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Markenname AEG = Made in China


10.01.2013 21:18 - Gestartet von mirdochegal
Benutzer matthias.maetsch schrieb:
Also ich verstehe nicht, wieso man über solche Telefone eine Nachricht verfasst. Die Firma AEG gibt es schon lange nicht mehr, der Name wird auf mieseste China-Billigprodukte geklebt. So wie Grundig und Braun auch.

Ist ein ungewöhnliches Gerät, unabhängig davon wo es hergestellt wird und welcher Name draufsteht.

Die Firma Braun gehört zwar Procter&Gamble, beschäftigt aber fast 4000 Mitarbeiter, auch in Deutschland. Die gehören nicht in die Reihe Grundig, AEG, Telefunken, Dual.
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[1] mirdochegal antwortet auf mirdochegal
10.01.2013 22:32
Benutzer matthias.maetsch schrieb:
Nicht ganz. Braun Wecker/Uhren kommen aus China und sind billiger schlechter Abklatsch der edlen Braun-Uhren aus dem Designbüro des Dieter Rams. Nix mit Made in Germany, mit Braun verbindet die nur der aufgedruckte Name.

Wusste ich nicht. Hätte allerdings auch nicht angenommen, dass es sich noch um Made in Germany handeln würde. Ich glaube, so tolle Wecker und Wanduhren von Braun wie früher gibt es heute nicht mehr (unabhängig von der Material- und Fertigungsqualität). Früher waren die richtig innovativ.

Es ist also kompliziert. Die Telefone jedenfalls sind Chinaplastik.

Die Frage ist, welches Telefon kommt heute nicht aus China? :)
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[1.1] koelli antwortet auf mirdochegal
11.01.2013 17:19
Benutzer matthias.maetsch schrieb:
Benutzer mirdochegal schrieb:
Die Frage ist, welches Telefon kommt heute nicht aus China? :)

Gigaset :-)

Und selbst beim Gigaseit kommt der Akku aus China und war bei mir nach knapp drei Jahren kaputt...
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[1.1.1] rotella antwortet auf koelli
11.01.2013 18:37
Benutzer koelli schrieb:

Und selbst beim Gigaseit kommt der Akku aus China und war bei mir nach knapp drei Jahren kaputt...

Naja, Akkus sind Verbrauchsmaterial. Die kriegst du als 4er-Pack für einen ganz kleinen Euro inzwischen sogar bei Penny und die funktionieren auch.
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[1.1.1.1] koelli antwortet auf rotella
11.01.2013 19:40
Benutzer rotella schrieb:
Benutzer koelli schrieb:

Und selbst beim Gigaseit kommt der Akku aus China und war bei mir nach knapp drei Jahren kaputt...

Naja, Akkus sind Verbrauchsmaterial. Die kriegst du als 4er-Pack für einen ganz kleinen Euro inzwischen sogar bei Penny und die funktionieren auch.

Leider nicht, denn dss Gigaset benötigt ein spezielles Akkupack (obwihl in dem Akkupack zwei normale AAA-Zellen sind)
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[1.2] mirdochegal antwortet auf mirdochegal
11.01.2013 22:49
Benutzer matthias.maetsch schrieb:
Gigaset :-)

Lobenswert.
Wenngleich das einiges damit zu tun hat, dass Siemens kein zweites Siemens Mobile / BenQ Desaster haben wollte.
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[1.3] Terbato antwortet auf mirdochegal
16.11.2013 20:07
Benutzer matthias.maetsch schrieb:
Benutzer mirdochegal schrieb:
Benutzer matthias.maetsch schrieb:
Es ist also kompliziert. Die Telefone jedenfalls sind Chinaplastik.

Die Frage ist, welches Telefon kommt heute nicht aus China? :)

Gigaset :-)

Hinter "Gigaset" von heute steht "Arques/Arquana" von gestern.

Bei dieser Historie kann ich nur sagen: NEIN DANKE.

Diese Veröffentlichung von Gigaset selbst läßt erahnen, warum:

http://www.gigaset.com/de_CH/gigaset-ag/investor-relations/news/neuigkeiten/news/detail/News/ad-hoc-release-administrator-of-a-former-affiliate-of-arques-industries-ag.html

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[] Kuch antwortet auf
11.01.2013 14:31

einmal geändert am 11.01.2013 14:33
Hallo,

Benutzer matthias.maetsch schrieb:
Also ich verstehe nicht, wieso man über solche Telefone eine Nachricht verfasst.

Wir sind ein Telekommunikationsmagazin.

Die Firma AEG gibt es schon lange nicht mehr, der Name wird auf mieseste China-Billigprodukte geklebt. So wie Grundig und Braun auch.

Herzlich willkommen in der modernen Welt, die diesbezüglich bereits in den späten 1960er-Jahren begonnen hat! Denn seit diesem Zeitpunkt wurde Heimelektronik überwiegend in Japan/Taiwan/Korea/Honkong produziert und anschließend - je nach Markt - wieder mit westlichen Markennamen gelabelt. Mittlerweile ist die Produktion eben in China - und wenn es da in 10-20 Jahren auch wieder zu teuer ist, kommen eben andere asiatische oder afrikanische Länder dran.

Man kann es, wie ich, traurig finden - aber unterstützen sollte man das auf alle Fälle nicht. Das ist der Versuch, unwissende Verbraucher über die wahre Herkunft und Qualität der Waren zu täuschen. Das mag legal sein, wie ja Profitmaximierung heutzutage eh über alles geht, aber ok ist es nicht.

Die "wahre Herkunft" liegt auch bei vielen in Europa produzierten Produkten ganz woanders, weil die Einzelteile überall auf der Welt verstreut produziert werden (s. Autoindustrie).

Und weil das Thema von in China produzierten DECT-Telefonen mit bekanntem Markennamen so schön war, machen wir das heute gleich nochmal:

"Motorola verstärkt Vertrieb neuer DECT-Telefone in Deutschland":
https://www.teltarif.de/motorola-dect-vertrieb/...

Alexander Kuch
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[] koelli antwortet auf
11.01.2013 17:19
Benutzer matthias.maetsch schrieb:
Also bitte in Zukunft keine kostenlose Werbung mehr für chinesische Billigprodukte mit alten deutschen Markennamen!!!

Also zumindest die "chinesischen Billigprodukte" mit dem Aufdruck TELEFUNKEN geben sogar 5 Jahre Garantie.
Welcher Markenhersteller macht sowas sonst?
Kenne im TV-Beriehc nur noch Funai, die auch 5 Jahre geben.

Wo ist die journalistische Relevanz?

Darf man über ein Produkt nicht berichten, wenn es aus Asien stammt?
Dann dürfte man auch nichts mehr übers iPhone schreiben, was auch dort hergestellt wird.