlei geht?

Die meisten Anschlüsse sind doppelt ausgelegt, d. h. es führen 2 Leitungen in die Räumlichkeiten. Sollte das mal nicht so sein, wird eben eine zweite Strippe gelegt. Niemand kann das besser als die Telekom.

Und selbst wenn würden die bestimmt nicht zwei Anschlüsse bezahlen wollen, wenn einer reicht

Hier geht es nicht ums wollen, sondern ums müssen. Ein Vertrag muss bis zum Ende erfüllt werden. Der Telekom-Vertrag hätte also so oder so bezahlt werden müssen. Gerade ein Anwalt weiß das vermutlich auch ;-)

Aber egal: warum die Telekom wegen der Restlaufzeit des Vertrags nicht nur die Rufnummernportierung, sondern gleich die komplette Schaltung eines Vodafone-Anschlusses blockiert hat, ist nach wie vor unklar. Wäre der Vodafone-Anschluss einsatzfähig gewesen, hätte man die Telekom-Nummern auf diesen umleiten können und wäre so wenigstens unter den alten Nummern erreichbar gewesen.

Gruß

niknuk